Forum: Politik
Neue Strategie gegen Flüchtlinge: EU will "echten Abschreckungseffekt produzieren"
AFP/ MOAS

Mehrere EU-Staaten verfolgen eine neue Politik gegen Bootsflüchtlinge. Nach SPIEGEL-Informationen wollen Berlin, Rom, Paris und Madrid verhindern, dass Asylsuchende europäischen Boden erreichen. Ägypten und Tunesien sollen dabei helfen.

Seite 1 von 26
Lanek 21.03.2015, 00:16
1.

Wäre immerhin etwas besser, als die Leute qualvoll ertrinken zu lassen (und manche Kommentatoren hier fänden das sogar gut)!

Ändert aber nichts, dass damit auch die wirklich Asyl brauchenden Leute keins kriegen. Das beißt sich mit unseren staatlichen Grundsätzen.

Beitrag melden
Xangod 21.03.2015, 00:25
2. Warum nicht früher?

Das ist erstmal die einzige Methode Leben zu retten. Dann sollte man sehen, wirklich Verfolgte und Kontingente mit Kriegsflüchtlingen auf sicheren Wege hier her zu bringen.

Beitrag melden
nord1icht 21.03.2015, 00:42
3. Schuld und Elend

Ich denke, ganz Europa ist innerlich zerrissen in dieser Frage. Anreize schaffen tötet Menschen, Abschrecken tötet Menschen, einfach die Tore öffnen überfordert uns ... Und nicht zuletzt profitieren afrikanische Potentaten von der Fluchtmöichkeit allzu unzufriedener, die sonst womöglich ihre Rechte zuhause einfordern würden. Es ist ein Dilemma, dass sich durch Wankelmut nicht lösen lässt. Wie man es macht, man fühlt sich schuldig. Was ein Luxusproblem ist gegen das Elend, aus dem die Leute kommen. Faire Handelspolitik und weniger Waffengeschäfte wären auch nicht übel.

Beitrag melden
FrankDr 21.03.2015, 00:42
4. Kosten

Gut ist, was hilft.
Das Karlsruher Krankenhaus ist in Geld-jnd Kapazitätsnöten, weil es im Schnitt 1.200 Asylbewerber täglich im Durchlauf hat - gratis, auf Krankenhauskosten, weil keine Finanzhilfe durch Stadt o. Bund erfolgt.
Durch die brandneue Änderung des Bildungs-und Teilhabepaket hat jeder junge Asylbewerber theoretisch Schulpflicht und Anspruch auf gratis Schulranzen, alle Schulbücher, etc (analog Erstausstattung "Sozialhilfe" ) - ohne Rückgabepflicht... Der Anspruch besteht sogar wenn vorneherein klar ist, dass der Antrag abgelehnt wird und jn 14 Tagen die Rückführung (Flug zahlt iaR ja ebenfalls die Kommune) ansteht.

Ich könnte gerade so weitermachen - die existierende Not und daraus resultierenden Kosten werden solange vom Bund ignoriert bis die ersten Kliniken Pressehilfe erhalten.

Beitrag melden
DaLanXiong 21.03.2015, 00:43
5. Richtig so!

Gut so, richtig so!
Je mehr Abschreckung desto besser.
Europa braucht nicht noch mehr Wirtschaftsflüchtlinge. Kommen sowieso schon genug auf anderen Wegen.
Diese Leute sind auf dem Arbeitsmarkt größtenteils nicht zu gebrauchen und werden für sich und ihre nachgeholte Sippe auf unbegrenzte Zeit die Hand aufhalten.

Beitrag melden
Kismett 21.03.2015, 00:44
6. Illegale Einwanderer - nicht Flüchtlinge

Man sollte als Nachrichtenmagazin schon unterscheiden können zwischen Flüchtlingen, die durch die zumeist von den USA inszenierten Kriege erzeugt werden und illegale Einwanderer, die mit kriminellen Mitteln versuchen, das Ziel ihrer Begierde -Sozialhilfe in den entwickelten europäischen Staaten- zu erreichen.

Die Mafia, die damit Geld verdient ist keineswegs -wie vom Spiegel penetrant impliziert- eine humane Hilfsorganisation.

Nenne keinen Humanist, der Kriminalität und damit die Schädigung anderer Menschen fördert.

Beitrag melden
rudy532 21.03.2015, 00:45
7. aus de augen aus dem sinn

Das wird hier in Australien schon lange gemacht.heisst hier 'off shore processing'.sog."illegal entrands' werden nach Nauru und Papua New Guinea verfrachtet.in den dortigen 'detention centres'(ein besseres wort für Gefängnisse)werden asylsuchende oft jahrelang unter Ausschluss der öffentlichkeit eingesperrt.diese centres werden von privaten security-companies beaufsichtigt,bezahlt von australischen steuerzahlern.physische und psychische Gewalt in dort an der Tagesordnung. der australische Regierungschef Abbot wertet diese Methode als erfolg und rühmt sich.I've stopped the boats'.

Beitrag melden
narit 21.03.2015, 00:45
8. Die Welt will anscheinend brennen

Wir sitzen auf Dynamit und das kann jeden Moment hochgehen, wenn wir nicht endlich begreifen, dass wir hier in Europa endlich mal aufhören müssen, diejenigen noch weiter auszubeuten, die sowieso nichts mehr haben. Warum kapiert das eigentlich keiner?

Beitrag melden
saftfrucht 21.03.2015, 01:08
9. Unwürdig

Es hätte schon gereicht, wenn die vertrottelten Amerikaner und Franzosen Gaddafi nicht tot gebombt hätten, sondern sich gegen die Islamisten gewendet hätten.
Gaddafi war der Schutzwall gegen diese Flüchtlinge. Er hatte eine wichtige Funktion und grade Hollande war zu dumm dies zu erkennen. Jetzt ist Libyen ein failed state und eine riesige Bresche. Eine 180-Grad Kehre.

Wie Europa jetzt mit dieser zu guten Teilen selbstverschuldeten Krise umgeht ist schlicht unwürdig und peinlich.

Beitrag melden
Seite 1 von 26
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!