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Neuer Innenminister: Für Seehofer gehört der Islam nicht zu Deutschland
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Gerade erst hat Horst Seehofer sein Amt als Bundesinnenminister angetreten. In einem Interview spricht er nun über Muslime in Deutschland, über die Flüchtlingskrise und den Begriff Heimat.

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ttvtt 16.03.2018, 09:35
150. Ein entscheidener Unterschied

Ein Unterschied ist es, ob eine Religion das Land prägt oder ob eine Religion gesellschaftliche Regeln bestimmen will.

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Rahvin 16.03.2018, 09:36
151.

Es ist Zeit mit der Scheinheiligkeit aufzuhören und Religion dahin zu verbannen, wohin sie gehört: Ins Privatleben der Menschen. Damit Politik zu machen, ist einfach peinlich. Dazu gehört auch das vermeintlich "Christliche" in Namen und Gehabe der zwei Parteien CDU/CSU. Die Kirche in Deutschland sollte ebenfalls entpolitisiert werden, zudem sollte dieser rechtsleere Raum komplett gestrichen werden. Gut finde ich die Idee, sich mit der Integration der Muslime auseinanderzusetzen und da den Dialog zu suchen. Wenn gestern Ditib darüber klagt, dass es zu wenig Anteilnahme gibt, wenn Anschläge auf Moscheen verübt werden, sich gleichzeitig aus dem politischen Dialog verabschiedet, weil man ja lediglich religiös-sozial engagiert sei, während es dort auch extremistische Äußerungen im religiösen Raum gab, dann muss mit diesen Leuten intensiver diskutiert werden. Denn der Islam "gehört" vielleicht nicht zu Deutschland, aber er ist hier, und es sind die Menschen, die zu Deutschland gehören. Religion ist Privatsache.

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rdiess 16.03.2018, 09:44
152. Das 6. Gebot...

... wurde bei Seehofers "christlicher Prägung" scheinbar vergessen.

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olliver_123 16.03.2018, 09:44
153. Unsere kulturelle Basis ist die Überwindung der Religion

Mit der Aufklärung haben wir uns frei gemacht von kollektiven Zwängen, die von einer Religion ausgeübt werden können. Seit dem ist Religion Privatsache, jeder kann eine ausüben, soll aber andere damit in Ruhe lassen.
Die Kirche hat sich damit 'arrangiert', der Islam jedoch nicht. Diesem fehlt diese 'Aufklärung', sodass er garnicht mit unserer freiheitlichen Gesellschaftsform zusammen passen kann. Die Moslems in Deutschland müssen sich enscheiden, stellen sie den Islam über das Grundgesetz, dann gehören sie aus meiner Sicht auch nicht zu Deutschland. So wie ich das sehe, sind das aber die wenigsten. Die meisten üben privat die üblichen religiösen Praktiken aus, bekennen sich aber sonst klar zu unserer Gesellschaftsform. Nur die Wenigen sind halt (wie immer) die lautesten und versuchen die Gesellschaft zu spalten.

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marty_gi 16.03.2018, 09:46
154. Dummheit, endlich bewiesen

Na, da kennt unser neuer Innen- und Heimatminister (die Beschreibung, was das sein soll, muss ich mir noch anschauen) unser Grundgesetz nicht. Da war doch was von Religionsfreiheit. In deren Folge gehoeren alle (!) Religionen zu Deutschland. Und gleichzeitig eben keine. Weil es keine Staatsreligion gibt. Religion ist Privatsache, und nur da gehoert sie hin. Als Land sollten wir von den Menschenrechten gepraegt sein, das waere das Ideal, nach dem (weltweit) zu streben ist. Und nicht irgendwelchen dummen Traditionen folgen - Traditionen werden willkuerlich festgelegt, welche wann gueltig sind. Haben aber keine Bewandnis - der Mensch lebte traditionell auch mal in Hoehlen, interessiert heute aber keinen mehr. Weil wir uns weiterentwickeln und die Hoehle eben nicht zur "Tradition" erkoren haben.

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