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Neuer Innenminister: Für Seehofer gehört der Islam nicht zu Deutschland
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Gerade erst hat Horst Seehofer sein Amt als Bundesinnenminister angetreten. In einem Interview spricht er nun über Muslime in Deutschland, über die Flüchtlingskrise und den Begriff Heimat.

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regentanz 16.03.2018, 09:22
140. Jeder soll nach seiner Façon selig werden

Herr Seehofer hat im Prinzip Recht, zäumt das Pferd aber von hinten auf. Die freiheitlich demokratische Grundordnung, verankert im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, ist das elementare Regelwerk unserer Gesellschaft. Es hat sich, umrahmt von unserem Zivil- und Strafrecht, bestens bewährt. Wer diese Regelwerke annimmt und aktiv lebt, der sei willkommen, wer sich diesen Regelwerken verweigert, sollte unser Land dringendst wieder verlassen. Ansonsten soll doch jeder nach seiner Façon selig werden.

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kenterziege 16.03.2018, 09:25
141. Die CSU steht vor Landtagswahlen und die AFD kann ihr

....möglicherweise die entscheidenden Stimmen abringen. Von jetzt ab wird jede Botschaft der CSU auf dem Acker der AFD gewachsen sein. Ich bin gespannt, ob der bayerische Wahlbürger darauf hineinfällt?
Wo waren denn die Stimmen der Unionsabgeordneten, als es um die Wahl von Herrn Glaser zum Bundetagsvizepräsident ging?
Die AFD ist doch nur die getunte Ausgabe der CSU. Gebt's das doch zu!

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hexenbesen.65 16.03.2018, 09:26
142.

Zitat von wwissen
... und erst mal für Krawall sorgen und dabei immer schön die Strategie der AfD unterstützen - genau SO habe ich mir das vorgestellt, als bekannt wurde, wer da Innenminister werden soll. Jetzt gehen wir Zeiten mit noch mehr Hass und Hetze entgegen, wenn dieser ......
Ähm, Seehofer hat sich soweit auch schon geäußert, bevor diese "Partei" AfD es gegeben hat. Nur wurde er immer "von oben" still gehalten.. Nu soll er plötzlich seine Aussagen von der Doofen-Partei übernommen haben ?? Gerade DIE Partei, die nix auf die Reihe bringt, außer dumm-geschwätz und Pöbelei-Aufschreie ?? Wer wem was "geklaut" hat, kann man ja sehr schnell beweisen...

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nic 16.03.2018, 09:26
143.

Zitat von hajrudin
Da bin ich aber mal gespannt, ob Herr Seehofer damit irgendeinen Afd Wähler zurückgewinnt oder erst die sogenannten Kümmelhändler mit deutschem Pass zurückgeschickt werden müssen. Wie kann jemand zu Deutschland gehören, wenn sein Glaube nicht dazu gehören darf oder soll? Wieso sollte jetzt ein Mesut Özil die Nationalhymne eher singen? Da hat der Horst sich mal wieder mit Ruhm bekleckert. Aber er ist ja gut darin zu reden. ;-)
Jeder kann seinen Glauben innerhalb der Gesetze ausleben. Nur sollte ein Staat keiner Religion angehören (siehe Frankreich). Dass wir Parteien haben (CDU-CSU), die Religion politisch nutzen, ist absolut nicht in Ordnung.

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steinbock8 16.03.2018, 09:28
144. Herr Seehofer

hat im Prinzip recht jedoch ist seine Aussage populistisch motiviert wenn man jedoch Zuwanderung zulässt muss man auch Integration zulassen und dazu gehört wiederum die Tolerierung anderer Glaubensrichtungen

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mostly_harmless 16.03.2018, 09:29
145.

Zitat von cabeza_cuadrada
genau DAS hat Seehofer nicht gesagt. [...]
Stimmt, er hats nicht gesagt. Aber gemeint hat er es. Und es gibt auch gar keine andere Möglichkeit, den Satz zu interpretieren. Denn Wenn der Islam nicht zu Deutschland gehört, gehören in der logischen Konsequenz des Satzes Muslime, die ihre Regligion leben wollen auch nicht zu Deutschland. Unfd genau deswegen hat Seehofer sich genötigt gesehen, relativierende Sätze nachzuschieben..

Das ist einfach ein dummer Satz, in der Verneinung ebenso wie in der positiven Form. Genau diese Art von Sätzen von zweit- und drittklassigen Politkern haben den Rechtsextremen den Weg in die Parlamente geöffnet.

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Ignorationsunwürdiger 16.03.2018, 09:30
146. Wer in der Schule aufgepasst hat

der kann den Islam wohl kaum in Deutschland verorten. Einfach mal die Geschichte und den Werdegang Deutschlands nachlesen, man muß ja nicht gleich bis in die Germanenzeit zurückgehen, bis Goethe reicht allemal. Oder nur 50 Jahre. Da gibt es nicht den geringsten Hinweis, daß der Islam je zu Deutschland gehört hat. Wer dies sagt, will unserem Land schaden, will es niedermachen. Daß heute hier auch Muslime leben, bedeutet doch nicht, daß auch der Islam, also die Religion der Muslime, je zu Deutschland gehört hat. Wer "schon länger hier lebt", der weiß dies auch. Nur die völlig Verwirrten, die Abschaffer Deutschlands, glauben solchen Unsinn.

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olicrom 16.03.2018, 09:34
147. Das Grundgesetz gehört zu Deutschland

Und da ist alles geregelt, was wir brauchen. Unbestritten sind Islam und Grundgesetz in vielen Punkten nur schwer miteinander vereinbar. Dass der Islam in Deutschland qua muslimischer Mitbürger existent ist, ist eine banale Aussage ersten Grades. Dass der Islam über seine reine Existenz hinaus für unsere Kultur resp. Gesellschaft legitime Wirkkraft jemals hatte, hat oder haben sollte, schließt sich aus o.g. Gründen weitgehend aus und tangiert die Frage der Religionsfreiheit, die ebenfalls im Grundgesetz verankert ist, in keinster Weise. Die Nutzung des Begriffs "gehört zu" ist in diesem Sinne bewusst irreführend, weil doppeldeutig und in keinster Weise hilfreich.

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kl1678 16.03.2018, 09:35
148. integration

Nach längerer Zeit im Ausland aber die deutsche Integrationsdiskussion mitverfolgend war ich nach meiner Rückkehr in eine deutsche Vorstadt überrascht wie sauber sämtliche etnischen Gruppen voneinander getrennt leben - Deutsche, Türken, Polen, Russen, Bulgaren, Rumänen, Araber. Das mag auch an den neuen Medien liegen, dass es gar nicht mehr notwendig ist, seine ethnische Blase zu verlassen. Ich könnten einem Migranten wirklich nicht sagen, in was er sich außerhalb seiner Ethnie integrieren könnte. Außer vielleicht, falls hoch gebildete, in die Gruppe der globalisierten Englisch sprechenden Expats, die aber ja auch eher Wanderarbeiter sind.

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pittiken 16.03.2018, 09:35
149.

Zitat von c.PAF
Wo er Recht hat, hat er Recht. Muslime gehören zu Deutschland, nicht jedoch der Islam. Das bedeutet jedoch nicht, daß der Islam nicht gelebt werden .......
Nicht der Islam muss das akzeptieren, sondern die praktizierenden Moslems.

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