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Neue US-Botschaft in Jerusalem, Blutvergießen in Gaza: Ein schwerer Tag
AP

Israel und die USA feiern die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem, währenddessen eskaliert im Gazastreifen die Gewalt, Dutzende Menschen sterben. Auch Szenen aus der Stadt zeigen, wie stark der Hass ist.

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geradsteller 14.05.2018, 22:01
60. Ausnahmsweise unschuldig

Wenn meine Kreisverwaltung ihr Büro verlegt, sterben auch keine Dutzende. Hört auf mit Symbolik oder lasst dies Mittelalter dort, wo es ist. Meins, Deins, Sandkasten.Sorry, aber diese „sich-die-Köppe-Einschläger“ sind schlimmer als Fußballfans, oder zumindest ebenso verbohrt. Das kann man nichtmehr ernst nehmen, nur bedauern.

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666zumteufel 14.05.2018, 22:02
61. Es ist...

...keine zwei Wochen her, da hat der Friedensbeseelte Hamas-Führer Abbas ‚den Juden‘ noch attestiert, durch ihr Verhalten den Holocaust selbst provoziert zu haben.
...heute hetzt die Hamas-Führung die eigenen Leute auf, in dem Wissen, das Israel sich mit seinen Mitteln wehrt.
...und als nächstes kommt wieder die Opferrolle, bis man sich wieder mit den Falschen ablegt, und immer, immer so weiter.
Wer ernsthaft glaubt, das mit solchen Menschen Frieden möglich ist, spinnt.
Und wenn es ein Land auf der Welt gibt, das berechtigt ist, sich zu verteidigen, dann ist das Israel.

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hugahuga 14.05.2018, 22:02
62.

Zitat von pragmat
Man muss schon einen Dachschaden haben, wenn man in Gaza lebt und zum Grenzzaun zu Israel geht, um den einzureißen, nur weil in West-Jerusalem eine Botschaft eröffnet wird. Einem normal denkenden Menschen erschließt sich da kein Zusammenhang. Haben die Gaza-Bewohner keine anderen Probleme? Was haben die für bekloppte Führer, die zum Randalieren beim Nachbar aufrufen!
Mag sein, das aber ist kein Grund diese Protestierer zu erschießen.

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mr.zoui 14.05.2018, 22:03
63.

Zitat von surfaxel
Wer 50 oder 60 Jahre nach einem Krieg immer noch in sogenannten Flüchtlingslagern lebt, hat nichts dazugelernt und vor allem bewiesen, dass er dazu auch nicht in der Lage ist.
Erschreckend, wie wenig Sie wissen.

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aober 14.05.2018, 22:03
64. disqualifiziert

Eines ist klar, mit den aktuellen Ereignisse haben sich die USA auf lange Sicht als Vermittler disqualifiziert, wer so eindeutig Partei ist kann als Vermittler nicht mehr ernst genommen werden.
Gilt übrigens auch für alle anderen Konflikte, da seit letzter Woche jeder weiß, dass eine Unterschrift und eine Verpflichtung der USA nicht das Papier wert sind auf denen sie stehen.

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atmin 14.05.2018, 22:05
65. Komisch

Hat hier irgend jemand den Verdacht, dass Trump weiß, was er tut, wenn er solche Entscheidungen trifft? Ich selbst glaube das nicht. Vielmehr sollte es sich hier um einen vollkommenen Trottel handeln, der seine Entscheidungen eingeflüstert bekommen muss. In diesem speziellen Falle wahrscheinlich von seinem werten Schwiegersohn.

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Actionscript 14.05.2018, 22:05
66. Müssen musste kein Präsident.

Zitat von Skakesbier
mal das psychotische Trump-Bashing: Donald setzt bloß um, was laut Beschlußlage seit 1995 jeder US-Präsi hätte umsetzen müssen! Und super, daß er's endlich umsetzt!
Die vorhergehenden Präsidenten, auch G. Bush, ein Republikaner wie Trump, haben es eben nicht getan, weil es völkerrechtlich falsch war. Es steht allein in der Macht des Präsidenten. Und die Unruhen und der Protest waren wohl voraussehbar.

