Forum: Politik
Neue Strategie gegen Flüchtlinge: EU will "echten Abschreckungseffekt produzieren"
AFP/ MOAS

Mehrere EU-Staaten verfolgen eine neue Politik gegen Bootsflüchtlinge. Nach SPIEGEL-Informationen wollen Berlin, Rom, Paris und Madrid verhindern, dass Asylsuchende europäischen Boden erreichen. Ägypten und Tunesien sollen dabei helfen.

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zeisig 21.03.2015, 10:08
130. Dann schämen Sie sich eben.

Zitat von vantast64
Was für eine unbarmherzige, menschenverachtende Regierung mit jüdisch-christlichem Hintergrund! Und daß andere Regierungen nicht besser sind, macht die Grausamkeiten nicht geringer. Was für ein Aufwand im Vergleich, ein paar verrückte Bombenwerfer zu fangen! Ich schäme mich, Deutscher zu sein!
Für mich sind Sie dann aber einfach nur ein Nestbeschmutzer.

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Inselbewohner 21.03.2015, 10:12
131. Viele Probleme...

....eines ist sichlich die rasante Bevölkerungsvermehrung in den Afrikanischen Staaten. Dazu archiaische Sitten. Junge Männer haben kaum die Möglichkeit zu heiraten, weil sie das Brautgeld nicht aufbringen können. Die haben nichts zu verlieren und machen sich halt auf den Weg zu uns.
Wer es noch nicht bemerkt hat, wir sind in der beginnenden Phase einer Völkerwanderung von Süd nach Nord. Mit ein paar Tausenden wird man fertig, ja sie lassen sich vielleicht sogar integrieren aber wenn es Hunderttausende werden? Oder Millionen? Wie will man diese Leute stoppen?
Wir werden nicht umhin kommen unsere Außengrenzen besser zu schützen. Ob uns das gefällt oder nicht sonst setzen wir unsere gesellschaftliche Stabilität aufs Spiel und letztendlich herrscht wieder ein Adolf in D.
Gruseliger Gedanke.

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allonsenfants 21.03.2015, 10:16
132.

Ich denke, dass diese Regelungen ein kleiner Schritt in die richtige Richtung sind.
So können zukünftig vielleicht weitere tausende Tote vermieden werden.
Kooperierende nordafrikanische Staaten sollten aber nicht nur Rettungsmaßnahmen durchführen, sondern vor allen Dingen die Abfahrten der Schrottkähne von ihren Häfen aus unterbinden, denn nur so kann den Schleuserbanden das tödliche Geschäft verdorben werden.
Für die ausreisewilligen Migranten bleibt jederzeit die legale Möglichkeit, sich in ihren Heimatländern bei den deutschen Auslandsvertretungen entsprechende Einreise-Visa zu beschaffen. Dieser Verfahrensweg ist in allen Staaten der Welt gültig bzw. vorgeschrieben.
Anzumerken ist, was viele Mitbürger offensichtlich ausblenden, dass eine illegale Einreise (die Aufnahme von kontingentierten Bürgerkriegsflüchtlingen ausgenommen) immer noch ein eindeutiger Straftatbestand ist - wie überall in der Welt!
Migranten, die diesen strafbaren Weg wählen, sollten ohnenhin sofort ausgewiesen werden.

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Kimmerier 21.03.2015, 10:19
133. Auswandern ...

Zitat von maxi.koch99
Manchmal hoffe ich Deutschland wird irgendwann zum Krisenland wo alle fliehen müssen nach afrika und dann will ich dass die afrikaner uns ablehnen weil wor die wirtschaft belasten würden und dann sollen wir alle qualvoll siechen und sterben ich bin mir sicher dass wir wenigsten dann unsere herzlosigkeit einsehen
Das können Sie auch jetzt schon ausprobieren. Sollten Sie Christ sein, sollten Sie es beispielsweise in einem arabischen Land wie Katar versuchen, ob Sie als mittelloser Europäer mit anderem Glauben dort aufgenommen werden (bitte darauf bestehen, keine einheimischen Sitten oder gar Religionen annehmen zu müssen). Oder einfach ohne Geld und Papiere versuchen, in einem der Länder Zentralafrikas einzureisen und dort "Sozialhilfe" beantragen. Viel Erfolg dabei!!!

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Mitti 21.03.2015, 10:21
134.

Was auch immer gemacht wird, damit weniger Flüchtlinge Europa erreichen, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass unser Umgang mit den Flüchtlingen, die bereits hier sind, sich ändern muss.
Weg hier mit den Flüchtlingsghettos in irgendwelchen Industriegebieten, stattdessen rein in normale Wohngebiete, auch wenn das mehr kostet. Wie sollen sich Menschen integrieren, die Deutsche nur beim Einkaufen sehen? Geht nicht.

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eskimoser 21.03.2015, 10:21
135. Uh, boeses Thema angesprochen!

Zitat von Inselbewohner
.... Wer es noch nicht bemerkt hat, wir sind in der beginnenden Phase einer Völkerwanderung von Süd nach Nord. Mit ein paar Tausenden wird man fertig, ja sie lassen sich vielleicht sogar integrieren aber wenn es Hunderttausende werden? Oder Millionen? Wie will man diese Leute stoppen?....
Integration ist keine Frage der Zahl, das waere eine Frage der Unterdrueckung.
Es ist eine Frage des Wollens.
Und wenn man sich heute mal den Integrationwillen vieller der bisher wenigen ansieht, scheint das mit dem wollen so eine Sache zu sein.
Wenn dann noch die schiere Anzahl der Nichtwoller steigt, steigt selbst der Gruppendruck auf die Woller!

