Forum: Politik
Neue Studie: Warum die Deutschen so anfällig für Populisten sind
REUTERS

Droht in Deutschland ein Aufstieg der großen Vereinfacher? Laut einer Studie teilen fast 30 Prozent der Wahlberechtigten populistische Einstellungen. "Feinde der Demokratie" seien sie deshalb aber noch nicht.

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staubmantel 25.07.2017, 09:15
150.

Stimmt, die Deutschen sind tatsächlich so populistiisch. Man sieht es daran, dass die Umfrageergebnisse für die CDU steigen, obwohl deren Regierungsführung chaotisch ist.

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peter.di 25.07.2017, 09:16
151. Konsistent?

Die Forderung nach einer Obergrenze für Flüchtlinge wird als populistisch bezeichnet. Die Forderung nach einer moderate und kontrollierte Zuwanderung aber als nicht populistisch. Was lernen wir daraus? Dass bei Zuwanderung moderat gleich unbegrenzt heißt? Oder doch eher, das diese Studie nicht mal in sich selber konsistent ist?

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ulrich_loose 25.07.2017, 09:16
152. Die Studie etwas genauer betrachtet

liefert ein Ergebnis das glatt zur "Ehrenrettung" der bösen AfD taugt. Macht man sich die Mühe und lässt die Größe der Parteien einfließen - es ist ja ein deutlicher Unterschied ob 80% einer 8% Partei Populistische Sichten vertreten oder 50% einer 25% Partei die gerne über 30% hätte - wird deutlich, dass die meisten Vertreter populistischer Sichten links der Mitte zu finden sind. Daraus folgt dann natürlich, dass es einen sehr starken Linkspopulismus gibt, der den Rechtspopulismus glatt in den Schatten stellt. Wäre man dann noch bereit den Populismus von Nichtregierungsorganisationen zu berücksichtigen - Angefangen beim Chlorhühnchen über den im Geld badenden Dagobert Duck bis hin zur "Sozialindustrie" und den tendenziösen Teilen der Medien - wird das Ergebnis noch deutlich klarer: Gerade Linkslastige Organisationen/Parteien versuchen mit simpelsten Visualisierungen und These Anhänger hinter sich zu bringen.

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fluxus08 25.07.2017, 09:16
153. Sind Sie des Lesens mächtig?

Zitat von kopp
Wenn trotz verfehlter Politik das offizielle Deutschland versucht, Merkel alternativlos ins Kanzleramt zu puschen, braucht sich niemand über den Aufstieg von Populisten zu wundern.
Wenn ja, hätten Sie zur Kenntnis genommen, dass - im Gegensatz zu vielen anderen Ländern in der EU und weltweit - in Deutschland diese von Ihnen beschriebene Tendenz eben nicht auszumachen ist, wie in der Studie nachzulesen ist.

Aber ich verstehe Ihren Frust, der Ihnen den klaren Blick nimmt und Sie reflexartig und vorschnell zu jedem Thema melden lässt, was auch nur annähernd mit Frau Merkel in Verbindung zu bringen ist.
In der Schule hieß das früher: Thema verfehlt, setzen, sechs!

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AndreasPr 25.07.2017, 09:16
154.

Zitat von rk_fisch
die nicht selbst nachdenken können oder wollen. Jetzt kann jeder selbst schlussfolgern, was es anhand des Titels bedeutet, wenn der Populismus in Deutschland zunimmt ;-)
Sie meinen wie die Linken, die stets den gleichen Brei stumpf nachplappern?

Ja das macht mir auch Sorgen, dass es in Deutschland wichtiger geworden ist den eigenen politisch korrekten Heiligenschein zu polieren um unter Freunden nicht ausgegrenzt zu werden, als für die eigene Meining einzustehen. Aber wenn ich mir die Hexenjagd vor zwei Jahren in Erinnerung rufe, weiss ich auch warum das so ist. Glücklicherweise wird das Kreuz anonym in einer Kabine aufs Papier gesetzt.

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arthur.utz 25.07.2017, 09:17
155.

Zitat von KuGen
Jahrelange erfolgreiche Indoktrination der Bevölkerung durch MSM, Deformation bereits in Kindergärten und Schule , brutherde in den Hochschulen. Es ist Zeit, dass dies zurückgedreht wird.
Den letzten Satz sagen Sie nochmals,am besten mit rollendem r.Dann haben wir ihn schon wieder "den Erlöser"

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hdwinkel 25.07.2017, 09:17
156. Konsequenzen

Zitat von hasselblad
...Wenn das Individuum nun populistischen Bullshit jammert wie "Merkel muss weg" und "Wir sind das Volk", dann ist das doch nichts als der kläglich Versuch, den Individualfrust zum Allgemeinheitsfrust zu verklären, der Opfermythos eines von den "Eliten" verkauften und verratenen Volkes fühlt sich halt besser an als die Tatsache, dass man, ganz individuell, schlicht ein kleiner Verlierer ist...
Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu, es ist sogar noch schlimmer: Nicht wenige Zeitgenossen lassen ihren Frust dann auch noch an den noch Schwächeren aus, oder reklamieren aufgrund der eigenen Abstammung irgendeine Vorzugsbehandlung.
Nur, was sind jetzt die Konsequenzen? Grade die Geschichte Deutschlands hat gezeigt, daß wenn es zu viele Verlierer gibt, diese danach alles kurz und klein schlagen.
Die Frage lautet also nicht, wie verhindern wir Populismus, sondern wie verhindern wir so eine kritische Masse von Verlierern?

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spon-facebook-1425926487 25.07.2017, 09:18
157. Und?

Der Begriff populistisch kommt von Populus- das Volk. Die Deutschen stehen also auf demokratische, rechtsstaatliche und freiheitliche Prinzipien. Und dies können seit dem dramatischne Linksruck der CDU (die sich mittlerweile mit den Grünen um die Vormachtstellung am linken Rand streitet und willig Grüne Chaos-Politik weit jenseits der Legalität macht) nur die Konservativen der AfD bieten. Sieht man ja, wohin uns schwarz-rot gebracht hat, der Anti-Semitismus breitet sich aus, Hamburg und Berlin versinken in Gewalt, Anarchie und Chaos und Köln hat bekanntlich ohnehin ein Problem mit Nazis und anderen Anhängern rechts-radikalen Gedankengutes wie die Terrororganisation Antifa und die Fans der AKP.

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nestor01 25.07.2017, 09:19
158. Der größte Populist(in) sitzt im Kanzleramt

"Wir schaffen das".
"Sie kennen mich."
"Wenn der Euro scheitert, scheitert Europa".
"Das ist alternativlos"

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santoku03 25.07.2017, 09:22
159.

Zitat von Solid
Populismus strebt danach, die Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerung zu beachten und umzusetzen.
Schon im Ansatz falsch. So etwas wie "die Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerung" gibt es nicht. Es gibt unter den Menschen eine Vielzahl von unterschiedlichen Lebensmodellen und -situationen und Interessen.

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