Forum: Politik
Neue Reformen: Gerhard Schröder fordert Agenda 2030
dapd

Deutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Im "Handelsblatt" spricht sich der SPD-Politiker für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern.

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neuroheaven 05.04.2012, 11:28
130. ...

Zitat von marcaurel1957
Im Prinzip wurde Deutschland von allen Kanzlern zu ihrer Zeit recht gut regiert, dies gilt von Adenauer bis Merkel. Wenn dies anders gewesen wäre, stünde Deutschland heute nicht so......
dummsinn. wo geht es mir denn gut?

ich kann mir kein haus leisten ohne mich auf lebenszeit zu verschulden.
ein viertel meines einkommens geht allein für die miete drauf
ein vernünftiges auto ist unbezahlbar
innerhalb von 6jahren ist die kugel eis um die ecke von 70cent auf 1(!)euro gestiegen.
die ölmultis machen was sie wollen
die pharmafirmen machen was sie wollen
eon/vattenfall usw. machen alle was sie wollen
die städte und kommunen sind pleite
multikulti ist gescheitert, ghettobildung,
absinkendes bildungsnivau
steigende ausgaben im gesundheitswesen weil die leute bis zum umfallen arbeiten für eine verarschungsprämie (zeitarbeit)

und sie wollen mir erzählen, es geht uns gut?

sorry, aber MEIN Deutschland sieht anders aus!!!

gehen sie mal vor die tür und machen die augen auf.

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Hugh Theo 05.04.2012, 11:28
131. Mangende Diskussionskultur??

Zitat von pepe_sargnagel
Es gibt mir zu denken, dass hier bei vielen eine bodenlos mangelnde Diskussionskultur vorherrscht. Da werden Todschlagargumente ohne jegliche Begründung vorgebracht oder gar Verunglimpfungen. So kann man keine Diskussion führen und macht es der Politik leicht!
Was soll man mit jemandem diskutieren, der Putin als lupenreinen Demokraten bezeichnet hat? Wo soll man anfangen? Mit der Geschichte der russischen Geheimdienste?

Es ist nun einmal so, dass man sich als ernstzunehmer Gesprächspartner vorab disquaifizieren kann. Bei Schröder vermute ich immer eine "hidden agenda", da er sich einen solch eklatanten Fehlgriff wie den der Beweihräucherung seines vormaligen KGB Offiziers geleistet hat. Oder sehen Sie das anders?
Die traurige Tatsache bleibt doch, dass Gerhard Schröder mit seiner "Agenda 2030" vielleicht Recht hat. Aber was der Mann auch sagt, es ist vorab diskreditiert.
Einem Helmut Schmidt würde ich zuhören. Einem Handlanger des "Demokraten" Putins nicht.

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Querspass 05.04.2012, 11:29
132. Was mich wundert

Zitat von sysop
Deutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Im "Handelsblatt" spricht sich der SPD-Politiker für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern.
Wieso fordern Politiker immer alles mögliche und setzen es dann nicht um, wenn sie an der Macht sind? Hängt es vll. damit zusammen, daß sie wiedergewählt werden wollen? Das man uns einzureden versucht die Deutschen sterben aus, ist ein alter Hut und wurde auch von den Nazis mißbraucht. Das-waren-noch-Zeiten - Die 60er Jahre - Baby-Boomer

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Michael-Kreuzberg 05.04.2012, 11:29
133. Zuzug

Zitat von Forumkommentatorin
Nun haben wir seit ca. 50 Jahren die Erfahrung gemacht, dass das nicht so einfach funktioniert. Er hätte auch schreiben können, er hält die umweltfreundliche Entsorgung von Atommüll für notwendig. Geht nicht - gibt's nicht .....
In den letzten Jahren kam der Typische Zuwanderer aus Bürgerkriegsgebieten oder aus Gegenden wo die Schule nach der dritten Klasse als beendet galt. Soll heissen Asylbewerber und Gastarbeiter für die niedersten Arbeiten. Bildungsniveau eher kaum messbar. Was aber nicht den Menschen zuzuschreiben ist die gekommen sind. Da haben sich viele sehr schnell weiterentwickelt und sehr viel dazugelernt.
Aber ein Einwanderungsland zu sein bedeutet eben auch die Zuzügler nach Qualifikation und bedarf auszuwählen. Das gab es nicht und wird es wohl kaum geben.

Fördern wir aber den Zuzug von qualifiziertem Personal ergibt sich auch ein Plus für das Gastvolk.

Integration ist die Voraussetzung für die Teilhabe an der Gesellschaft. Ansonsten ergibt sich eine Ghettobildung eine Parallelgesellschaft mit eigenen Regeln und Gesetzen, das ist logisch. Ist auch in Spanien mit deutschen Auswanderern zu beobachten ("Man spricht deutsch.")


Alles in allem ist Zuwanderung schon immer dagesessen, erst die Nachkriegsgesellschaft hat aufgehört Kriterien dafür aufzustellen. Das war der erste Fehler! Der zweite war nicht auf Sprachunterricht zu bestehen. Ohne Sprache geht gar nichts. Dann ist es auch wichtig die Menschen nicht zu Ghettoisieren. Im besten Falle wird das Viertel Langweilig, im schlechten Fall wird es für andere nicht mehr begehbar, selbst die Polizei kann dann nicht mehr rein.

