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Neue US-Außenpolitik: Die Obama-Doktrin
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Führungsrolle, aber Alleingänge nur noch im Notfall: Nach dem Ende von Amerikas Kriegen setzt US-Präsident Obama auf eine neue Vorbildfunktion, Geld und die Verbündeten. Kann eine Supermacht mit dieser Strategie herrschen?

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Gorge11 28.05.2014, 20:04
1. Obama hat nicht mit den USA zu tun

Zitat von sysop
Führungsrolle, aber Alleingänge nur noch im Notfall: Nach dem Ende von Amerikas Kriegen setzt US-Präsident Obama auf eine neue Vorbildfunktion, Geld und die Verbündeten. Kann eine Supermacht mit dieser Strategie herrschen?
nicht mal die US-Bürger haben mit den USA zu tun.
Alle sind ein Haufen freiheitsliebender Menschen,
denen Stände und Nationen egal sind,
und so Menschen versammelen
sich dann eben in den USA.
sie finden Freunde auch woanders,
in England, da ist man ähnlich gestrickt,
aber kaum in Deutschland, nur bei gut ausgebildeten
Deutschen.

Beim Spiegel und selbst beim WDR
wird das eher nationalistisch gesehen,
(D-Day, Amerikas letzer sieg, äh da war aber noch der über Japan
und noch andere).
Die USA müssen nun sparen.
Das ist alles. Also, sie müssen nciht wirklich sparen,
aber weitere Miltärausgaben würden auf Dauer
auf Kosten ndes Lebensstandards gehen.
Butter statt Kanonen.

Einen Steckrübenwinter wie in Deutschland
wird nicht geben. (Kanonen statt Butter)

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killi 28.05.2014, 20:13
2. Hm...

5 Milliardenfond für Hilfe gegen Terrorismus? Klingt gut, leider wird ein Grossteil davon in der Korruption der entsprechenden Staaten verschwinden. Immerhin findet sich der Islamische Terrorismus nur in Staaten, welche nicht wirklich brauchbar funktionieren... Ansonsten ein guter nachvollziehbarer Plan. Fragt sich bloss, inwieweit er dies verwirklichen kann. Guantanamo und Obamacare sind die besten Beispiele. Vieles scheitert an den Republikanischen Hardlinern. Und sollte bei den nächsten Wahlen kein Demokrat in das weisse Haus einziehen, wird man vermutlich wieder auf der Schiene Bush's fortfahren... Wird Putin nach wie vor seinen Kurs halten und verschärfen, dürfte es bald ein echter Konflikt geben... Syrien sollte man ebenfalls im Auge behalten, Obama kann nicht andauernd rote Linen setzen und diese anschliessend kaschieren.

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donnerfalke 28.05.2014, 20:21
3. USA sind total pleite

Zitat von
Nach dem Ende von Amerikas Kriegen setzt US-Präsident Obama auf eine neue Vorbildfunktion, Geld und die Verbündeten.
In unsere Sprache übersetzt heißt es dass USA total pleite sind und es nicht zugeben wollen. Die Brics-Staaten arbeiten schon lange gegen den Dollar und die neue Handelsunion zwischen Rußland und China wird den Dollar endgültig in die Knie zwingen. Für Obama ist es natürlich einfacher vorher zu lügen und so zu tun als wolle man "so ganz spontan" eine neue Rolle annehmen. Kaspertheater. Schon im Fall der Ukraine kann man sehen dass die US-imperialistische Politik an ihre Grenzen gestossen ist (zum Glück) und Obama den Schwanz eingezogen hat.

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willibobilli 28.05.2014, 20:33
4. doppelmoral

auf der einen seite betonen, dass für alle die gleichen regeln gelten, auf der anderen seite aber die schliessung von guantanamo nicht durchsetzen - kann mir das einer erklären?

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pdp 28.05.2014, 20:41
5. Usa

Obama zieht die Lehren aus den letzten Kriegen. Die haben deutlich gezeigt, daß auch die am besten ausgerüstete Armee nur unter hohen Verlusten in den modernen Kriegen bestehen kann.
Und dafür hat die Bevölkerung kein Verständnis mehr. Erstens kostet der "Spaß" enorme Summen, während im eigenen Land die Menschen unter Arbeitslosigkeit und Steuerlast leiden. Die USA können sich diesen Kurs nicht mehr leisten. Zweitens ist es mit dem heroischen Bild der US-Soldaten lange vergangen. Die Nation zweifelt nicht nur an sich selbst, sondern auch an seinen Taten.

