Forum: Politik
Neue Reformen: Gerhard Schröder fordert Agenda 2030
dapd

Deutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Im "Handelsblatt" spricht sich der SPD-Politiker für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern.

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nibbes 05.04.2012, 10:46
70. Demokratisch?

Zitat von doofundick
Schröder hat recht, wenn man mal von der Frauenquote ansieht. Die ist nämlich undemokratisch und fördert nicht die Chancengleichheit, sondern die Gleichheit. Es wäre beispielsweise sinnvoller, einfach zu sagen: Wenn die Elternzeit genommen wird, muss eine Hälfte vom Vater und eine Hälfte von der Mutter genommen werden. Damit wäre schon viel geholfen.
Was ist denn bei der Besetzung von Führungeposten in der Wirtschaft demokratisch. Vorgesetzte werden vorgesetzt, deshalb heißen die so. Noch nie wurde da demokratisch gewählt. Da wurde schon immer aufgrund von Qualifikation, politischem Einfluß, Ellbogenkraft, Beziehungen, wer am lautesten Schreien kann etc. besetzt. Daher ist eine Frauenquote völlig unsinnig.

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Erich91 05.04.2012, 10:47
71. Tja

Zitat von RubyRhod
Objektivität im SpON-Forum? Fehlanzeige! Also Fakt ist doch, dass die Aussage Schröders richtig sind: Unsere Bevölkerung wird älter, älter und nochmals älter. Das bedeutet natürlich, dass das bisherige System, das von ewigem Wachstum ausgeht, sich an diesen Tatsachen die Zähne ausbeißt und etwas getan werden muss. Der eine Weg, der von Schröder ja eingeschlagen wurde, ist, die Leute länger arbeiten zu lassen und gleichzeitig weniger auszuzahlen. Der andere Weg .....
wir werden alle älter ... und dümmer, das beste Beispiel ist Herr Schröder. Und nun ist es auch so, das im Jahr 2012 niemand weiss, wie es im Jahr 2030 aussehen wird. Auch der Herr Schröder nicht.
Aber es ist sicher, falls es uns dann noch gibt, das System wird sich nicht ändern. Die Einen werden weiterhin ausbeuten, die Anderen werden weiterhin ausgebeutet.

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kdshp 05.04.2012, 10:47
72.

Zitat von sysop
Deutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Im "Handelsblatt" spricht sich der SPD-Politiker für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern.
Hallo,
war das DER herr schröder der sich verdrückt hat? Ich dachte der arbeitet für die wirtschaft aber nicht für die SPD. Aber doch ER hat recht und als erstes sollten die üppigen alterbezüge von altbundeskanzlern gekürzt werden äh reformiert werden.

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pepe_sargnagel 05.04.2012, 10:48
73. Mangelnde Diskussionskultur

Es gibt mir zu denken, dass hier bei vielen eine bodenlos mangelnde Diskussionskultur vorherrscht. Da werden Todschlagargumente ohne jegliche Begründung vorgebracht oder gar Verunglimpfungen. So kann man keine Diskussion führen und macht es der Politik leicht!
Zitat von megamekerer
Wir denken darüber wenn wir Hartz IV verdaut haben.
Zitat von vulcain
Der soll mal besser den Mund halten und die Presse täte gut daran, diesem Pharisäer nicht auch noch eine Plattform zu geben.
Was soll man dazu diskutieren? Es ist ein Todschlagargument. Man verschließt einfach Augen und Ohren, weil man jemanden nicht mag. Dabei verkennt man die Realität in der man lebt. Ob das zielführend ist muss jeder für sich selbst entscheiden.

Zitat von pleuran
was will der denn der soll da hingehen wo er hingehört zu Putin !! für mich ist Gerhard Schröder ein Volks verräter hat uns an die Russen verkauft !! der hat nichts mehr zu sagen der kann nicht mal was Empfählen der Typ ist raus gehe zu Gasprom
Hat das was mit der Agenda 2030 und ihrer möglichen Ausgestaltung zu tun?

Zudem haben weder schwarz/gelb noch die GroKo manche handwerklichen Fehler der unbedingt notwendigen Agenda 2010 in ihrer Amtsperiode nicht verändert. Das sollte zu denken geben!

