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Neue Verbote: EU-Parlament verschärft Waffenrecht - offener Streit auf Pressekonferen
DPA

Vertreter von Jägern und Sportschützen haben ganze Arbeit geleistet: Sie bekommen beim schärferen Waffenrecht des EU-Parlaments großzügige Ausnahmen. Auf der Pressekonferenz nach dem Beschluss wurde es laut.

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walter_de_chepe 14.03.2017, 20:38
50. Ärgerlich

Trotz jahrelanger Diskussion besteht bei Presse und notorischen Waffenhassern in der Politik nicht die geringste Bereitschaft sich sachkundig zu machen. Beschlüsse und Kommentare strotzen von Inkompetenz.

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possumgfx 14.03.2017, 20:44
51.

Zitat von nwz86
Eine weitere Bankrotterklärung dieser missratenen EU, die hoffentlich bald für immer im Mülleimer der Geschichte landet. Anscheinend fürchtet man in Brüssel nichts mehr, als den souveränen, wehrhaften Bürger. Diese lahme Begründung, dass Terroranschläge "teilweise" mit legalen Waffen verübt wurden, ist umso lächerlicher, als dass ausländische Dschihadisten sich mit Sicherheit nicht an europäische Waffengesetze halten werden, und illegale Waffen für diese Personen ohnehin leichter verfügbar sind als legale. Lediglich der rechtschaffene Bürger wird weiter gegängelt, wenn man hier überhaupt noch von "Bürger" reden kann. Eine Regierung, die vom und für das Volk arbeitet, würde angesichts der Bedrohung durch die massenweise Zuwanderung aus instabilen Regionen sowie der wachsenden Kriminalität aus Osteuropa eher an einer Liberalisierung des Waffenrechts zum Schutze der einheimischen Bevölkerung arbeiten, anstatt hier noch weiter einzuschränken. Aber hier bricht eben die feige Bürokraten-Ideologie durch. Ein Vierteljahrhundert nach dem Untergang der Sowjetunion erstarkt der menschenfeindliche Sozialismus wieder und greift gierig nach allen bürgerlichen Freiheiten, s. auch die Diskussion um Maas und die Zensur sozialer Netzwerke im Nachbarartikel.
Weil ein liberalisierter Waffenmarkt wirklich überall für grosse Sicherheit gesorgt hat, wo er eingeführt wurde. Natürlich beschaffen sich Kriminelle und Terroristen illegal Waffen, das ändert überhaupt nichts daran dass niemand in irgendeiner Form privat ein Sturmgewehr braucht. Die Idee dass mündige Bürger bis an die Zähne bewaffnet sein müssen, ist so absurd wie scheinheilig. Was wir sicher nicht brauchen sind Milizen von Bewaffneten die bei jeder Entscheidung im Land die ihnen nicht gefällt, zur Kalaschnikow greifen. Das Gewaltmonopol sollte bei den entsprechenden Organen des Staates liegen und nicht bei mir, Ihnen oder jedem Kunz der Angst vor seinem eigenen Schatten hat. Wenn Sie Dinge verändern wollen, dann wählen Sie. Ansonsten sollte Ihnen mal bewusst werden, dass diese Bewaffnung , die Sie so verherrlichen auch Leute mit einschliesst die nicht ihrer Meinung sind bezüglich Politik und Weltanschauung. Oder wünschen sie sich eine mit Gewehren bewaffnete Antifa? Ah soweit haben Sie nicht gedacht, was? Typisch.

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yossariania 14.03.2017, 20:46
52. Mit dem

Zitat von explorer666
Waffen haben in privater Hand nichts zu suchen. Ich glaube nicht das der durchschnittliche Waffenbesitzer intellektuell in der Lage ist verantwrtungsvoll damit umzugehen. Anders sind die zahlreichen Tötungsdelikte nicht zu erklären.
Inrellekt ist es ja immer so eine Sache ...
Aber ich würde Ihren interessanten Beitrag gerne nachvollziehen:
Wieviel Tötungsdelikte, begangen mit Legalwaffen durch Legalwaffenbesitzer gab es denn letztes Jahr in Deutschland oder meinetwegen in Europa? Und wieviel Legalwaffenbesitzer stehen dem gegenüber? Ich bin sicher, sie haben diese Zahlen parat, denn ansonsten wären Sie ja wohl kaum zu Ihrer Einschätzung gekommen.

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Ostseeland 14.03.2017, 20:52
53. Ähm..

