Forum: Politik
Neue Reformen: Gerhard Schröder fordert Agenda 2030
dapd

Deutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Im "Handelsblatt" spricht sich der SPD-Politiker für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern.

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biobanane 05.04.2012, 10:41
60.

Zitat von pleuran
was will der denn der soll da hingehen wo er hingehört zu Putin !! für mich ist Gerhard Schröder ein Volks verräter hat uns an die Russen verkauft !! der hat nichts mehr zu sagen der kann nicht mal was Empfählen der Typ ist raus gehe zu Gasprom
Genau, sollte man an die Wand stellen, zusammen mit Herrn Frahm. Ach waren das noch Zeiten, als man die Nationalzeitung an jedem Kisok sehen konnte, damals war ein Volksverräter noch was. Ja, das ist Sarkasmus, auch wenn den die Spon-Aufpasser selten durchegehen lassen.
Manchmal zweifle ich schon an dern Floristen hierin SPON. Wie die bekannten Hunde reagieren die auf ein Reiz(wort) immer gleich, und schrieben in Massen die alten bekannten Parolen, egal ob es zum Artikel passt oder nicht.

Übrigens, wenn man Ex-Bundeskanzlern einen Ehrensold gäbe wie den Präsidenten, dann müssen sie sich nach ihrem Amt nicht mehr in der Wirtschaft verdingen. Aber bei "Ehrensold" kommen dann hier gleich die Parolen, abschaffen, die Politiker sollen erst mal arbeiten gehen.

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BabelHuber 05.04.2012, 10:41
61. Nö.

Zitat von -fezi-
Was wäre denn gewesen, wenn auch Portugal und Griechenland eine Agenda 2010 gehabt hätten, hätte dann Deutschland wiederrum nicht noch einmal entsprechend nachlegen müssen, um sich - vereinfacht gesagt - wieder einen "Wettbewerbsvorteil" zu verschaffen?
Wenn die PIIGS-Staaten echte Reformen durchgeführt hätten, als die Wirtschaft wuchs, dann hätten sie das ohne den jetzigen sozialen Kahlschlag machen können.

Wer aber nach dem Motto 'spare in der Not, da hast du Zeit dafür' arbeitet, bekommt dafür halt irgendwann die Quittung.

Außerdem: Hätten diese Staaten diese Reformen damals durchgezogen, wäre wohl kaum der Deutsche Maschinenbau oder die Automobilindustrie dahin abgewandert.

Aber dafür würden sie jetzt vielleicht ein paar Güter nach Deutschland exportieren, die jetzt Deutschland aus China importiert.

Und das wäre für beide Seiten besser gewesen - die PIIGS-Staaten säßen nicht dermaßen im Schlamassel, und wir würden sie nicht unterstützen müssen.

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gbtate 05.04.2012, 10:43
62. Wählen?

Zitat von Kalleblom
Gehen Sie nicht wählen? Wenn nicht, was tun Sie für unsere Demokratie und dafür das sich etwas ändert/bessert?
Selbstverständlich gehe ich nicht wählen.
Wenn soll ich denn von den zur Wahl stehenden Parteien wählen. Das kleinere Übel etwa? Das ist mir immer noch bei weitem zu groß.
Um eine Wahl überhaupt demokratisch zu machen müsste es zumindest die Möglichkeit geben, auf dem Wahlzettel eine Rubrik ankreuzen zu können, etwa mit dem Inhalt: Keine dieser Personen oder Parteien sind für mich wählbar. Vielleicht würde das diese Parteien zum Nachdenken bringen, warum die Wahlbeteiligungen so sind, wie sie sind. Möglicherweise könnte sie das dann auc dazu bewegen, sich mit den Problemen der Wähler zu beschäftigen, anstatt nur mit sich selbst und den bestenfalls angelesenen "Pseudoerkenntnissen".
Erst dann könnten Sie auch mit Recht behaupten, wer nicht wählt interessiert sich nicht für das Land. So aber sind es nur wohlfeile Phrasen.

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Traumschau 05.04.2012, 10:43
63. Tja,

Zitat von sysop
Deutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Im "Handelsblatt" spricht sich der SPD-Politiker für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern.
jetzt ist es wieder soweit: die nächste "Runde" wird vorbereitet und SPON hilft kräftig mit. Natürlich müssen wir länger arbeiten und gleichzeitig weniger verdienen - wie sonst soll das deutsche Volk die leistungslosen Einkommen der Finanzoligarchie bezahlen?
Wir machen es wie die Amis: dort leben inzwischen 40 Millionen Menschen von Lebensmittelmarken. Erst wenn wir das auch in Europa hinbekommen - dank dieser grandiosen Austeritätspolitik, die alles nur verschlimmert, ESM etc. - ist GG wohl zufrieden.
In Griechenland kommt man da schon ziemlich nah dran.
Was mich aber wirklich erschüttert sind die Beiträge einiger Foristen, die immer noch nicht kapieren wie sie hinters Licht geführt werden und den Medien-Mainstrem-Mist unreflektiert glauben.

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Berg-neu 05.04.2012, 10:43
64.

Zitat von Kalleblom
Volle Zustimmung Herr Berg!
Umso erstaunlicher sind die zahlreichen Schmähreden, z.B. Beiträge #11, #20, #23, #25, in denen die Weiterarbeit eines Bundeskanzlers nach seiner Amtszeit aus unerfindlichen Gründen diskreditiert werden soll. Im Vergleich zur fertig gestellten Gas-Pipeline, die keine Schlagzeilen fand, und auch keine Skandalmeldungen, nehmen sich diese nachträglichen Böllerschüsse nur noch deplaziert aus. - Ob es wirklich jemanden gibt, der sich "an die Russen verkauft" vorkommt, weil aus seiner Gasleitung ein Anteil russisches Erdgas kommt, den sowieso keiner bestimmen kann?