ABER: Wenn Obama seinen Kurs ernst meint, dann stellt er auch sämtliche Drohnenaktivitäten ein und stellt jegliche Unterstützung für sämtliche Rebellen in der Welt ein.
BEIDES tut er nicht und damit zeigt sich erneut die heuchlerische Seite des Herrn Obama. Im Blenden war er schon immer Weltmeister und wie man der Reaktion der Medien sehen kann, fallen diese immer noch darauf rein.
Auch mit dem "neuen" Kurs werden die USA mehr Terrorismus schüren.

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ornitologe 28.05.2014, 20:44
6. Erst mal sehen, was

Obama und der Rest seiner Truppe macht. Bisher ist ja von seinen Versprechungen und Visionen nicht viel eingetroffen. Eher das Gegenteil war der Fall. Bevor jetzt wieder gejubelt werden kann, erst mal Tatsachen sprechen lassen und mindestens 2/3 seiner Stützpunkte schließen. Dann hat er immer noch über 200 mehr als Russland.

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cavete 28.05.2014, 20:51
7. Begeisterung

"Führungsrolle ja, aber Alleingänge nur noch im Notfall: Nach dem Ende von Amerikas Kriegen setzt US-Präsident Obama auf eine neue Vorbildfunktion, Geld und die Verbündeten. Kann eine Supermacht mit dieser Strategie herrschen?"

Ach ja, die Verbuendeten. Um sich auf die fortan noch verlassen zu koennen, bedarf es da nach der NSA-Affaere nicht mehr als willfährige Knechte, die den Mund nicht aufbekommen, wenn es darum geht, die Interessen der eigenen Bevoelkerung zu vertreten?

Und zur Vorbildfunktion kann man sich Grunde nicht äussern, ohne sich gleichzeitig auch zu ereifern. PUNKT.

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micky99 28.05.2014, 20:53
8. optional

Endlich werden wieder die terroristen, aeh nein, rebellen, weiter unterstuetzt, so dass die ruhe in syrien wieder vorbei ist und das blutvergiessen weitergehen kann, bravo herr friedensnobelpreistraeger, und danke fuer die zensur, spon redaktion

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Ylex 28.05.2014, 20:58
9. Guter Artikel mit Lücken

Der Artikel ist informativ und ausgewogen. Obamas Zielsetzungen werden erläutert, die zukünftige Rolle der USA in der Welt wird betrachtet, und auch Widersprüche werden nicht ausgelassen, aber - mir fehlen zwei entscheidende Fragestellungen:

1. Wohin wollen die Vereinigten Staaten eigentlich? Es fehlt eine Zielsetzung, es fehlen Zukunftskonzeptionen für das eigene Land und für die Erde, es fehlt eine Vision, und es fehlt auch, das ist von großer Bedeutung, eine Analyse der globalen Gesamtlage. Man kann einen Führungsanspruch durchsetzen, man kann ihn formulieren oder man kann ihn, so wie es sich gegenwärtig andeutet, vorsichtig relativieren - man kann einen Führungsanspruch allerdings nicht überzeugend vertreten, wenn man keinen Plan hat, wohin die gemeinsame Reise gehen soll. Führungseigenschaften und ein statischer Führungsbegriff mögen in der Bundeswehr eifrig diskutiert werden - in der Realität jedoch sind solche Probleme nachrangig, es gibt viel Wichtigeres.

2. Wie soll sich Deutschland zu den grundsätzlichen Veränderungen stellen, die sich im weltpolitischen Selbstverständnis der USA abzeichnen? Haben wir einen eigenen Plan? Nein. Brauchen wir einen eigenen Plan? Ja. Die deutsche Politik begreift nicht, was hier vor sich geht: Die sich abzeichnende Neuausrichtung der Vereinigten Staaten von Amerika bietet die möglicherweise einmalige Chance, sich selbst neu und weltpolitisch eigenständiger zu verorten - es ist DIE Gelegenheit für Europa und für Deutschland, bei der unausweichlichen Umgestaltung der Welt feste Positionen zu beziehen. "Change" und "Yes, we can" - also, dann mal los.

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