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Beat Adler 21.03.2015, 10:21
136. Destabilisierung

Zitat von AxelSchudak
Erfahrungsgemäß führt aber das Vorgehen gegen eine Diktatur (Hussein, Gaddafi, Assad) nicht gerade zu einer Stabilisierung der Situation. Aber egal ob pro, neutral oder contra ... geht es schief, ist es ein Masterplan der USA, der Banken oder des Westens.
Destabilisierung:

Wie stabil war Frankreich in den Jahren nach der franzoesischen Revolution? Russland in den Jahren nach der russischen Revolution?

Wie stabil ist Syrien heute? Bekanntlich wurde der Erbdiktator Assad ja nicht mit Gewalt von der Macht entfernt.

Wie stabil ist Libyen heute? Ghadaffi wurde gelyncht.

90% der syrischen Familien wuerden heute jederzeit mit jeder libyschen Familie das Leben tauschen wollen.

Wer eine stabile Situation will, Grabesruhe im Wortsinne, und deshalb den Menschen das Recht auf Freiheit verwehrt, handelt mindestens so schlimm wie der abscheulichste Tyrann. Wenn Afwerki davon gejagd wuerde, ginge es vielen Menschen wesentlich besser. Auch wenn darauf ein Chaos folgte.
mfG Beat

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HejAlterHastMalnEuro 21.03.2015, 10:23
137. Es geht doch immer schief.

Zitat von AxelSchudak
Erfahrungsgemäß führt aber das Vorgehen gegen eine Diktatur (Hussein, Gaddafi, Assad) nicht gerade zu einer Stabilisierung der Situation. Aber egal ob pro, neutral oder contra ... geht es schief, ist es ein Masterplan der USA, der Banken oder des Westens.
Und immer wird ihnen vorher von Aussenpolitischen Schwergewichten erklärt warum und weshalb es schief gehen muß.

Also muß es einen Grund geben,
weshalb sie es immer wieder im Abstand von einigen Jahren wiederholen.

Fällt Ihnen ein Grund ein?
Ach ja Sie erwähnen ja das Wort Masterplan.

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demokratie-troll 21.03.2015, 10:24
138. Solange sich Vertreibung lohnt, hat sie Konjunktur

Solange die UNO sich weigert Vertreiberstaaten als solche ausdrücklich zu benennen und mit Strafen und Schadensersatz zu überziehen, statt dem Treiben ungebetener Einwanderung gegen den Willen der ansässigen Bevölkerung auch noch eine Verpflichtung hinzuzufügen, derartige Okkupationen zu dulden und dafür sogar noch zu bezahlen, statt sie als Aggression zu brandmarken, wird die Migrationsproblematik immer weiter angeheizt, bis irgendwann mal das absolute Chaos herrscht.

Wenn erstmal klargestellt würde, wer sind die Verteiber, die zur Verantwortung gezogen werden und wer kommt als Einwanderer ohne vertrieben zu werden, würde dem Spuk recht schnell ein Ende gesetzt werden und man könnte sich auf die Schlepperbanden konzentrieren. Dann lohnte sich das Ganze nämlich nicht mehr.

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Kimmerier 21.03.2015, 10:27
139. Hinkende historische Vergleiche

Zitat von Beat Adler
Die USA und Kanada steuern ihre Einwanderung von Menschen aus afrikanischen Problemlaendern, wie z.B. Somalia, durch die Aufnahme von Familien, moeglichst beide Eltern und alle Kinder dieser Eltern. Die Somalier, die bereits in den USA und Kanada leben, kuemmern sich um die Integration ihrer Landsleute. Aehnliches gibt es leider in Europa nicht. Die Schweiz hat ein solches Verfahren fuer Ungarn 1956 und Tschechoslovaken 1968 durchgefuehrt. Heute sollte ganz Europa Aehnliches fuer syrische Familien tun. Die ungarische und tschechoslovakische Einwanderung hat der Schweiz gut getan. Bestimmt werden syrische Familien, komplette Familien, den europaeischen Laendern auch gut tun. mfG Beat
Die Zuwanderung von Tschechen, Slowaken oder Ungarn - alles Länder, welche allein schon durch ihre Geschichte als Teil der K und K-Monarchie fest mit Mitteleuropa und dessen Kultur verbunden sind - mit der Zuwanderung von Menschen aus dem Vorderen und Mittleren Osten mit gänzlich unterschiedlicher Kultur zum Aufnahmeland zu vergleichen, hinkt schon im Ansatz. Zudem sind die Abwanderungsströme aus den genannten Ländern während und nach den von der Sowjetunion niedergeschlagenen Demokratiebewegungen in keiner Weise mit denen zu vergleichen, welche jetzt durch die Religions- und Stammeskämpfe in Nordafrika und Vorderasien entstehen.
Bitte unterlassen Sie historische Vergleiche, wenn Sie keine Ahnung von Geschichte haben!

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