Aber ich denke, dass es nun nach der Agenda 2010 einer Reform des Renten- und Pflegesystems bedarf. Zudem muss das Steuersystem reformiert werden. Aber da traut sich keiner ran - da könnte sogar die FDP die absolute Mehrheit haben und "einfach und transparent" bliebe weiterhin eine Phrase. Warum eigentlich? Aber aktuell sind ja vor allem SPD und CDU strikte Gegner - auch das gibt mir zu denken.

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rakatak 05.04.2012, 10:48
74.

Zitat von sysop
(...) Altbundeskanzler Gerhard Schröder (...) für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern. (...)
Da ist einer wach geworden. Leider erst als satter Rentner, der jetzt nicht mehr in der Lage und an der Macht ist, etwas zu verändern.

Problem verpennt. Ich hasse es, wenn sich Politrentner und Oppositionelle mit Lösungen zu Wort melden für Probleme, deren Lösung sie während ihrer Regierungszeit verpennt haben.

Bundeskanzler Schröder, schweigen Sie stille und genießen Sie Ihre Rente ...

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Kalleblom 05.04.2012, 10:49
75. Dann aber auch "Ruhe Tokker"

Zitat von tokker
Schlimm dass man Schröder immer noch ein ventil gibt und seine Kopfgeburten abdruckt. Nachdem man nun weiss, dass die war und der sich eine goldene Nase an Riester-Renten verdient hat, sollt e maqn eigentlich diesem Scharlatan keine Möglichkeit mehr geben, seinen Unfug zu verzapfen.
Das Herr Maschmeyer und Schröder sich gut verstanden haben ist kein Geheimnis und auch das Herr Maschmeyer Vorteile durch einige Entscheidungen in der Regierungszeit Schröders gezogen hatte. Daraus aber eine "Auftragsarbeit" zu machen ist da wohl etwas kurz gedacht. Weil vieles der Reform Deutschland gesamt Vorteile brachte und nicht nur Herrn Maschmeyer.

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Gerdtrader50 05.04.2012, 10:50
76. Schon wieder so einer aus dem Altkanzlermilieu

Zitat von sysop
Deutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Im "Handelsblatt" spricht sich der SPD-Politiker für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern.
Das ganze Gequake von den Theoretikern lässt nur noch ein müdes Lächeln im Gesicht erscheinen.

Defekto haben solche Typen wie er nur dem Staat und vor allen den Bürgern Schaden zu gefügt.

Es begann mit Kohl und seinen real nicht gut wirkenden Theorien, Gesprächen, insbesondere sein Spargeschwafel zum Zeitpunkt abflauender Nachkriegskonjunktur und der damit verbundene Niedergang der Binnenkonjunktur der Westrupublik. Gefolgt von Russenimporten aus aller Herren Länder, Plünderung der Rentenkasse, Wiedervereinigungsfehler, die 0,5 Billionen Euro verschwendeten (also 1 Billion DM unnötig ausgegeben), gefolgt von 2 Billionen € Schäden bis jetzt mit der Generierung seiner Schrottwährung, jetzt kommt der Schröder dann auch noch:

Was hat der verbrochen ?

Die Arbeitnehmer, Wähler seiner Partei, verulkt und sie von ihrer Lebensleistung getrennt im Beruf im Falle eintretender Arbeitslosigkeit, das Konzept hat er von seinem vorbestraften Hartz entwerfen lassen.

Jetzt kommt der schon wieder und reisst die Klappe auf. Es war doch schon schön, dass der Kohl endlich mal die Klappe hielt.

Der Einzige, dem man gelegentlich noch zuhören kann, ist der Altkanzler Schmidt, weil der wenigstens keine so gequirlte Schei.... labert.

Die Altersstruktur in der demographischen Kurve hat ganz alleine die Politik zu verantworten, weil die den Deutschen mangels Masse die Gelegenheit zum Kinderkriegen und Aufziehen weitgehend verleidet hat.

Schluss, aus,

und das ganze dumme Geschwätz dieser Bürger-Abzocker ist da auch nicht hilfreich.

Sollen die Klappe halten, ihre Millionen kassieren und den Leuten nicht auf dem Nerv rumgehen mit ihrem Psychogeschwafel und ihren Agendagesprächen, dann renkt sich das von selbst wieder ein.

Ab in die Versenkung mit diesen ganzen Violksschädigern, dort gehören sie nämlich hin, die Nichtskönner.