Wenn ich mir Gäste einlade muss ich mich auch kümmern. wenn ich zu Gast bin muss ich mich auch bemühen. Das eine geht nicht ohne das andere. Wenn man von Schuld sprechen will, dann liegt sie definitiv auf beiden Seiten. PUNKT

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Traumschau 05.04.2012, 11:29
134. Jau!

Zitat von route666
Ich verstehe die Menschen nicht. Warum stellt niemand die Frage, was nach dem Kapitalismus kommen soll? Wir beobachten gerade wie dieses System an seine innere Schranke kommt. Die Märkte sind gesättigt, weltweit ist die Kaufkraft gesunken, da massiv Arbeitsplätze weggefallen sind. Diese Arbeitsplätze können nicht wieder an anderer Stelle neu entstehen, da diese durch die Einführung neuer Technologien, die die Produktivität erhöht und verbilligt haben, wegrationalisiert wurden. Der.....
Sie haben Recht! Eine absolut treffende Frage.
Paradoxerweise führt die Rationalisierung ja dazu, dass immer weniger Menschen arbeiten MÜßTEN, aber die Arbeit immer mit Einkommen gleichgesetzt wird.
Warum nicht anders herum? Ich meine, das Ziel sollte heißen:
ARBEITSLOS WERDEN. Wozu ist denn der technische Fortschritt da, wenn nicht dazu, die Menschen von der erzwungenen Arbeit zu befreien? Dann könnten die Menschen der Arbeit - freiwillig - nachgehen, die sie machen wollen. Wer macht dann die so genannte Drecksarbeit, z.B. die Müllabfuhr? Eben da würde das Einkommen so hoch sein müssen, dass Menschen diesen Job machen wollen. Das Gleiche gilt für Alten- und Krankenpfleger, Erzieher, etc.
Es ist eine Frage der Perspektive. Natürlich könnten die Menschen auch ihrer durchaus natürlichen Neigung zu Gier nachgehen - aber eben so, dass alle, die Gemeinschaft davon profitiert.
Wir haben ein Maß an Überproduktion erreicht, dass nur noch Wahnsinn zu nennen ist. Ein gutes Beispiel ist die Automobilindustrie.
Es werden Ressourcen verschleudert, die für nützlichere Dinge gebraucht würden.
Wir müssen wieder zu einer bedürfnisgerechten Ökonomie zurück kehren. Das ist jedenfalls meine Meinung.
So wie es sich derzeit zuspitzt, wird es nicht mehr lange gut gehen.

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Crom 05.04.2012, 11:29
135.

Zitat von rodelaax
Wie soll das aussehen? Agenda 2010 (hoch 2?) – noch mehr Geld von den Armen nehmen und den Reichen in den Ars** stecken.
Arme haben doch gar kein Geld, wie will man's ihnen dann nehmen?

In Deutschland bekommen Arme Geld, z.B. Hartz IV oder bekommt man da kein Geld von der Gesellschaft bzw. Staat.

Die Agenda 2010 war ein Glücksfall für Deutschland. Wir dürfen aber nicht stehe nbleiben und müssen den Weg weitergehen. Es darf nicht wieder zu einem Reformstau wie am Ende der Kohl-Ära kommen. Daher ist der Vorschlag des Altkanzlers richtig.

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annadomini 05.04.2012, 11:31
136. Prekäre Jobs

Zitat von Kalleblom
Müsste da mal nachfragen, welche "verfahrene Situation" Sie meinen? Die Agenda 2010 hat dafür gesorgt, dass wir eben nicht in eine verfahrene Situation gelangt sind!
Schröder hat den Prekärjobs die nötige Basis gegeben, Hartz4 eingeführt, die Sozialkassen werden leer, weil die Leute zu wenig verdienen, der Binnenmarkt implodiert, weil die Leute nicht mehr konsumieren können, als sie haben.

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JMMierscheid 05.04.2012, 11:31
137.

Zitat von bunterepublik
Ansonsten müssen die Leute für ihr täglich Brot - leider - schon immer sehr sehr hart arbeiten.
Als Bettler, Gauner, Strauchdiebe, Räuber, Erpresser und Mörder. Wenn Ihnen das lieber ist als ein Sozialstaat ... Art 20 I GG:
Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

Wir haben in D seit 15 Jahren ununterbrochen rund 6 Millionen Arbeitslose. Alle Reformen haben nur die wenigen Reichen extrem begünstigt und die Millionen Armen unter das Existenzminimum gedrückt.

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turbofahrer 05.04.2012, 11:32
138. Ach

Zitat von sysop
Deutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Im "Handelsblatt" spricht sich der SPD-Politiker für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern.
Der Untote ist wieder da. Wieso bekommt dieser nachgewiesenermaßen schlechteste Kanzler aller Zeiten immer wieder ein Forum?

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Crom 05.04.2012, 11:32
139.

Zitat von MaxMorlock77
Genau, immer getreu dem beliebten Motto: wenn die verordnete Medizin nicht wirkt, wird nicht die Medizin geändert sondern die Dosis erhöht. Bewährt sich ja gerade auch ganz hervorragend in Griechenland, Portugal etcpp...
In Portugal, Griechenland & Co wurde in der Vergangenheit doch das genaue Gegenteil einer Agenda 2010 durchgezogen. Daher wäre dort ein Medizinwechsel hin zu einer Politik wie sie Schröder fordert, nur richtig und konsequent.

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