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Neue SPD-Chefin Andrea Nahles: Das alles, und noch viel mehr
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Andrea Nahles ist am Ziel, sie ist die erste Vorsitzende der SPD. Viele Delegierte verweigerten ihr aber trotz schwacher Gegenkandidatin die Stimme. Und der Berg an Aufgaben ist immens.

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maxbeck54 22.04.2018, 19:13
20. Bin zwar bisher kritisch

gewesen Ihr gegenüber. Aber, man sollte ihr die Chance geben, sich zu bewähren.

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Epsola 22.04.2018, 19:17
21.

Zitat von Nordstadtbewohner
Bei genauer Betrachtung zeigt sich, dass das Ergebnis mehr als schwach ist. Nahles hat gegen eine relativ unbekannte Kandidatin nur 66% geholt. Das Ergebnis wäre sicherlich noch schlechter ausgefallen, wenn ein bekanntes Mitglied gegen sie kandidiert hätte. Mit Nahles ist eine Rückkehr zum lobenswerten Kurs der Schröder-Ära in weite ferne gerückt, dafür wird die Partei in Zukunft noch weniger Stimmen bekommen.
Das Ergebnis spiegelt einfach die Verhältnisse in der Partei wieder. Es ist so ziemlich das gleiche Ergebnis wie bei der Abstimmung zur Groko. Es wurde weniger nach Personen als nach Flügeln gewählt. Entscheidend sind nicht die 66%, sondern ob Frau Nahles die Flügel näher zueinander bringen kann, sprich ihr nächstes Wahlergebnis. Gäbe es eindeutige Ergebnisse, gäbe es wohl auch kein so großes Problem zu lösen durch den Gewählten.

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meresi 22.04.2018, 19:19
22. Spö

Der Zustand der SPD erinnert mich ein bisserl an die der Sozis in Österreich. Saturiert, die Nähe zum potentiellen Wähler verloren, nach der politischen Karriere Wechsel zum Kapital ohne Schamgefühle. Beispiele gibt es genug, bin es müde sie aufzuzählen. Erwähnenswert vielleicht der Wechsel von Glawischnig, einer Grünen, zu Novomatic, einem Verein den sie jahrelang bekämpfte. Jetzt bezahlt er sie fürstlich, damit sie auf gut Österreichisch die Pappn hält. Nachschlag: die Fake News wie sie heutzutage heißen, zersetzen den Verstand des im Geiste einfach gebliebenen

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klausbrause 22.04.2018, 19:20
23.

Erneuerung ist eben nicht, wenn immer die gleichen Spitzengenossen die Jobs untereinander auswürfeln. So Generalsekretär-Erster Bürgermeister-Finanzminister-und so weiter.
Erneuerung würde bedeuten, daß z.B. neue Köpfe, unbelastet von den Hartzloyalitäten anfangen würden, der Partei endlich wieder ein sozialdemokratisches Profil zu geben. Dabei können sie gerne von der letzten verbliebenen sozialdemokratischen Partei abschreiben oder auch auf die dl21 zurückgreifen.
Sodann sollte eine konsequente Trennung von Amt und Mandat und eine strikte Mandatsbegrenzung auf höchstens 3 Wahklperioden eingeführt werden.
Und das für das gesamte Parlament.
Oder kann sich jemand wirklich ernsthaft vorstellen, daß in Abgeordnetenköpfen, welche 20 oder auch 30 Jahre im Parlament tätig waren, ein origineller Gedanke wachsen könnte?

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xenoxx 22.04.2018, 19:20
24. 5%

Zitat von womo88
In welcher Welt leben Sie denn? Nahles und arbeiten? Scholz, Mr. Agenda 2010, und Arbeiterpartei? SPD als Arbeiterpartei ist seit Schröder passée. Die SPD ist die Partei der Pöstchenverschacherer, die Partei der Politkader - siehe Nahles -, aber keine Arbeiterpartei. Das war einmal.
… wie Recht Sie haben, werter Forist. Traurig aber wahr! Bei der aktuellen Besetzung fürchte ich, dass nur Frau Nahes noch weiter zulegen wird, an Gewicht, nicht an Zustimmung. In dreieinhalb Jahren wird die SPD um die fünf bis sieben Prozent Wählergnust dahindümpeln

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Aberlour A ' Bunadh 22.04.2018, 19:26
25. Bei genauer Betrachtung

Zitat von Nordstadtbewohner
Bei genauer Betrachtung zeigt sich, dass das Ergebnis mehr als schwach ist. Nahles hat gegen eine relativ unbekannte Kandidatin nur 66% geholt. Das Ergebnis wäre sicherlich noch schlechter ausgefallen, wenn ein bekanntes Mitglied gegen sie kandidiert hätte. Mit Nahles ist eine Rückkehr zum lobenswerten Kurs der Schröder-Ära in weite ferne gerückt, dafür wird die Partei in Zukunft noch weniger Stimmen bekommen.
Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass Sie auf dem Holzweg sind.
Denn welches "bekannte Mitglied" hätte den antreten sollen? Normalerweise gehen in Parteien - auch in der SPD - solche Wahlen gänzlich ohne Gegenkandidatur ab. Das ist die Regel nicht die Ausnahme. Die SPD hat in den vergangen 20 Jahren 9 - in Worten NEUN - Parteivorsitzende verschlungen. Die meisten davon mit mehr Prozentpunkten. Nur Lafontaine hatte weniger. Und oh Wunder, seitdem gab es auch keine Wahlen mit Gegenkandidatur mehr.

