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Neuer Bundestag: Erste Sitzung - und schon droht Ärger
DPA

Heute kommt der Bundestag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Die Wahl von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble gilt als sicher, doch bei einem Vizepräsidenten gibt es Streit.

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kenterziege 24.10.2017, 09:22
1. Die sog. "Altparteien" geben ein wenig souveränes Bild ab

Das muss man sich mal vorstellen. Die CDU rückt nach links und lässt einen Teil ihrer früheren Wähler zurück. Eine neue Partei füllt das politische Vakuum. Viele CDU-Mitglieder bedauern diesen Linksschwenk der Parteiführung. CDU und CSU werden vom Wähler abgestraft. Und nun wollen die Reste dieser bebeutelten Parteien die ihr inhaltlich durchaus nicht entfernten AFD abstrafen. Das Schlimme dabei ist: Diese Wahnsinnige Aufmerksamkeit nützt der AFD. Ob Glaser nun Vizepräsident wird oder nicht: Die Leute werden sich nun mit seiner Aussage zum Islam beschäftigen und feststellen, dass er juristisch gerade noch vertretbar argumentiert hat. Eine genaue Analyse, wer weshalb AFD gewählt hat, wäre sicher hilfreicher. Aber man beschäftigtbsich lieber mit Pöstchen.

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Hallmackenreuther 24.10.2017, 09:29
2. - und endlich droht mal wieder Ärger!

Falsche Überschrift, lieber SPON. Der Bundestag könnte nach Jahren großkoalitionärer Harmoniesucht endlich wieder Mittelpunkt des politischen Meinungsstreits werden. Nur so lassen sich auch Extremisten jeder Couleur erfolgreich als Scharlatane entzaubern.

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Liberalitärer 24.10.2017, 09:29
3. SPD-Schäuble

Ob die SPD Herrn Schäuble wählt, das muss man auch noch abwarten. Herr Gabriel legt schon vor
https://www.welt.de/politik/deutschland/article169976540/Schaeuble-hat-ganz-Europa-gegen-Deutschland-aufgebracht.html

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Olaf 24.10.2017, 09:37
4. Finde ich grundsätzlich nicht schlecht!

Wenn nach Jahren der Agonie mal ein wenig Leben in den Bundestag kommt.

Im Lande geht es drunter drüber und das wirkt sich eben auch auf das Parlament aus. So sollte es auch sein.

Der Zustand vorher war nicht normal.

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hausfeen 24.10.2017, 09:43
5. Und die "Neupartei" ist eine demokratisch gewählte Partei, die die ...

Demokratie abschaffen möchte. Da ist doch ein Widerspruch in sich zu beobachten.

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fördeanwohner 24.10.2017, 09:46
6. -

Zitat von kenterziege
Das muss man sich mal vorstellen. Die CDU rückt nach links und lässt einen Teil ihrer früheren Wähler zurück. Eine neue Partei füllt das politische Vakuum. Viele CDU-Mitglieder bedauern diesen Linksschwenk der Parteiführung. CDU und CSU werden .....
Die AfD agiert wie eh und je, setzt auf Provokation. Das finde ich gelinde gesagt, wenig konstruktiv.
Wenn man unbedingt jamneden durchsetzen will, der einen Teil der Gesellschaft in unserem Land, was Muslime ja sind, nicht als vollwertige Bürger anerkennt, dann hat eine solche Person nichts im Bundestag zu suchen. Leider wurde dieser Mensch gewählt. Dass man ihn dann auch noch für ein solches Amt vorschlägt, geht gar nicht. Und da bin ich bei allen Parteien: Eine Person mit solchen ANsichten gehört nicht auf einen solchen Posten!
Meine Analyse der Gründe für nicht mal 13% der Wähler AfD zu wählen habe ich bereits abgeschlossen. Ist auch nicht besonders schwierig. Wir müssen mit denen leben, sich ihnen anpassen aber auf keinen Fall!

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ladida1970 24.10.2017, 09:46
7. schaler Beigeschmack

Man muss die AfD nicht mögen. Nur ist sie eine demokratische Partei, die in einer demokratischen Wahl legitim in den Bundestag gewählt wurde und somit nicht mehr, aber auch nicht weniger Recht an politischer Partizipation besitzt als alle anderen "etablierten" Parteien auch. Dass diese meinen, durch Tricksereien am Rederecht und dem (komplett unbedeutenden) Posten eines Bundestagsvizepräsidenten ihren politischen Gegner behindern zu müssen, statt ihn _inhaltlich_ im Parlament zu stellen -das ist schlichtweg eine Armutserklärung der Altparteien.

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holzspalter-1 24.10.2017, 09:52
8. Ärger

Welcher Ärger ist den gemeint? Dieses Amt ist zu wichtig um die Meinung des Herrn Glaser durch zu winken. Ein ignorieren durch Zustimmung wäre fatal. Darauf abzuheben, dass die AFD mit der Provokation Erfolg hat bei Ihren Wählern, ist die Übernahme des Agierens von Hr. Trump.
Alle Parteien sollten bei Ihrer Linie bleiben. Der vermeintliche "SCHADEN" ist gering. Viel wichtiger ist, von Anfang im Bundestag klar zu stellen, dass diese AFD keine Partei auf dem Boden des Grundgesetzes ist. Der Herr Fraktionsvorsitzende hat sich mit seinen Äußerungen als Rassist geoutet.
Im übrigen liebe Medien, ob der Herr Glaser mal CDU Mitglied war, ist heute nicht mehr relevant. Auch damals wird er schon krude Ideen gehabt haben. Heute, im Alter, kommen sie eben in seinem Umfeld der AFD so richtig zum tragen.

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muekno 24.10.2017, 09:55
9. Sorry

es gibt Kanditaten, Wähler und eine Wahl, der mit den meisten Stimmen bekommt den Posten. Falls da jemand nicht passt hat er Demokratie nicht verstanden und soll sein Mandat abgeben.

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