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MaxMorlock77 05.04.2012, 10:50
77.

Zitat von Kalleblom
Meinen Sie nicht, dass ein Vergleich mit Portugal und Griechenland "etcpp" etwas hinkt? Wen Griechenland oder Portugal eine, zugegeben etwas anders geartete, Agenda 2010 gehabt hätten, die eben nicht in dieser Situation wären, in der sie heute sind!

Aber am Stammtisch schmeckt das Bier ja bekanntlich am Besten!
Zitat von -fezi-
wenn Sie das schon vom Kollegen einfordern. Was wäre denn gewesen, wenn auch Portugal und Griechenland eine Agenda 2010 gehabt hätten, hätte dann Deutschland wiederrum nicht noch einmal entsprechend nachlegen müssen, um sich - vereinfacht gesagt - wieder einen "Wettbewerbsvorteil" zu verschaffen? Der vielfach geäußerte Terminus der "Wettbewerbsfähigkeit" mag darüber hinwegtäuschen, dass es unabhängig von der Härte der Bandagen, mit denen "gekämpft" wird, nur eine Wurst gibt, um die "gekämpft" wird.
Vielen Dank für die Erklärung, aber ich fürchte das ist vergebliche Liebesmüh! Schließlich ist es doch inzwischen allgemeiner Konsens in Politik, (veröffentlichter!) Meinung und bestimmt auch an den meisten Stammtischen [sic], dass es jeder Volkswirtschaft besser gehen kann und wird wenn nur ehrgeizig genug "Reformen" durchgeführt werden und "gespart" wird. Dass wir es global betrachtet mit kommunizierenden Röhren zu tun haben, also der Exportüberschuss des einen immer auch das Exportdefizit eines anderen sein MUSS, ist ja komplett aus der Diskussion ausgeblendet. Also reformieren wir uns alle schön weiter. Und wenn's irgendwo oder vielleicht bald auch mal global in der Realität immer schlechter klappt, waren's halt nicht die Reformen schuld sondern die Tatsache dass sie nicht ehrgeizig und ernsthaft genug angegangen wurden. Und wenn das nur oft genug und von den unterschiedlichsten "Experten" bestätigt wurde, dann glaubt das der deutsche Michel halt auch. Wäre ja auch blöd sich vielleicht eingestehen zu müssen, dass man nicht nur Griechenland & Co für jedwede europäische Krise verantwortlich machen kann, sondern dass auch mal ein Blick in den Spiegel (aufgemerkt, ohne GROßbuchstaben geschrieben!) hilfreich sein könnte.

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marcaurel1957 05.04.2012, 10:50
78.

Zitat von gbtate
Selbstverständlich gehe ich nicht wählen. Wenn soll ich denn von den zur Wahl stehenden Parteien wählen. Das kleinere Übel etwa? Das ist mir immer noch bei weitem zu groß. Um eine Wahl überhaupt demokratisch zu machen müsste es zumindest die Möglichkeit geben, auf dem Wahlzettel eine Rubrik ankreuzen.....
Aus der Tatsache, daß es keine Partei gibt, die Ihre Interessen verfolgt würde ich mal schlussfolgern, daß Ihre Interessen eben nicht mehrheitsfähig sind und deshalb eben keine Rolle spielen
Die für Sie traurige Nachricht ist, daß so eben die Demokratie funktioniert!

Ich finde das Gerhard Schröder völlig recht hat, die Agenda 2010 war ein Segen für dieses Land, damit hat sich Schröder wirklich um Deutschland verdient gemacht

Auch seine jetzigen Forderungen kann ich nur unterstützen, eine gesteuerte Zuwanderung, höhere Bildungsinvestitionen, höhere Spitzensteuersätze, all dies unterschreibe ich sofort.

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rakatak 05.04.2012, 10:51
79.

Zitat von pepito_sbazzeguti
Tut mir leid, aber ich verstehe hierbei nicht einmal die Überschrift: "Gerhard Schröder fordert Agenda 2030". Gerhard Schröder fordert? Was hat Gerhard Schröder zu fordern? In welcher Funktion?
In seiner Position als Bürger dieses Landes und als Wähler darf er fordern, was er will, genauso wie Sie und ich. Es stellt sich allerdings die Frage nach seinem eigenen Beitrag in dieser Sache und warum er zur Lösung nichts beigetragen hat, als er noch an der Macht war.

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