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Neue Reformen: Gerhard Schröder fordert Agenda 2030
dapd

Deutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Im "Handelsblatt" spricht sich der SPD-Politiker für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern.

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astrid1814 05.04.2012, 12:03
190. Lesen behindert die Dummheit!

[QUOTE=Kalleblom;9958785]Müsste da mal nachfragen, welche "verfahrene Situation" Sie meinen?
Zitat von Kalleblom
Die Agenda 2010 hat dafür gesorgt, dass wir eben nicht in eine verfahrene Situation gelangt sind!
Sie haben vollkommen recht, bleibt nur die Frage:
"Wen meinen Sie mit 'WIR'?

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rancher 05.04.2012, 12:06
191. Arbeitgebervertreter

Zitat von sysop
Deutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Im "Handelsblatt" spricht sich der SPD-Politiker für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern.
Die Arbeitgebervertreter erzählen doch immer das Gleiche, als Arbeiter sollte man ohne soziale Sicherheit erpressbar sein zu einen Lohn, der der Arbeitgeberin nicht auffällt in der Bilanz. Dann ist Deutschland gerettet.

Hurra, Schröder wir lieben deinen Humor.

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fr.rottenmeier 05.04.2012, 12:07
192. Erst mal bringen wir

Zitat von sysop
Deutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Im "Handelsblatt" spricht sich der SPD-Politiker für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern.
die bereits in Angriff genommene Schröder'sche Euro-Agenda 2012 zu Ende......

- Vergrößerung des Rettungsschirms. "EFSF wäre nur eine kleine aber
nicht ausreichende Etappe."
- einen Finanzminister für alle Länder der Währungsunion - Schröder
fordert die Benennung eines nur für die Eurozone zuständigen EU-
Kommissars. Der Finanzminister soll auch die Sitzungen der
Eurogruppe leiten.
- die Zusammenlegung des Postens von Kommissions- und
Ratspräsidenten der EU
- gemeinsame Anleihen der Partnerstaaten
- Eigenkapitalausstattung der Banken - mittels Steuergeldern
- Schuldenschitt für Griechenland und die Gründung einer Treuhandinstitution, in der Staatsunternehmen, öffentliche Infrastrukturen und Immobilien eingebracht und privatisiert werden sollen, um mit den Erlösen die Schulden zu bedienen.
- alle EU Staaten müssen sich auch einem der "Agenda 2010" in Deutschland vergleichbaren Reformprozess unterziehen.


... und danach, wenn dann noch was zu holen sein sollte, machen wir die 2030

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beutzemann 05.04.2012, 12:07
193. >|-)

Zitat von Zereus
Man kann ihm viel vorwerfen, am Euro sind aber andere schuld.
Tu ich doch wissen, kam mir aber gerade so gelegen :-)
Zitat von
Zum Thema: So lange er nur eine Agenda 2030 fordert und nicht wirklich definiert, was ihm da eigentlich vorschwebt, kann man keine pauschale Kritik üben.
Nun, da stehe ich nun: wie bitte , meinen Sie das?

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cp³ 05.04.2012, 12:07
194. 1²³

Zitat von Kalleblom
Müsste da mal nachfragen, welche "verfahrene Situation" Sie meinen? Die Agenda 2010 hat dafür gesorgt, dass wir eben nicht in eine verfahrene Situation gelangt sind!
Ich erkläre es Ihnen - mittlerweile machen um das deutsche Niedriglohnwunderland die Polen und die Tschechen einen Bogen.

Im übrigen wurde und wird die Fälscherstatistik aus Nürnberg soweit angepasst, um dummen Menschen die Agenda als Erfolg zu verkaufen.

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tempus1999 05.04.2012, 12:08
195. Deutsche Agenda 2030 zur EURO Finanzierung

Zitat von wir_sind_das_volk
Was er aber NICHT sagt, ist dass der Deutsche Wettbewerbsvorteil, der durch unseren Verzicht und durch unsere Mehrleistung zustande kommt, dazu führt, dass man uns wieder in die Tasche greift um dann die Defizite der EU-Party-Partner zu bezahlen mit dem Hinweis die Wettbewerbsverzerrung müsse ausgeglichen werden. Dies ist ja momentan das Hauptargument für merkels alternativlose Rettungsschirme. Wir werden doch von diesen Politganoven zu Deppen Europas degradiert und sind dann noch so blöd und applaudieren. Ich lebe nicht, um ein Leben lang für Griechen, Portugiesen, Iren, Spanier, Italiener oder Franzosen zu schuften. Wenn die Faulheit anderer dazu führt, mir nochmals mit scheinheiligen Argumenten in die Tasche zu greifen, ja sogar dazu führt, bestehende politische Verträge zu brechen, sehe ich es nicht weiter ein, auch nur einen Finger mehr zu krümmen, als die Anderen. Das sollten sich merkel, schäuble und schröder hinter die Ohren schreiben.

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Kalleblom 05.04.2012, 12:08
196. Anders herum gefragt!