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-fezi- 05.04.2012, 10:44
65. Haben Sie das -

Zitat von der_provokateur_troll
Es muss endlich eingesehen werden, dass der Sozialstaat in der derzeitigen Form nicht mehr finanzierbar ist. Das muss man den Menschen erklären und zwar vernünftig. Beim derzeitigen Angebot an Jobs müssen mehr Leute in Arbeit gebracht werden. Es muss gegen das Denken vorgegangen werden, dass man sich auch ohne Arbeit irgendwie durchschlagen kann, indem man von anderen alimentiert wird. Wenn man von vorneherein weiß, dass man nur gut leben kann, wenn man sich anstrengt, wird man mehr tun, weil man mehr tun muss. Deshalb müssen die Sozialhilfen weiter gekürzt werden.
aus dem Grundsatzthesen der Initiative für neue soziale Marktwirtschaft abgeschrieben? Hut ab vor der aufwenigen Begründung a la "es muss endlich eingesehen werden, man muss den Menschen vernünftig erklären, es muss gegen vorgangen werden".

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walter_e._kurtz 05.04.2012, 10:44
66. Lupenreiner Wirtschaftsliberaler

Zitat von elpirate_69
Sozialdemokraten. Und immer brav dabei: die grüne Partei. Wir wollwn doch bitte nicht vergessen, wer Hartz4/ Afgahnistankrieg ect. in der Koalition widerspruchslos abgesegnet hat.
Gas-Gerd kann man vieles nennen, aber nicht einen "Sozialdemokraten".
Er ist ein neokon reinsten Wassers und wäre mit einem CDU-Parteibuch besser bedient.
Merkel und die gesamte CDU lachen sich heute noch ins Fäustchen wenn sie dafür in den Keller gehen, weil die wirtschaftsliberale Politik von Gas-Gerd niemals auf die CDU zurückfallen wird.
Die SPD wird für viele Menschen erst wieder wählbar, wenn 1.) Schröder durch ein Parteiausschlußverfahren sein Parteibuch abgeben muß und 2.) sich der aktuelle, bemitleidenswerte Rest der sPd eindeutig von der Politik unter Gas-Gerd distanziert. Bis dahin wird die sPd siechen und langfristig die Richtung der fdP einschlagen: abwärts

In diesem Sinne:
"Glück auf!" an die SPD und "Fette Beute!" an die Piraten!

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Bengurion 05.04.2012, 10:44
67.

Zitat von fwittkopf
hat verhindert, daß zehntausende Kinder nicht geboren wurden. Dafür ist Gerhard Schröder direkt verantwortlich. Es ist eine Frechheit heute über die Überalterung der Gesellschaft zu jammern.
Wodurch hat denn Gerhard Schröder diesen unerwarteten Geburtenboom ausgelöst? Hat er Frauen so heißgemacht, dass sich diese auf Männer gestürzt haben, um schwanger zu werden? Oder wodurch ist es zu zehntausenden (zusätzlichen?) Geburten gekommen.

Denn eben dies schreiben Sie ja mit ihrer doppelten Verneinung.

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mimi_kry 05.04.2012, 10:44
68. Wie bitte?

Zitat von Kalleblom
Müsste da mal nachfragen, welche "verfahrene Situation" Sie meinen? Die Agenda 2010 hat dafür gesorgt, dass wir eben nicht in eine verfahrene Situation gelangt sind!
Wir sind leider in der verfahrenen Situation, dass Hartz-4 - und damit ein wichtiger Bestandteil der Agenda 2010 - weitaus mehr Kosten verursacht als die vorherige Lösung.

Hartz IV: Betrug und Irrtum | Wirtschaft | ZEIT ONLINE

Kosten Hartz IV

Schröder setzt Krisensitzung an: 15 Milliarden fehlen: Hartz IV teurer als gedacht | RP ONLINE

Gleichzeitig aber zählen die geleisteten Jahre so gut wie nichts, man landet ziemlich schnell auf dem Niveau derer, die selbst noch keinen Cent in die Kassen gezahlt haben. Und da wundert sich noch einer über sinkende Solidarität und wachsende Arbeitsunlust? Nein, die Agenda 2010 hat nur dafür gesorgt, Menschen in prekäre Arbeitsplätze zu drängen - und außerdem eine Konkurrenzsituation mit 1 €-Jobbern ermöglicht ... wunderbar! Ganz toll, ich möchte nicht wissen, wohin uns Gas-Gerds "Agenda 2030"-Pläne führen, die Doris mit größter Freude angehen wird ...

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Apologet 05.04.2012, 10:45
69. Richtiges Problem, falsche Antwort

Das eine zentrale Problem Deutschlands ist seine Demografie.
Das hat Schröder richtig erkannt.
Woher kommen die leistungsfähigen jungen Bürger unseres Landes, die in Zukunft die Gesellschaft tragen?

Wir haben ein Demografieproblem - und wir haben es uns in jahrzehntelanger familienfeindlicher Politik, basierend auf den falschen Werten der 68er, selbst eingebrockt.

Die von Schöder vorgeschlagene Lösung klingt einfach, ist aber falsch.

Wer allerdings schafft wie den Turnaround? Wenn es dafür nicht schon zu spät ist.

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