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Neuer Londoner Bürgermeister Khan: Ein Sieg gegen den Islamhass
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Sadiq Khan wird Londons neuer Bürgermeister. Der Sohn pakistanischer Einwanderer setzt sich gegen einen konservativen Multimillionär durch - und dessen persönliche Attacken.

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darkace82 07.05.2016, 11:42
90. Faszinierend...

Es ist immer wieder faszinierend, zu welchen verdrehten Konstrukten Angst und Unsicherheit führen. Da vermuten ganz normale Menschen es gäbe etwas wie "Den Islam", eine weltweite planmässig vorgehende Organisation in der alle Mitglieder das gleiche Ziel verfolgen. Abgesehen davon, dass es dort (wie überall übrigens) Dutzende Gruppen gibt. Konflikte, all der Mist. Abgesehen davon, dass ein Großteil der Muslime hier genau vor den Fanatikern dort geflohen sind. Nein, für den Wutbürger sind alle Teil der grossen Maschine. Ein Geist, ein Ziel. Millionen radikaler Fundamentalisten alleine in Deutschland die aktiv gegen unser GG, gegen Bratwurst Bier und Wagner vorgehen. Jeden Tag Millionen Anschläge....

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sapereaude! 07.05.2016, 11:45
91. Kontext?

Zitat von Corry Fehe
Sie reißen eine stümperhafte Übersetzung eines kleinen Teils der sogenannten Sklavenverse völlig aus dem Zusammenhang und lassen den historischen Kontext völlig außen vor. Das ist unlauteres Vorgehen und hat mit zielführender Diskussion nichts zu tun. Hier ein brauchbarer Link: http://www.deutschlandfunk.de/sure-2-vers-191-193-die-sogenannten-skandalverse.2395.de.html?dram:article_id=315447
Tja, damit müssen wir Alle leben. Dinge werden aus dem Kontext herausgerissen und verfremdend wiedergegeben. Das geth aber jedem so.

Recherchieren Sie mal folgende Beispiele: Frauke Petry und der Schießbefehl, die Schweinefleich-Pflicht der Kieler CDU, das Werbeverbot des Herrn Mass.

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hansriedl 07.05.2016, 11:45
92.

Zitat von thomasmaas1
Einige Kommentare glänzen durch Unwissenheit. London hat 8 Mio Ew. davon 1,6 ohne!!! Religion und 1 Mio Muslime. Mitnichten haben die Muslime 50 % der Stimmen. Diese Stadt ist ein positives Beispiel für das zusammen leben von Christen, Juden, Muslime und andersdenkenden. Ich weiss wovon ich rede, lebe mit meiner Familie hier.
Die Volkszählung 2011 ergab folgende Religionsverteilung:[9]
48,4 Prozent Christen
12,4 Prozent Muslime
5 Prozent Hindus
1,8 Prozent Juden
1,5 Prozent Sikhs
1 Prozent Buddhisten
0,6 Prozent andere

20,7 Prozent der Londoner gehören keiner Religion an. Keine Angaben machten 8,6 Prozent der Bevölkerung.

http://www.zeit.de/2001/34/Im_Land_der_dreihundert_Sprachen

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Ottokar 07.05.2016, 11:46
93. Wie sich die Zeiten ändern

Als ich in den in den 80ziger Jahren in London lebte sprach man, nichtachtend, von Wogs und heute ist ein Wog Bürgermeister. Mal sehen wie es bei uns in Deutschland weitergeht. Der Islam gehört ja schon nach Deutschland wie uns immer beigebracht wird.

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1smiler1 07.05.2016, 11:48
94.

Zitat von Corry Fehe
Mir nicht! Das wäre für mich etwas völlig normales. So normal wie mein türkischer Gemüsehändler, so normal wie mein persischer Freund, so normal wie türkische Frauen ohne Kopftuch, so normal wie muslimische Fußballspieler.
So normal wie muslimische Fußballspieler die einer Journalistin die Hand verweigern wegen ihrem Glauben.
Ein "türkischer" Gemüsehändler ist ein nicht integrierter Moslem. Er ist ja offensichtlich Türke und nicht Deutscher. Gilt für ihren Perser und die türkischen Frauen entsprechend.
Hinter die Fassade des Lalalandes schauen und man wird hunderttausende Frauen türkischer Gemüsehändler,Dönerverkäufer usw. finden die nach Jahrzehnten kein deutsch können und hunderttausende Männer mit einem üblen auf das notwendigste beschränkte deutsch.
Deren Präsident Erdogan heißt...

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doc_snyeder 07.05.2016, 11:48
95. Wieder der alberne Jubel

Es ist ganz sicher, dass dadurch die in Britannien weit verbreitete Aversion gegen dien Islam bei vielen nicht nur nicht geringer, sondernb noch verstärken wird. Und damit nicht nur die Aversion gegen den Islam, sondern auch gegen das ganze System. - In den USA gab es schwarze Bürgermeister in New York, LA und wohl auch in Chicago. Alles Städte mit hohem Schwarzenanteil. Es gab und gibt schwarze Senatoren, es gibt einen schwarzen Obersten Richter, und es gibt noch einen schwarzen Präsidenten. An bestimmten rasssischen Ressentiments hat das alles überhaupt nichts geändert, wie Obama selbst unlängst festgestellt hat.

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vera gehlkiel 07.05.2016, 11:49
96.

Zitat von sapereaude!
Sie haben natürlich Recht damit, dass der Autor sein Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen darf. Es gab aber Zeiten, in denen solche meinungsbehafteten Artikel als Kommentar oder Kolumne gekennzeichnet waren. Wenn in einer Zeitung ein Artikel nicht weiter gekennzeichnet ist, erwarte ich einen Bericht und keinen Kommentar. Und von einem Journalisten erwarte ich auch soviel Professionalität, diese beiden Dinke sauber zu trennen. Daher stimme ich dem Beitrag von derbelgarath zu.
Was sie erwarten können oder nicht, ist ihre Sache. Das hat aber null mit der Meinungsfreiheit zu tun. Wir sind in der glücklichen Lage, im Netz eine so gut wie unendliche Auswahl an Meinungen mit unserer eigenen abgleichen zu können. Es gibt keine gesetzliche Verordnung, wie da was gekennzeichnet werden muss, zum Glück. Wenn sie die Journalisten, die sich hier einlassen, unprofessionell finden, wäre es wahrhaftig ökonomisch, ihre Beiträge gar nicht erst zu lesen. In Wahrheit geht es doch um etwas anderes, schätze ich, nämlich darum, sich nach Art von Tugendwächtern als Ersatzzensurinstanz zu gerieren.

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klemer 07.05.2016, 11:50
97. Es wird wieder dunkel

In Deutschland. Wenn ich mir den großen Teil der Kommentare durchlese, wird mir Angst und Bange. Der Islamhass, den der Artikel aufgreift, scheint in Deutschland mittlerweile eine Mehrheit bekommen zu haben.
Da bleibe ich lieber in meinem liberalen, weltoffenen Schottland...

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thomas.200459 07.05.2016, 11:51
98. Hauptsache ist doch,

er hat als Moslem,der Islam überhaupt,seinen Frieden mit dem Zins-System gemacht,also keine Gefahr für den Finanzplatz.

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mustafanadal 07.05.2016, 11:53
99. Welch ein Quatsch!

Das ist kein Sieg gegen den Islamhass. Das ist der Sieg von Kompetenz und Qualität. Einfach mal auf dem Teppich bleiben!

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