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Neue Verbote: EU-Parlament verschärft Waffenrecht - offener Streit auf Pressekonferen
DPA

Vertreter von Jägern und Sportschützen haben ganze Arbeit geleistet: Sie bekommen beim schärferen Waffenrecht des EU-Parlaments großzügige Ausnahmen. Auf der Pressekonferenz nach dem Beschluss wurde es laut.

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nwz86 14.03.2017, 18:58
1. Die EU-Bürokratie hasst nichts mehr als den eigenständigen Bürger

Eine weitere Bankrotterklärung dieser missratenen EU, die hoffentlich bald für immer im Mülleimer der Geschichte landet. Anscheinend fürchtet man in Brüssel nichts mehr, als den souveränen, wehrhaften Bürger. Diese lahme Begründung, dass Terroranschläge "teilweise" mit legalen Waffen verübt wurden, ist umso lächerlicher, als dass ausländische Dschihadisten sich mit Sicherheit nicht an europäische Waffengesetze halten werden, und illegale Waffen für diese Personen ohnehin leichter verfügbar sind als legale. Lediglich der rechtschaffene Bürger wird weiter gegängelt, wenn man hier überhaupt noch von "Bürger" reden kann.

Eine Regierung, die vom und für das Volk arbeitet, würde angesichts der Bedrohung durch die massenweise Zuwanderung aus instabilen Regionen sowie der wachsenden Kriminalität aus Osteuropa eher an einer Liberalisierung des Waffenrechts zum Schutze der einheimischen Bevölkerung arbeiten, anstatt hier noch weiter einzuschränken. Aber hier bricht eben die feige Bürokraten-Ideologie durch. Ein Vierteljahrhundert nach dem Untergang der Sowjetunion erstarkt der menschenfeindliche Sozialismus wieder und greift gierig nach allen bürgerlichen Freiheiten, s. auch die Diskussion um Maas und die Zensur sozialer Netzwerke im Nachbarartikel.

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senapis 14.03.2017, 19:00
2. Axiom

Die Jagd ist (schon lange) nicht mehr zeitgemäß.

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hegoat 14.03.2017, 19:04
3.

Zitat: "Derartige Zivilmarkt-Versionen von Kriegswaffen - etwa von Kalaschnikow- oder amerikanischen AR-15-Gewehren - wurden wiederholt bei Amokläufen und Terroranschlägen eingesetzt, auch in Paris wurden mit solchen Waffen Dutzende Menschen umgebracht." Was schreiben Sie hier für einen Blödsinn? Die Terroranschläge wurden mit vollautomatischen Kriegswaffen begangen, die zudem illegal eingeführt wurden. Im Artikel scheinen wieder Meinung und Berichterstattung munter vermischt zu werden.

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Herr Rehwald 14.03.2017, 19:13
4. Interessante Wahl der Begriffe

Interessant, dass Jäger und Sportschützen eine "Lobby" sind und "Lobbyarbeit" machen. Angehörige von Opfern von Amokläufen dagegen gründen einen "Verband" und versuchen "Gewicht aufs Parkett zu bekommen.
Meiner Meinung nach handelt es sich in beiden Fällen um Gruppen von Privatpersonen, die versuchen Ihre Interessen zu wahren. Und die Gruppe der Jäger und Sportschützen ist größer.
Der Begriff "Lobby" hat für mich etwas diffamierendes, ich verstehe darunter Interessensvertreter von Großunternehmen ("Tabaklobby", Pharmalobby", etc)

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hesse1978 14.03.2017, 19:19
5.

Ich frage mich welcher Terrorist sich an Waffengesetze hält. Ach ja. Keiner!!! Und die Aussage, daß teilweise Amoktaten mit legalen Waffen begangen wurden stimmt. Aber dies sind tragische Einzelfälle. Angesichts von Millionen Sportschützen in Europa kann man da schon von Sippenhaft sprechen und ich dachte die gebe es seit den 30ern und 40ern nicht mehr.

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tailspin 14.03.2017, 19:20
6. Psychologie des Waffenbesitzes

Ich finde, wenn man Steuern zahlt, um den Staat und seine Beamten zu fuettern, darf dieser einem unbescholtenen Buerger nicht das Recht verweigern, zum persoenlichen Schutz wirksame Waffen zu besitzen. Der Staat kann diesen Schutz ad hoc niemals gewaehrleisten. Wenn nach einem Anschlag demonstrativ dutzende von schwarz vermummten Polizisten mit Manschinenpistolen herumstehen, ist das kein Schutz. Der Zug ist bereits abgefahren. Sie waren eben nicht da, als es passierte.

Uebrigens: Obama war wahrscheinlich der groesste Waffenhaendler in den USA in der letzten Dekade. Weil er nie davon abliess, an der Gesetzgebung rumzudrehen. Jeder wollte noch schnell vor dem vermeinlichen Toresschluss ein Eisen einkaufen. Kaum ist Trump im Amt, bei dem diese Gefahr nicht in dieser Weise besteht, muss der US Waffenhersteller Remington, massenhaft Leute entlassen. Mangels Auftraege.

http://www.zerohedge.com/news/2017-03-14/crashing-gun-sales-post-obama-era-causes-mass-layoffs-remington-manufacturing-facili

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janne2109 14.03.2017, 19:20
7. schade,

ein strammes Waffengesetz gehört wahrlich auf den Tisch, quatsch verabschiedet

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Marellon 14.03.2017, 19:25
8. Augenwischerei

Diese Bestimmungen sind eine dumme und sehr teure Augenwischerei der EU-Beamten, die den Bürger für blöde verkaufen und ihm weismachen wollen, es gebe nun "mehr Sicherheit". Unsinn! Als ob sich Terroristen an Gesetze halten würden.

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götzvonberlichingen_2 14.03.2017, 19:26
9.

Zitat von nwz86
Eine weitere Bankrotterklärung dieser missratenen EU, die hoffentlich bald für immer im Mülleimer der Geschichte landet. Anscheinend fürchtet man in Brüssel nichts mehr, als den souveränen, wehrhaften Bürger. Diese lahme Begründung, dass Terroranschläge "teilweise" mit legalen Waffen verübt wurden, ist umso lächerlicher, als dass ausländische Dschihadisten sich mit Sicherheit nicht an europäische Waffengesetze halten werden, und illegale Waffen für diese Personen ohnehin leichter verfügbar sind als legale. Lediglich der rechtschaffene Bürger wird weiter gegängelt, wenn man hier überhaupt noch von "Bürger" reden kann. Eine Regierung, die vom und für das Volk arbeitet, würde angesichts der Bedrohung durch die massenweise Zuwanderung aus instabilen Regionen sowie der wachsenden Kriminalität aus Osteuropa eher an einer Liberalisierung des Waffenrechts zum Schutze der einheimischen Bevölkerung arbeiten, anstatt hier noch weiter einzuschränken. Aber hier bricht eben die feige Bürokraten-Ideologie durch. Ein Vierteljahrhundert nach dem Untergang der Sowjetunion erstarkt der menschenfeindliche Sozialismus wieder und greift gierig nach allen bürgerlichen Freiheiten, s. auch die Diskussion um Maas und die Zensur sozialer Netzwerke im Nachbarartikel.
Grundgütiger. Werden Sie doch wehrhafter Reichsbürger. Ansonsten steht diese Aufgabe der Polizei zu. Personen die aufgrund difuser Ängste ihr Waffenrsenal aufstocken möchten, sind jedenfalls der falsche Weg - Selbstjustiz ist hier glücklicherweise strafbar.

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