Zitat von hansulrich47
Glaubt Autor Markus Becker oder glauben manche Foristen tatsächlich ernsthaft, ein totales Verbot würde etwas helfen? Dass Terroristen dann auf Armbrust oder Pfeil und Bogen umsteigen? Verbietet als nächstes dann Küchenmesser.
So weit ich es weiß ist dem Deutschen lt. Kriegswaffengesetz der Besitz eines Messers mit einer Klinge länger als 20 cm verboten. Soweit ich weiß ist dieses Gesetz immer noch in Kraft.

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habenix 14.03.2017, 20:53
54.

Zitat von walter_de_chepe
Trotz jahrelanger Diskussion besteht bei Presse und notorischen Waffenhassern in der Politik nicht die geringste Bereitschaft sich sachkundig zu machen. Beschlüsse und Kommentare strotzen von Inkompetenz.
Nannydiktatur nenne ich das, es gibt keine Journalisten, kaum Politiker die sich zur Jagd oder zum Schießsport bekennen.
Obwohl es statistisch doch einige sein müssten.
Oder Angst vor einem Shitstorm?

Insgesamt traurig.

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widower+2 14.03.2017, 20:55
55. Nun ja

Zitat von keiler70
haben zurecht kein Gewicht, weil es im Gegensatz zu Millionen Legalwaffenbesitzern nur eine Handvoll Geschädigte durch selbige gibt. Eine Gefährdung durch legalen Waffenbesitz gibt es nämlich faktisch nicht.
Das erzählen Sie mal den Hinterbliebenen des Amoklaufs von Winnenden.

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pom_muc 14.03.2017, 20:56
56.

Zitat von götzvonberlichingen_2
Grundgütiger. Werden Sie doch wehrhafter Reichsbürger. Ansonsten steht diese Aufgabe der Polizei zu. Personen die aufgrund difuser Ängste ihr Waffenrsenal aufstocken möchten, sind jedenfalls der falsche Weg - Selbstjustiz ist hier glücklicherweise strafbar.
Da haben Sie die Aufgabe der Polizei nicht richtig verstanden.

Die Polizei dient zur Aufklärung nach den Verbrechen und nicht zum aktiven Schutz vor Verbrechen.

Man unterstellt einen passiven Schutz durch die Funktion "Hohe Aufklärungsrate x Hohes Strafmaß x Abschreckende Haftbedingungen" die Straftäter von der Straftat abhalten soll.

Sobald einer der 3 Parameter gegen Null sinkt z.B. weil man die Haftbedingungen in D gar nicht so schrecklich findet oder die Verurteilungsrate bei Einbrüchen in NRW auf 3% sinkt ist die Abschreckung nicht mehr gegeben.

Richtigen Polizeischutz gibt es nur für wichtige Politiker. Privatleute müssen sich immer selbst schützen. Reiche haben ihren privaten Sicherheitsdienst und bedrohte Personen wie Richter erhalten einen Waffenschein der zum ständigen Führen der Waffe auch außer Haus berechtigt.

Der normale Bürger kann innerhalb seiner Wohnung alles was er hat zur Notwehr einsetzen und außerhalb seiner Wohnung die Polizei rufen und solange er auf die Polizei wartet mit dem Straftäter diskutieren.

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davornestehtneampel 14.03.2017, 20:57
57.

Zitat von keiler70
Eine Gefährdung durch legalen Waffenbesitz gibt es nämlich faktisch nicht.
Aha...

Sechs Monate - 12 Tote: http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2015/07/halbjahresbilanz-mindestens-12-tote.html

Amokläufe mit legalen Waffen: Erfurt, Emsdetten, Lörrach, Dossenheim, Winnenden.

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salomohn 14.03.2017, 20:58
58. Die Jäger sind nicht das Problem

Die Jäger und Schützen, die ich aus dem nachbarschaftlichen Umfeld kenne, sind alle Säufer. Töten hpbbeymäßig aus dem Hinterhalt Tiere mit Präzisionswaffen (hat so jemand "Ehre im Leib"?). Der Umgang solcher Leute mit Waffen ist sicher oft problematisch (krasse Beispiele: Waffenschrank im Kinderzimmer oder geladene Waffe im Nachttisch). Grundsätzlich sollten Waffen reduziert werden. Dann werden auch weniger Menschen erschossen.

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hwdtrier 14.03.2017, 20:58
59. In jeder größeren deutschen

Stadt ist es einfacher Schwarzmarktwaffen zu kaufen als legale.

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