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Neuer türkischer Militärstützpunkt in Katar: Kampfansage an den Kronprinzen
Presidency Press Service via AP, Pool

Die Türkei baut ihre Militärpräsenz in Katar aus. Künftig könnte Ankara bis zu 5000 Soldaten in dem Emirat stationieren. Die neue Armeebasis ist eine Provokation für Saudi-Arabien.

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espressotime 17.08.2019, 22:06
1.

Eins muss man Erdogan lassen, er lässt sich nicht Mundtot machen und kuscht nicht, wenn die USA oder andere Drogen. Die Türkei ist in vielen Sachen unabhängig und vor allem einer der wenigen Länder auf der Erde, die sich selbst ernähren kann.

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meinerlei 17.08.2019, 22:19
2. Nichts gelernt

Der ursprüngliche Sinn von Kriegen bestand darin, die eigene Machtbasis räumlich und wirtschaftlich zu erweitern und daraus langfristig materiellen Vorteil zu ziehen. Wer in der heutigen Zeit einen Krieg anzettelt, zahlt jedoch drauf. Die amerikanischen Abenteuer z.B. im Irak sind Mitursache für die Rekordschulden der USA und generieren infolge der dadurch beförderten Destabilisierung der Region unentwegt Folgekosten. Die Zerschlagung des Regimes in Lybien ist Mitursache der aktuellen Flüchtlingskrise. Krim und Osturaine sind für Moskau ein Subventionsfass ohne Boden. Und Erdogans Spielchen verbrauchen das Geld, welches die Türkei zur Bewältigung ihrer Wirtschaftskrise dringend bräuchte. Von den Öl und Gas exportierenden Ländern verwendet nur Norwegen die Überschüsse konsequent zur Absicherung eines Übermorgen. Die anderen Ländern werden sich nach dem absehbaren Ende des Ölzeitalters fragen, weshalb sie das ganze schöne Geld bloß in Rüstung, Yachten und Events gesteckt haben.

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cemalaslan01 17.08.2019, 22:27
3. Die Spitze der Moslembrüder

Man kann den Saudis einiges vorwerfen aber eins kann man ihnen nicht vorwerfen, dass sie nicht wissen wer ihr Feind ist.

Es ist wohl mit dem arabischen Frühling tatsächlich so gewesen, das überall Türkei freundliche Regierungen eingesetzt worden sind, die entweder Moslembrüder sind oder waren. Mit dem Sieg der Saudis in Ägypten, Tunis, Sudan und allem Anschein nach auch in Libyen gegen das nächste Türkei freundliche Regime wird es eng für die Türkei. Schon der vorletzte König der Saudis widmete ein Buch den Türken und sagte, man darf ihnen nicht vertrauen.

Mit Ihrer Softpower in den Jahren 2000 bis 2010 legten sie die Grundlage in der Türkei mit dem Moslembrüder Ableger Akp für ihre national-religösen Interessen. Die Türkei hat das gleiche eigentlich im Kaukasuskrieg und den anderen Türkstaaten nach dem Zerfall der UdSSR versucht. Nur damals haben sie die nationalistische Karte gezogen. Katar wird den Saudis beugen und die Türkei wird keine Chance gegen die Softpower der Saudis haben. Sie haben einfach mehr Geld und sind die Hüter der heiligen Städte des Islam. Erdogan sieht sich als Führer der islamischen Welt oder auch als Führer der Moslembrüder. Er wird an der Seite Katars stehen. Jedoch wird er wie immer alle für seinen nationalen Interessen opfern. Gaddafi sagte, die Türken haben uns die Niederlage eingebrockt..... Die Türkei und die arabische Welt.... Atatürk sagte, haltet euch aus den Problemen der Araber raus und richtet euren Blick gegen den Westen....

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MyMoon 17.08.2019, 22:28
4. Bahrain

Bahrain ist nur eine Marionette der Saudis.
Seit dem arabischen Frühling wo die schiitische Mehrheit aufbegehrte stehen tausende saudische Soldaten in der Golfmonarchie um den sunnitischen König an der Macht zu halten. Seitdem ist Bahrain eine besetze Kolonie der Saudis.
Aber die anderen arabischen Staaten bekommen langsam mit das der saudische Prinz nicht wirklich fähig ist , siehe Jemen,Katar, Libyen, ...
Nicht nur Jordanien und Marokko distanzieren sich von dem Prinz. Auch Kuwait der Libanon, Irak und Pakistan stehen den Saudis kritisch gegenüber.

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freddygrant 17.08.2019, 22:28
5. Der Nahe Osten ist ein Pulverfass!

Und mitten drinnen, die von den USA und der EU - natürlich auch
Deutschland - hochgerüsteten Saudis. Erstere werden sich nicht
scheuen - falls nötig - mit den Saudis als Katalysator eine militärische
Auseinandersetzung zu initiieren, wogegen die Irak- und Irankriege
ein Truppenmanöver waren. Also weiter hinein mit Waffen in die
ölhaltige Region Nahost!

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honor1701 17.08.2019, 22:45
6. Da unterliegst du nem Irrtum.

espressotime heute, 22:06 Uhr
1.
Eins muss man Erdogan lassen, er lässt sich nicht Mundtot machen und kuscht nicht, wenn die USA oder andere Drogen. Die Türkei ist in vielen Sachen unabhängig und vor allem einer der wenigen Länder auf der Erde, die sich selbst ernähren kann.

Da muss ich dich berichtigen.
Jedes Land in Europa kann sich selbst Ernähren.
Nordamerika sowieso.
Also ist die Türkei in diesem Fall nichts besonderes.
Aber Türkei produziert keine Hochtechnologie, und hat sonst kaum Rohstoffe.
Nur mal hypothetisch.
Alle Länder der Welt schotten sich ab.
Nach 30 Jahren würde man in der Türkei Pferde reiten und die Felder mit Ochsen pflügen.
Nur ein Gedankenstoß. Mfg

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h.fritzsch91 17.08.2019, 23:14
7. Jeder 100. Eiwnohner

Bei 2.700.000 Einwohner und 30.000 Touristen in die Türkei, reiste wohl jeder 100. Katari in die Türkei.

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g.schnu 17.08.2019, 23:22
8. alle tragen käppchen...

der scheich links, der scheich rechte , der scheich dahinter!
auch frau sultan tut das, nur herr sultan nicht!
...warum eigentlich nicht???

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DietrichHorstmann 17.08.2019, 23:33
9. Es gibt auch Kriegsgewinnler zu 2

die Rüstungsindustrien, das Militärpersonal, die Aktionäre und die Großbanken und die Finanzinvestoren mit dem Kreditgeschäft. Verlierer sind die Mehrheit in den Bevölkerungen mit ihrem Leben, ihrer Gesundheit und ihrem Hab und Gut. Am Wiederaufbau verdienen wieder Minderheiten.

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