Zitat von iradei
Ich frage mich ab und zu wirklich in welcher Welt ein paar der Foristen leben. Was soll man denn ALG 2 Beziehern noch wegnehmen ? Was wollen sie denn Menschen wegnehmen, die für 4 Euro oder weniger arbeiten gehen ? Was wollen sie den Witwen.....
Wer soll denen denn mehr bezahlen, woher soll das Geld kommen? Woher sollen die 5-6 Millionen "gut bezahlte" Jobs kommen?

Oder hab ich Sie falsch verstanden?

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woanders 05.04.2012, 12:08
197. ...

Zitat von voooodoooo
ist ja schön und gut und notwendig, aber zunächst sollte man die Euro-schlusslichter nachholen; es hilft wenig, unsere exportlastige unausgeglichene Handelsbilanz weiter zu verschlechtern. Als guter Europäer sollte sich GS mal Gedanken machen, wie man mehr Wachstum und bessere Wettbewerbsfähigkeit in diesen Staaten herstellt.
Offensichtlich ist es für den grössten Teil der Menschen immer noch nicht möglich simple Zusammenhänge zu erkennen, bzw. Problemstellungen, die sich daraus ergeben zu durchschauen.
Zu Wachstum:
In einer Welt mit beschränkten Resourcen ist Wachstum nur bis zu einem bestimmten Grad möglich und hört dann schlicht auf (z.B. wenn Resourcen verbraucht sind). Das ist eigentlich nicht so schwer zu verstehen, oder?

Warum "brauchen" wir Wachstum eigentlich?
Weil unser Geldsystem weltweit ein Schuldgeldsystem ist und das Geld für die Kredite (Geld wird in unserem System ausschliesslich über Kredite geschöpft) nur so entsteht. Allerdings werden die dafür verlangten Zinsen und Zinseszinsen (auf beiden Seiten -haben/soll) nicht geschöpft, die müssen aus dem Vorhandenen bestritten werden.

Einziger "Ausweg" in diesem System: Wachstum.
Diesem "Wachstum" liegt eine "simple" Exponenzialfunktion zugrunde, und wenn Sie diese auch nur ansatzweise verstehen würden (mit dem Nichtverstehen sind Sie übrigens in allerbester Gesellschaft, auch ein Winterkorn z.B. hat keine Ahnung wie das funktioniert, und so gut wie alle Politiker und sogenannte Wirtschaftsexperten), würden Sie im direkten 180º Schwenk auf nachhaltiges Wirtschaften drehen.

Was wir brauchen, sind keine Augenwischreformen, die mal wieder ganz sinnlos Symptomatiken oberflächlichst vorgeben zu bekämpfen und bei der mittelfristig mindestens 80% der Menschen in den A...gekniffen sind, was wir brauchen, ist eine grundsätzliche Reform der Geldwirtschaft, denn genau dieses menschenverachtende Giersystem ist die Wurzel (fast) allen Übels.

Allerdings sind meine Hoffnungen auf eine friedliche profunde Reform in diesem Bereich eher bescheiden. Aber vielleicht täusche ich mich ja auch, würde ich übrigens gerne in diesem Punkt;-)

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walter_e._kurtz 05.04.2012, 12:09
198. dünnes Eis

Zitat von schwarzes_lamm
Dieser Armleuchter sollte erst einmal resümieren
Da bin ich bei Ihnen, wenn wir die Beschimpfung mal beiseite lassen können: Gas-Gerd sollte mal reflektieren. M. Honecker hat aber kürzlich sehr plastisch dargestellt, daß dies unter, naja, sagen wir mal "spitzenkräften" gar nicht sooo verbreitet ist.

Zitat von schwarzes_lamm
was die Erleichterung der Zuwanderung und das quasi Verschenken der deutschen Staatsbürgerschaft bei seinem Amtsantritt gebracht hat.
Und jetzt wird´s, nach vorangegangener Beleidigung, richtig heikel für Sie:
Haben Sie Angst vor Vermischung deutschen Blutes mit den assozialen Genen von Ausländern? (freie Deutung meinerseits der sarrazin´schen Rassenlehre 2.0)
Oder was genau wollen Sie hier andeuten, schwarzes lamm?

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BlakesWort 05.04.2012, 12:11
199.

Zitat von sysop
Deutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Im "Handelsblatt" spricht sich der SPD-Politiker für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern.
Ich verstehe die Aufregung im Forum nicht. Schröder hat doch recht, wenn er eine neue Agenda fordert. 2010 war kein großer Wurf, vielmehr hat sie für kleine Fortschritte den sozialen Frieden zerstört, die Armen ärmer und die Reichen reicher gemacht. Also MUSS eine neue Agenda her - ein großer Wurf, keine Kleckerreformen.

Dazu gehören vor allem Dinge wie Subventionskürzungen, Mindestlohn, Haushaltskonsolidierung, Schuldenabbau und tatsächlich mal eine wirkliche Förderung des Mittelstandes.

Wer glaubt, eine Agenda 2030 könnte sich abermals auf Arbeitsmarkt- und Sozialthemen allein runterbrechen lassen, wird wieder daran scheitern.

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