Übrigens haben viele Staaten inklusive Deutschland keinen Repräsentanten zu der neuen US Botschaft geschickt.

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alfredo24 14.05.2018, 22:06
67. @Skakesbier, #6

Zitat von österreichischeschule
Ich kann es nicht glauben, dass ein demokratisch gewählter Präsident einer westlichen Großmacht in den heutigen Zeiten hunderte Tote und noch mehr Verletzte in Kauf nimmt, nur um innenpolitisch besser da zu stehen. Das Verlegen der Botschaft ist null Komma gar keine Hilfe in diesem zunehmend eskalierenden Konflikt. So wissentlich immer mehr Öl ins Feuer zu gießen ist nicht nur unverantwortlich sondern einfach nur traurig. Da greift selbst das aktuelle Titelblatt des SPIEGELs zu kurz. Noch schlimmer finde ich das Verhalten der israelischen Sicherheitskräfte. Wenn unsere Sicherheitskräfte bei 1.Mai-Demos oder G20-Gipfeln ähnlich auf vergleichbare Bedrohungslagen reagieren würden, wären jedes Mal hunderte Tote zu beklagen. Jeden den die Israelis heute erschießen wird für 1 oder mehr Selbstmordattentäter in der Zukunft sorgen. Es ist einfach nur zum heulen....
Ich würde es fast genau so beschreiben, wie Sie. Über sehr viele Jahrzehnte waren Israel und das Umfeld in kriegsähnlichen Zuständen. Ich konnte vor ein paar Jahr Zehnten dies fast jeden Abend in den Nachrichten bald nicht mehr hören. Ich habe mich gefragt, wieso es hier nie zu einer Regelung kommt. Gerade Deutschland appellierte permanent an die streitenden Parteien. Doch eine Einigung gab es nie. Keine falsche, keine richtige Entscheidung. Immer weiter so. Ebenso ging es in den USA. Wie Sie richtig beschrieben haben, steht seit 1995 ein Beschluss fest, und kein US-Präsident hat sich getraut, diesen umzusetzen. Ob die Maßnahmen jetzt richtig oder falsch sind, kann ich nicht beurteilen. Doch, dass Trump einfach einmal eine Entscheidung getroffen hat, kann ich nur begrüßen. Endlich einmal ein Präsident, der hält, was er vor der Wahl sagte. Einfach mal ein Präsident, der Entscheidungen trifft. Wir kennen in Deutschland sehr gut mit Merkel das Gegenteil: Jemand, der fast keine Entscheidungen trifft. Dies ist meist sogar noch deutlich schlechter.

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hdwinkel 14.05.2018, 22:10
68. Religiöser Fundamentalismus

Zitat von Heinrich52
Es wird nie Frieden im Nahen Osten geben. Das ist jüdisches Land von gott Abraham und dann Mose und Joshua gegeben...
Na immerhin sind Sie in Ihrem religiösen Fundamnetalismus ehrlich und machen so ungewollt deutlich, warum es keine Lösung im Nahostkonflikt gibt - dieser religiöse Fundamentalismus betrifft nämlich alle Seiten, einschließlich Israel.

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mr.zoui 14.05.2018, 22:13
69.

Zitat von honey@girl
Söhne dorthin. Sie sollen als Freiheitskämpfer sterben. Was sind das für Eltern, die ihre Kinder für ihre politischen Interessen opfern. Sie sollten sie lieber auf anständige Schulen schicken!
Eventuell sind die anständigen Schulen jedoch zerbombt oder
mittlerwele in besetzten Gebieten, vielleicht können die Eltern
es sich nicht leisten, da sie Angehörige verloren und Invaliden zu versorgen haben...

51 Jahre Besatzung, denken Sie einfach mal darüber nach.

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