Forum: Politik
Neue Reformen: Gerhard Schröder fordert Agenda 2030
dapd

Deutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Im "Handelsblatt" spricht sich der SPD-Politiker für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern.

Seite 16 von 77
anderton 05.04.2012, 11:37
150. ...

Zitat von Kalleblom
Müsste da mal nachfragen, welche "verfahrene Situation" Sie meinen? Die Agenda 2010 hat dafür gesorgt, dass wir eben nicht in eine verfahrene Situation gelangt sind!
Zum Beispiel:

- Die Situation mit den Banken (Finanzstandort Deutschland, Liberalisierung)
- Abschaffung des Flächentarifvertrags
- Lohndumping durch Zeitarbeit
- Konzentration auf den Export anstatt auf den Binnenmarkt
- Aufnahme der Griechen im Euro (scheinbar ohne Prüfung)
- Maastricht Kriterien gebrochen
- EU Erweiterung
- Hartz IV
- usw...

Der Export wird einbrechen! Weil die anderen kein Geld mehr haben (bzw. von den Banken bekommen), sowie durch den langsam einsetzenden Protektionismus auf der Welt. Sie werden es erleben!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marvin07 05.04.2012, 11:37
151.

Zitat von Frank Zappa
ich glaube da verwechseln Sie etwas. Verfahrene Situation haben wir in Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, italien usw. Die wären alle über unsere "Verfahrene Situation" sehr froh. Und warum sollte sich Herr Schröder nicht öffentlich äußern dürfen. Sie machen es ja auch und Ihr Beitrag ist mehr als dürftig.
Nur weil es anderen schlechter geht, heißt das nicht, dass es einem gut geht. Immer diese Abwärtsvergleiche...
Den meisten in Deutschland geht es (noch) sehr gut. Die Perspektive wird aber schlechter. Das macht unzufrieden. Ist doch nur menschlich.
Es muss also etwas gemacht werden bzw. wird auch gemacht, nur sieht das eben nach der falschen Richtung aus bzw. nur nach einer Lösung für einen winzigen Teil der Bevölkerung.
Und natürlich darf sich zur Situation ein Herr Schröderzu Wort melden genau wie ein Forist vulcain.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Idahoe 05.04.2012, 11:37
152. Stammtisch alkoholfrei

Zitat von Kalleblom
Meinen Sie nicht, dass ein Vergleich mit Portugal und Griechenland "etcpp" etwas hinkt? Wen Griechenland oder Portugal eine, zugegeben etwas anders geartete, Agenda 2010 gehabt hätten, die eben nicht in dieser Situation wären, in der sie heute sind! Aber am Stammtisch schmeckt das Bier ja bekanntlich am Besten!
Wenn Sie ihr Bier ausgetrunken haben, würde mich interessieren, welche Konsequenzen ihre Annahme heute HÄTTE.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Maya2003 05.04.2012, 11:37
153. ....

Zitat von bunterepublik
..... Dem Recht auf Leistung folgt die Pflicht zur Leistung auf dem Fusse.
Wir könnten ja ganz klein anfangen - Steuersätze wie unter Kohl z.B.
Merkwürdig daß unsere neoliberalen Freiheitskämpfer DAGEGEN etwas haben - die "Agenda" war wohl doch erfolgreich. Zumindest bei manchen.

Die Pflicht zur Leistung sollte erst einmal damit beginnen die Pflicht zum zahlen von Steuern ernstzunehmen. Wie man so hört ist das in gewissen Kreisen gerade nicht so angesagt.

Aber es ist einfacher "unten" zuzugreifen - deren Lobby ist einfach weniger renitent.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wibo2 05.04.2012, 11:38
154. Altkanzler Schröder fordert mit Recht eine Agenda 2030! Es muss etwas geschehen!

Zitat von wir_sind_das_volk
Heute wird denen die ehrlich geschuftet und Lohnverzicht geübt haben, die Rechnung eröffnet, ..., um den Menschen in Deutschland jetzt wieder, noch unverschämter, in die Taschen zu greifen, um sie jetzt noch die Zeche für die Party-Länder bezahlen zu lassen. Ich halte dies menschlich für ... unseriös und verachtenswert.
Die Rechnung, die uns die Brüsseler Fürsten der EU für die
sogenannte Euro Rettung aufgemacht hat, muss bezahlt
werden. "Da beißt die Maus kein' Faden ab". Das ist unvermeidlich.

Das kann nur mit Notverordnungen, einer Agenda 2030, erreicht
werden. Für das gemeine Volk kann das nur bedeuten, noch
mehr zu schuften für noch weniger Lohn und Ertrag. Für die
Reichen hat das die Konsequenz, mehr Steuern für Zinsgewinne
und Vermögen zahlen zu müssen.