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burlei 22.04.2018, 19:27
26. Ja, die alte Tante SPD ...

... und ihre Andrea Nahles. Gott, was hat man beide wohlwollend belächelt, als die Jamaika-Koalition als große Hoffnungsträgerin am Horizont aufging. Wirtschaftskonservativ und Neoliberal Hand in Hand, mit einem grünen Feigenblatt als Blitzableiter für den zu erwartenden Unmut der Bevölkerung. Nein, was keimten da doch Hoffnungen auf! Hoffnung auf eine ungezügelte Wirtschaft, die sich mit dem Wohlwollen der Regierung die Taschen hätte vollstopfen können. Und dann schmeißt der Sunnyboy des Neoliberalismus nach nur 6 Wochen Sondierung den Bettel hin. Zum Glück war dann ja die SPD da, die besonders von den Medien in die Koalition gepeitscht werden musste, während man gleichzeitig gründlich über diese Umfaller her zog. Leider, leider hat der Seeheimer Kreis, also die selbsternannte Führungselite der SPD diesem Druck erfreut nachgegeben. Dumm nur, dass es da immer noch die Basis gibt....

Jetzt hat diese Basis für Nahles als Parteivorsitzende gestimmt. Ausgerechnet Nahles, die zum linken Flügel der SPD gezählt wird. Was jetzt? Bekommt die SPD in der Regierung wieder Profil? Unsere Nationalkonservativen und Wirtschaftskonservativen scheinen es ja zu befürchten. Eine SPD, die sich in der Regierung den rechten, nationalistischen Parolen der CSU entgegen stellt? Eine SPD, die den neoliberalen Kurs des Ministers für alles Mögliche, J. Spahn nicht mitträgt, sogar dagegen stimmt? Etwa eine SPD, die mit dem Koalitionsvertrag genau das selbe macht wie CDU und CSU? Sich den Hintern abwischt? Wollen wir es hoffen. Profil gewinnt man auch, wenn man nicht sklavisch allen Blödsinn unserer Konservativen mit macht.

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gartenkram 22.04.2018, 19:28
27. Toll

Die spd zeigt einmal mehr, was sie ist: eine partei im untergang. Braucht keiner dabei zu helfen. Mit frau nahles an der spitze geht das schwuppdiwupp. Eine unsympathische brüllerin ohne nennenswertes profil, die bisher in den ämtern, v.a. als ministerin, mehr verbockt hat als jeder vorgänger. Ohne erfahrung im realen leben, nämlich als tatsächlich berufstätige und nicht poltitikmauschlerin und postenverschieberin hätte sie mehr ahnung wovon sie redet als jetzt. Schade um eine ehemals grosse partei. Unwählbar.

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qjhg 22.04.2018, 19:42
28. Die Partei zu organisieren, ist die eine Seite,

viel wichtiger ist die Ausgestaltung einer zukunftsweisenden Politik. Dazu hat Frau Nahles m.E. bisher noch nie beigetragen. Sie hat sich eigentlich nur als vulgär schreiende SPD Frau hervorgetan. Warum führt sie den Begriff der solidarischen Marktwirtschaft vor. Soziale Marktwirtschaft, von der sich die SPD als CDU Koalitionspartner, gerade auch mit Frau Nahles als Arbeitsministerin, verabschiedet hat, würde durchaus reichen.Sollte die SPD nun nicht in absehbarer Zeit ihr Konzept für eine solche „ solidarische Marktwirtschaft“ vorlegen, wird es wohl Frau Nahles Hauptaufgabe werden, die SPD abzuwickeln.

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schlauchschelle 22.04.2018, 19:56
29. Habe vor einigen Minuten Nahles Rede

im TV "erleben" dürfen. Nach 2 Minuten habe ich weggeschaltet, weil ich dieses Geschreie mit überschnappender Stimme nicht ertragen konnte. Das ist also von der "auf die Fresse" Andrea übriggeblieben. Traurig, schade. Mit Ihr als Vorsitzende, so fürchte ich, wird nun der 6. Gang eingelegt und der Ladedruck auf 1,5 Bar angehoben auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit der SPD. Motto: SPD-Vorstände in der Zirkuskuppel: ratlos....

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