Forum: Politik
Neues Grundsatzprogramm: Grünen-Spitze will "vierte Phase" der Partei einläuten
DPA

Die Grünen schreiben ein neues Programm, den Startschuss geben die Vorsitzenden: Annalena Baerbock und Robert Habeck wollen eine neue Ära einleiten - und stellen dafür auch alte Überzeugungen infrage.

Seite 6 von 6
blödbacke 09.04.2018, 15:38
50. Und die 5. Phase:

Die 5. Phase ist dann die Wiedervereinigung (mit der SPD).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
litholas 09.04.2018, 15:45
51.

Zitat von cyberpommez
habe ich die Grünen gewählt, weil sie sagten: Krieg ist NIEMALS eine Option, doch dann kam Joschka, den Rest der Geschichte kennen wir. ... Wir brauchen die Grünen nicht mehr, sie haben bisher nichts geleistet, und das wird sich wohl nicht ändern.
Joschka!? Etwa der Joschka, der damals dem US-amerikanischen Verteidigungs(Kriegs-)Minister Donald Rumsfeld einen energischen und ausführlichen Korb gegeben hat, als der durch Europa tourte um Kollaborateure für seinen Irakfeldzug zu rekrutieren!?

Dass eine Partei mit einem geringen Stimmanteil nicht in einer Legislaturperiode das ganze Land umkrempelt ist wohl kein Wunder. Der Partei als Strafe dafür, dass sie nicht genug Stimmen bekommt um viel zu bewegen, deswegen dann auch noch die eigene Stimme zu entziehen, ist irrational. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Sie eine andere Partei finden, die die Ziele besser umsetzt, die Sie sich von den Grünen umgesetzt gewünscht hätten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Spr. 09.04.2018, 16:29
52.

Zitat von blödbacke
Die 5. Phase ist dann die Wiedervereinigung (mit der SPD).
Was für eine Wiedervereinigung? Die Grünen sind KEINE Abspaltung aus der " "PD! Die Grünen sind ein Zusammenschluss aus Umwelt- und Bürgerbewegungen, die gemeinsam eine Partei gegründet haben. Die Grünen haben damals eine Wählerschicht erreicht, die weder die Union noch die (damals noch) SPD wählen wollten, und schon gar nicht die Umfaller-Partei FDP! Da hat sich nichts von der " "PD abgespaltet, von wenigen Wählern abgesehen!

Abgespalten von der " "SP hat sich die WASG, die sich dann mit der Linken zusammengeschlossen hat. Diese ehemaligen " "PD-Politiker wollten die antisoziale Politik von Schröder mit dem einhergehenden Verlust des S im Parteinamen nicht mehr mittragen und sind deshalb aus der " "PD ausgetreten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Felicitas Dietrich 09.04.2018, 16:34
53. Ich bin gespannt

Das hört sich doch gar nicht mal so schlecht an, auch wenn ich der Meinung bin, dass ein liberaleres Steuerkonzept schon vollkommen ausgereicht hätte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Klapperschlange 09.04.2018, 18:08
54. Rotrotgrün hat sich allein schon...

Zitat von friedrich_eckard
Das Thema rotrotgrün hat sich zwar erledigt, weil sich die SPD irreversibel für den Weg in die politische Bedeutungslosigkeit entschieden hat, aber die GRÜNEN könnten ja den Raum, den sie freimachen wird, mindestens teilweise besetzen, und was da an ersten Ansätzen erkennbar ist, scheint von links her gesehen jedenfalls diskussionswürdig. Es ist schon bemerkenswert: da geben sich die GRÜNEN eine Parteispitze aus "Realos", welchen Begriff man ja üblicherweise mit "Seeheimer in GRÜN" zu übersetzen gewohnt ist - und dann zeigen die politischen Positionen zwar gerade keinen Ruck, aber doch eine sicht- und spürbare Bewegung nach links. Vielleicht wird man ja den Damen und Herren Baerbock und Habeck noch einmal etwas abzubitten haben...Daran, dass die "Kretschmänner" das so ohne weiteres und widerstandslos hinnehmen habe ich allerdings auch meine massiven Zweifel, und wenn wirklich... dann werden natürlich Legionen von Schreibsöldnern über die GRÜNEN herfallen.
...dadurch erledigt, da Die Linke noch immer Leute, wie Dehm, und Alt-SEDler in ihren Reihen hat. Die SPD hat schon ein Gespür dafür, dass man sich mit solchen Leuten nicht zusammen tut. Bestes Beispiel hierfür war das Ypsilanti in Hessen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
SpieldesLebens 09.04.2018, 19:37
55. Wenn man sich informieren würde

wüsste man, dass Gentechnik schon längst in "trockenen" Gegenden einsetzt wurde und zu massiven Missernten und Armut geführt hat, ganz abgesehen davon, dass Monsanto Biofarmer in Grund und Boden klagt, sofern ein Hälmchen Gentechnik über ihren Zaun weht und die Gerichte dem auch noch Recht geben.
Darüber hinaus sind die Grünen für Deutschland zuständig, und hier ist es eher unwahrscheinlich, dass es so trocken wird, dass man herkömmliche Feldfrüchte nicht mehr anbauen kann. Die Natur und Umwelt, Flora und Fauna, wird allerdings unwiederbringlich zerstört und geht Hand in Hand mit ausgesprochen tödlichen Pestiziden, nicht nur für die Tiere, sondern auch für uns. Wenn die Grünen plötzlich diesen Weg gehen wollen, dann vermutlich ohne ihre (ehemaligen) Anhänger.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 6