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Neue Studie: Warum Migranten ihre Kinder so selten in die Krippe geben
DPA

Kinder aus Zuwanderer-Familien gehen nur halb so oft in eine Krippe wie andere. Dabei würden gerade sie vor allem sprachlich davon profitieren. Eine Studie hat nun die Ursachen untersucht. Die Ergebnisse sind verblüffend.

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maxibutz 05.06.2013, 12:40
10.

Zitat von nettermensch
Das war auch bislang der Schwerpunkt für Kinder deutscher Familiebn, bevor man seit einiger Zeit damit begonnen hat, dies zu untergraben. Wahrscheinlich haben Eltern mit Migrationshintergrund genauso wenig Vertrauen in die zukünftigen "Unterbringungen", deren Niveau ja abgesenkt werden soll, nur der deutsche Michel schützt seine Kinder vor dem Zugriff nicht. Entwicklungspsychologisch ist ganz klar, dass erst ab ca. 3 Jahren eine Betreuung in Kindergärten positiv wirkt. Ab dann sollten auch Eltern mit Migrationshintergrund ihre Kinder nicht mehr zuhause lassen. Sie davon zu überzeugen wird schwierig werden.

Kann ich nur zustimmen. Wozu ein Kind in die Welt setzen, das ich dann abends noch ein-zwei Stündchen habe, bevor ich es ins Bett verfrachtet? Ein Kleinkind ist mit Krippenplatz nicht "mein Kind", sondern das Kind der dortigen Bezugspersonen. Für mich war es nie eine Option, unter solchen Umständen Kinder in die Welt zu setzen. Wenn die Eltern-Kind-Beziehung mal gefestigt ist, sieht das anders aus, aber nicht in den ersten drei Jahren!

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Andreas Rolfes 05.06.2013, 12:42
11. Hier oder da?

Zitat von schliessmuskel
Vielleicht sollte man schlicht ein Kita-Pflicht einführen. Was da an Begründungen in dem Artikel steht ist ja wohl an Borniertheit seitens der Migranten kaum zu überbieten.
Zitat von 20099
Wenn die Kinder zu Hause kein Deutsch lernen liegt es häufig daran das die Eltern selber kein Deutsch sprechen! Und was macht man in Deutschland beruflich wenn man die Landessprache nicht beherrscht? Germanistik-Professor ja wohl kaum sondern eher Hartz 4, oder?
Wieso Kita-Pflicht? Wieso soll der Staat wieder was vorschreiben? Statt dessen sollten die, die hier selbst kein Einkommen erwirtschaften es mal in ihrer alten Heimat versuchen. Dabei kann der Staat ja Unterstützung geben.

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querdenker22 05.06.2013, 12:44
12. Beispielhaft!

Ich würde mir wünschen, dass alle Eltern das Wohl des Kindes in den Vordergrund stellen. Eine Krippe mag unter optimalen Bedingungen vielleicht das kognitive Lernen fördern, gewiss aber nicht Kreativität und ein sicheres Selbstbild.
Eine personell schlecht besetzte Krippe, eine Kinderaufbewahrungsanstalt also - leider die Regel in Deutschland - stellt eine Gefahr für das Kindeswohl dar und müsste im Grunde nach §8a des SGB VIII sofort verboten werden.

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brigitb 05.06.2013, 12:45
13. eine Studie

Professioneller Journalismus beruht u. a. auf seriöser Recherche und Angaben der Quellen, worauf Aussagen gestützt werden. In diesem Sinne fände ich es aufschlussreich, auf welche Studie sich dieser Artikel bezieht, auf welchen Kriterien annerkannter Forschungsmethoden, diese Studie aufgebaut ist. Für einen entsprechenden Hinweis oder Link der Autorin wäre ich dankbar.

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heinz_becker 05.06.2013, 12:46
14. Betreuungsgeld mal wieder falsch dargestellt

Was soll das bloß immer, das Betreuungsgeld in Bezug zum Kindergarten zu setzen ? Das Betreuungsgeld wird für Eltern gezahlt, die ihre Kinder UNTER DREI JAHREN zuhause betreuen. Das hat mit Kindergartenbesuch ab 3 überhaupt nichts zu tun !!

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troy_mcclure 05.06.2013, 12:46
15. Ohne Worte

Zitat von sysop
...Vor allem Einwanderer der ersten Generation und solche mit einem niedrigen Bildungsniveau.... kritisieren ..., dass die... Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erziehern nicht gut laufe. ....
Oftmals ist das Problem hier doch die Sprachbarriere der Einwanderer, die nicht oder nur völlig ungenügend deutsch sprechen

Zitat von sysop
Zudem kritisieren sie, dass die Kinder nicht gut genug auf die Schule vorbereitet würden
Mag stimmen, aber in der Großzahl der Fälle ist die Vorbereitung auf die Schule für die Kinder besser als zuhause, dort werden sie in der Regel ar nicht darauf vorbereitet, mal davon ab, dass sie im Kindergarten wenigstens die Sprache lernen, wenn ihre Eltern diese nicht beherrschen

Zitat von sysop
...Je länger die Zuwandererfamilien hier leben, desto mehr nähern sich jedoch die Vorstellungen an die hiesigen an. ...
Ist leider (zu) oft nicht der Fall. In den Kindergärten werden sie alle gleich behandelt und kriegen auch einmal Grenzen aufgezeigt, während sie - gerade Jungen - zuhause oftmals verhätschelt werden und ihnen keine Grenzen gesetzt werden.

