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Neue Studie: Warum Migranten ihre Kinder so selten in die Krippe geben
DPA

Kinder aus Zuwanderer-Familien gehen nur halb so oft in eine Krippe wie andere. Dabei würden gerade sie vor allem sprachlich davon profitieren. Eine Studie hat nun die Ursachen untersucht. Die Ergebnisse sind verblüffend.

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20099 05.06.2013, 12:25
1. Unerhörte Frage:

Wenn die Kinder zu Hause kein Deutsch lernen liegt es häufig daran das die Eltern selber kein Deutsch sprechen! Und was macht man in Deutschland beruflich wenn man die Landessprache nicht beherrscht? Germanistik-Professor ja wohl kaum sondern eher Hartz 4, oder?

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nettermensch 05.06.2013, 12:28
2.

Zitat von
Der Schwerpunkt in der Erziehung der Kleinkinder besteht dort darin, eine gute und enge Beziehung zwischen Eltern und Nachwuchs aufzubauen.
Das war auch bislang der Schwerpunkt für Kinder deutscher Familiebn, bevor man seit einiger Zeit damit begonnen hat, dies zu untergraben.

Wahrscheinlich haben Eltern mit Migrationshintergrund genauso wenig Vertrauen in die zukünftigen "Unterbringungen", deren Niveau ja abgesenkt werden soll, nur der deutsche Michel schützt seine Kinder vor dem Zugriff nicht.

Entwicklungspsychologisch ist ganz klar, dass erst ab ca. 3 Jahren eine Betreuung in Kindergärten positiv wirkt.

Ab dann sollten auch Eltern mit Migrationshintergrund ihre Kinder nicht mehr zuhause lassen. Sie davon zu überzeugen wird schwierig werden.

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schliessmuskel 05.06.2013, 12:31
3. Kita-Pflicht ?

Zitat von sysop
Kinder aus Zuwanderer-Familien gehen nur halb so oft in eine Krippe wie andere. Dabei würden gerade sie vor allem sprachlich davon profitieren. Eine Studie hat nun die Ursachen untersucht. Die Ergebnisse sind verblüffend.
Vielleicht sollte man schlicht ein Kita-Pflicht einführen. Was da an Begründungen in dem Artikel steht ist ja wohl an Borniertheit seitens der Migranten kaum zu überbieten. Vor allem, wenn man die Herkunftsländer denkt, die weit von jeder Kinderbetreuung entfernt auf der Suche nach besseren Lebensumständen verlassen wurden.

Übelst ist insbesondere die Forderung nach zweisprachiger Erziehung. Die Kleinen lernen zu Hause doch sowieso bezogen auf Ihr Umfeld die falsche Sprache. Dass das auch noch im Kindergarten gefördert werden soll, ist der größte Witz.

Und schließlich, die Nummer mit dem Betreuungsgeld. Es stand von Anfang fest, dass dort zu allen sowieso vorhanden Übeln bei der Migrantenerziehung ein absoluter Anreiz für noch mehr Kinder ohne Kita-Anmeldung geschaffen würde. Ein Flop ohnegleichen. Immerhin war ja vfl dagegen, immerhin ...

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kl1678 05.06.2013, 12:35
4.

Zitat von droschmisch
sind jetzt die verblüffenden Ergebnisse?
die sehe ich auch nicht. Wenn es einer meiner größten Alpträume ist, dass sich meine Kinder irgendwann komplett in die Kultur der Umgebung assimilieren, wieso sollte ich sie dann in die Krippe stecken? Zumal man, der eigenen traditionellen Lebensweise folgend, gar nicht die Notwendigkeit sieht, die Babys abzugeben.

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brox/walker 05.06.2013, 12:35
5. optional

Wirklich eine abstruse Vorstellung, dass in erster Linie Eltern sich um die Erziehung ihrer Kinder kümmern und sie nicht in die Verantwortung des Wohlfahrtsausschuss geben wollen.

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xylitol 05.06.2013, 12:38
6. KiTa-Pflicht und weg mit dem Betreuungsgeld!

Alte Zöpfe gehören abgeschnitten! Betreuungsgeld ist nicht mehr zeitgemäss und wird nur von einer konservativen Gruppe die noch dem Ideal der Familie nachhängt durchgesetzt. Durch die Heimbetreuung werden nur zukünftige Kosten und Probleme der Gesellschaft aufgehalst...

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Spiegelleserin57 05.06.2013, 12:38
7. Ergebnisse der Studie belegen...

genau das was die EU-Länder trennt: die unterschiedlichen Kulturen und Lebensanschauungen.
Die Politik glaubt immer dass wirtschaftliche Verbundenheit auch die Menschen der Länder verbindet, weit gefehlt! Die Vorstellung der familiären Bindung hat in unserem Land LEIDER wenig Priorität, wäre für das soziale Miteinander wichtig, Generationenversorgung (siehe Pflege)! Auch Menschen die hier schon lange leben werden immer im Herzen ihre Heimat haben und auch deren Kultur, genauso ergeht Deutschen im Ausland. Wer glaubt das von außer her ändern zu wollen irrt sich sehr.
Schon ein Hamburger wird im Herzen immer Hamburger bleiben genauso wie ein Berliner immer ein Berliner bleiben wird und das nur innerhalb eines Landes. Bäume haben ihre Wurzeln und das ist auch gut so.

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darthmax 05.06.2013, 12:39
8. Überraschung

welche Überraschung war das ?
Das Eltern religiöse und kulturelle Vorbehalte haben ist in Bayern genauso wie uin Berlin der Fall.
Da sozial schwache Familien lieber das Betreuungsgeld nehmen als die Kita ist auch bekannt.
Überrascht ist man doch nur, wenn man Wahrheiten nicht akzeptieren wollte.

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AnnaLena77 05.06.2013, 12:39
9. Eigenverantwortung!

Da hilft wohl nur konsequente Ursachenbekämpfung. Wenn es mit der Sprache hapert muss es eben Pflicht sein diese in einem Umfang zu beherrschen mit dem man den Alltag meistern kann.

Ebenso müssen die religösen und kulturellen Voruteile gegen die einheimische Bevölkerung angegangen werden und konsequent bekämpft werden.
Am besten durch Assimilation, dann können die angesprochenen Migrantengruppen ihren Kindern auch eine gute Zukunft in diesem Land sichern. Denn wer sich assimiliert konsumiert die einheimischen Informationsquellen (hat nach einer Generation keinerlei Sprachprobleme mehr), weiß sie für sich zu nutzen und hat auch Kontakt mit der einheimische Bevölkerung, die einem auch mal weiterhelfen kann.

Wer das nicht will, muss eben lernen mit dem offensichtlichen Nachteilen, die man selbst gewählt hat, klar zu kommen und die Eigenverantwortung dafür zu übernehmen.

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