Wir werden alle für die Fehler unserer Regierung des Feminats
bitter bezahlen müssen! Eine notwendige Banken Regulierung und
-umstrukturierung beispielsweise bringen die nicht auf die Reihe.
Wer wollte diesen ernüchternden, aber realistischen Feststellungen
des Altkanzlers Schröder ernsthaft widersprechen wollen?

Die Probleme müssen mit Mut und Entschlossenheit angegangen
werden. Wir brauchen mehr Yin und weniger Yang in der Politik.
Eine Frauenquote lehne ich deshalb ab.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Maya2003 05.04.2012, 11:39
155. .

Zitat von Berg-neu
Ich erlaube mir, Ihren Beitrag umzuschreiben: Gerhard Schröder hat schon einmal eine verfahrene Situation gelöst und das historisch Richtige getan. - Nach seiner Amtszeit stellte er sich in den Dienst eines Wirtschaftsvorhaben höchster Priorität, der Energieversorgung Europas. Man tut gut daran, seinen Ratschlägen zu folgen.
Live aus dem Bundespropagandaministerium.
Weiter so, man will ja auch mal lachen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wir_sind_das_volk 05.04.2012, 11:41
156. @RubyRhod

Zitat von RubyRhod
Objektivität im SpON-Forum? Fehlanzeige! Also Fakt ist doch, dass die Aussage Schröders richtig sind: Unsere Bevölkerung wird älter, älter und nochmals älter. Das bedeutet natürlich, dass das bisherige System, das von ewigem Wachstum ausgeht, sich an diesen Tatsachen die Zähne ausbeißt und etwas getan werden muss. Der eine Weg,......
Was er aber NICHT sagt, ist dass der Deutsche Wettbewerbsvorteil, der durch unseren Verzicht und durch unsere Mehrleistung zustande kommt, dazu führt, dass man uns wieder in die Tasche greift um dann die Defizite der EU-Party-Partner zu bezahlen mit dem Hinweis die Wettbewerbsverzerrung müsse ausgeglichen werden. Dies ist ja momentan das Hauptargument für merkels alternativlose Rettungsschirme. Wir werden doch von diesen Politganoven zu Deppen Europas degradiert und sind dann noch so blöd und applaudieren. Ich lebe nicht, um ein Leben lang für Griechen, Portugiesen, Iren, Spanier, Italiener oder Franzosen zu schuften. Wenn die Faulheit anderer dazu führt, mir nochmals mit scheinheiligen Argumenten in die Tasche zu greifen, ja sogar dazu führt, bestehende politische Verträge zu brechen, sehe ich es nicht weiter ein, auch nur einen Finger mehr zu krümmen, als die Anderen. Das sollten sich merkel, schäuble und schröder hinter die Ohren schreiben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rechnernetzstecker 05.04.2012, 11:44
157. ...

Zitat von SPON, 5.4.12
Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken...
Seine Äußerungen sind ein Grund mehr, bei nächster Gelegenheit (wieder einmal) auf keinen Fall SPD zu wählen, sonst holen am Ende die Partei-Frankensteins den Schröder noch aus seiner kalten, russischen "Ruhestands"gruft und beleben ihn wieder. Nein, danke!

Überhaupt: Gas-Gerd will der Überalterung der Bevölkerung entgegenwirken - und das als Deutscher.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Traumschau 05.04.2012, 11:44
158. Naja,

Zitat von Frank Zappa
Sie sind fest davon überzeugt, dass wir keinen Niedriglohnsektor brauchen? Jährlich verlassen zwischen 50 und 60 tsd jugendliche die Schule ohne Schulabschluss. Da hat sich über die Jahre einiges angehäuft. Wie wollen Sie diese "Bildungsidioten" beschäftigen? Oder wollen Sie Ihnen gleich Sozialhilfe zahlen?
Sie verwechseln Ursache und Wirkung.
Die Politik der letzten zwanzig Jahre hat eben genau dazu geführt.
Sie können ja einmal recherieren, welche Entscheidungen dazu geführt haben ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pennywise_the_clown 05.04.2012, 11:44
159. stimmt..

Zitat von turbofahrer
Der Untote ist wieder da. Wieso bekommt dieser nachgewiesenermaßen schlechteste Kanzler aller Zeiten immer wieder ein Forum?
Zudem ist er ein Kanzler, der die Brocken hingeworfen hat.
In Form einer inzinierter Vertrauensfrage (was ich fast schon als Bruch der Vefassung bezeichne) - ja ich weiß, Kohl hats auch gemacht.

Ein Kanzler der dann in einer Talkshow ein Bild abgegeben hat, als habe er sich vorher die Birne zu gedröhnt - einfach peinlich das ganze.
Ein Kanzler der seinen künftigen Arbeitgeber als lupenreinen Demokraten bezeichnet hat.
Es wäre zum lachen, wenn es nicht so traurig wäre

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 16 von 77