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vogtnuernberg 05.06.2013, 12:46
16.

Zitat von sysop
Kinder aus Zuwanderer-Familien gehen nur halb so oft in eine Krippe wie andere. Dabei würden gerade sie vor allem sprachlich davon profitieren. Eine Studie hat nun die Ursachen untersucht. Die Ergebnisse sind verblüffend.
Was sollte daran verblüffend sein? Aus genau den gleichen Gründen geben wir unsere Kinder auch nicht vor einem Alter von 3 Jahren in eine Krippe und weil wir natürlich andere Erziehungsvorstellungen haben, als das Staatsinstitut für Frühpädagogik in München.

Schön zu lesen, dass Migranten noch nicht hirngewaschen wurden, sonder medialen Propaganda, die ganz verblüfft ist, dass es noch Abweichler gibt...

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Ingmar E. 05.06.2013, 12:46
17.

Zitat von 20099
Wenn die Kinder zu Hause kein Deutsch lernen liegt es häufig daran das die Eltern selber kein Deutsch sprechen!
Oder zumindest schlechter. Das ist richtig. Und das Kind kommt dann mit 6Jahren in die Grundschule und hat schon gar keine Chancen mehr, egal wie sehr es sich selbst anstrengen würde.
Man kann die Kinder jetzt aber nicht ihr Leben lang für die Fehler der Eltern benachteiligen. Das wäre Sippenhaft. Man muss den Kindern also helfen eine Chance zu bekommen, unabhängig vom Elternhaus.

Also mMn muss es eine Vorschulpflicht geben. Jeder ab dem 4.ten Lebensjahr, und die Einschulung geschieht mit 5 bis 7, je nach Stand der Fähigkeiten.

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jakam 05.06.2013, 12:47
18. Pro Kita-Pflicht

Zwei Pflichtjahre in der Kita vor der Grundschule einführen und wir haben vielleicht ein paar weniger benachteiligte Migrantenkinder, die ja gerne vieles auf die soziale Herkunft und die Finanzen schieben. Bildung und Chancen haben ist eben doch nicht mit Geld haben gleichzusetzen, sondern damit, daß man sich um den Besuch der Bildugsstätten kümmert, daß man Hausaufgaben kontrolliert und auch mal mit seinen Kindern in ein Museum oder ins Theater geht, um den Korizont zu erweitern. Wer oft Schule schwänzt, dauernd am PC oder einer Gamingkonsole sitzt und daddelt, hat es einfach schwer. Die Eltern schieben die Verantwortung ja gerne auf die Lehrer ab - aber es gehören stets beide Seiten dazu - ein fürsorglich förderndes Elternhaus UND eben auch eine gute Lehrbetreuung und soziale Kontakte.
Auch Deutsche, die ihre eigene Sprache nicht gut genug könne, schneiden sich damit ihre Jobchancen ab, das gilt nicht nur für Migranten.
Keine Sprachkenntnisse - keine Zukunft. Leider.

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vogtnuernberg 05.06.2013, 12:48
19.

Zitat von schliessmuskel
Vielleicht sollte man schlicht ein Kita-Pflicht einführen. Was da an Begründungen in dem Artikel steht ist ja wohl an Borniertheit seitens der Migranten kaum zu überbieten. Vor allem, wenn man die Herkunftsländer denkt, die weit von jeder Kinderbetreuung entfernt auf der Suche nach besseren Lebensumständen verlassen wurden. Übelst ist insbesondere die Forderung nach zweisprachiger Erziehung. Die Kleinen lernen zu Hause doch sowieso bezogen auf Ihr Umfeld die falsche Sprache. Dass das auch noch im Kindergarten gefördert werden soll, ist der größte Witz. Und schließlich, die Nummer mit dem Betreuungsgeld. Es stand von Anfang fest, dass dort zu allen sowieso vorhanden Übeln bei der Migrantenerziehung ein absoluter Anreiz für noch mehr Kinder ohne Kita-Anmeldung geschaffen würde. Ein Flop ohnegleichen. Immerhin war ja vfl dagegen, immerhin ...
Es geht um Krippen! Und als Frau würde ich mein Kind nicht nach 8 Wochen weggeben. Sorry, ich bin doch keine staatliche Wurfmaschine.

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