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Neues Kabinett: Von der Leyen wird Verteidigungsministerin
DPA

Es ist die Überraschung im schwarz-roten Kabinett: Ursula von der Leyen wird neue Verteidigungsministerin und beerbt damit Thomas de Maizière. Sie wird die erste Frau an der Spitze des Ressorts sein. Das Gesundheitsressort geht an den CDU-Politiker Hermann Gröhe.

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DerExperte 14.12.2013, 15:33
20.

Glaube eher, dass sie damit aufs Katapult gesetzt wurde. Es gibt viele weitere Beschaffungsprobleme in der Bundeswehr. Sie wird außerdem an der Bundeswehrreform scheitern. Von der Leyen wird in zwei Jahren politisch erledigt sein.

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SP70 14.12.2013, 15:34
21. Qualifikation

Vermutlich bin ich sehr naiv, wenn ich erwarte, dass ein Bundesminister für sein Ressort eine bestimmte Qualifikation braucht. Ich mache mein Erstaunen jetzt nicht nur an der Ursula v.d.L. fest, auch bei anderen Ministern bin ich schon oft ins Grübeln gekommen.

Finanzen: sollte etwas von Geld verstehen
Inneres: Kenntnisse zur Polizei und Verfassungsschutz, GG wären hilfreich
Was befähigt nun die zukünftige Verteidigungsministerin zu ihrer Tätigkeit. Hat sie mal eine Kaserne im Vorbeifahren gesehen? Fliegt sie regelmäßig mit der Luftwaffe?

Es ist wie beim Aufsichtsratsvorsitzenden vom BER, der hat von der Materie auch gar keine Ahnung. Ergebnis ist entsprechend!

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rbn 14.12.2013, 15:35
22. Gott sei Dank hat v.d.Leyen nicht "gedient", sie soll die Bundeswehr politisch führen

Zitat von Kritischer_Geist
Hat v. d. Leyen gedient? Die Zeit hatte heute spekuliert, dass v. d. Leyen Innenministerin werden soll. Ohne zwei juristische Staatsexamen ist das genauso lächerlich wie die Vorstellung, dass v. d. Leyen jetzt Kriegsministerin werden soll. Realistisch wäre das nur aus einem Grund: Verteidigungsminister(in) ist ein Schleudersitz und damit ganz im Sinne von Merkel, die noch eine innerparteiliche Konkurrentin los werden muss.
und nicht dienen. Fürs Dienen gibt es den Generalinspekteur und genug andere Soldaten. Frau Leyen braucht gesunden Menschenverstand, nichts weiter. Und den hat sie.

Was sie allerdings braucht, sind ein paar gute Ingenieure als Projektleiter, auch sie dürfen auf keinen Fall "gedient" haben. Die gedienten Projektleiter haben uns die fluguntauglichen Drohnen für 600Mio und den auf die Untauglichkeit reduzierten EADS Hubschrauber "erdient".

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rakatak 14.12.2013, 15:35
23.

Zitat von Kritischer_Geist
Hat v. d. Leyen gedient?
Auch Volker Rühe hatte keinen Wehrdienst geleistet und ich glaube, Rupert Scholz auch nicht (wenn ich mich nicht irre).

Zitat von Kritischer_Geist
Verteidigungsminister(in) ist ein Schleudersitz und damit ganz im Sinne von Merkel, die noch eine innerparteiliche Konkurrentin los werden muss.
Muss nicht so sein.
Merkel wird auch langsam an ihre Nachfolge denken, von der Leyen wäre eine der Möglichkeiten. Das Verteidigungsministerium wäre eine gute Qualifikation für eine kpmmende Bundeskanzlerin.

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kj.az 14.12.2013, 15:35
24. Komoedie,

oder tragikomisch, das ist hier die Frage !
Ich habe unter Helmut Schmidt und Georg Leber als Verteidigungsminister gedient. Damals gab es nicht viel Zweifel an den Fuehrungsqualitaeten der Spitze. Was aber mit Frau v.d.Leyen abgeht, das kann ich nur noch als "Witz in Dosen" bezeichnen, ohne an den menschlichen Qualitaeten der Dame zu zweifeln.
Die Politik watscht den muendigen (???) Buerger taeglich neu ab - und das Stimmvieh zieht die Schultern ein.
Fueher gab es mal etwas, das nannte man Zivilcourage, wo ist diese denn hinverschwunden ?

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mas81 14.12.2013, 15:36
25. v.d.Leyen

ich kann es immer noch nicht glauben...

Verteidigungsministerin?

Diese Postenschacherei egal ob man in dem Ressort die notwendige Qualifikation hat, es ist für mich nicht nachzuvollziehen...

Sie ist ein Multitalent, wäre fast Bundespräsidentin, Gesundheitsministerin, Innenministerin, Außenministerin geworden und landet als Verteidigungsministerin...

abartig!

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ludwig49 14.12.2013, 15:37
26. Frau von der Leyen...

...ersetzt durch ihre Person bestimmt eine komplette, abschreckende Waffengattung oder mehrere. Eine Drohne ist dagegen ein harmloses Insekt! Irgendwie ist das Gefühl vorhanden, als wäre die Dauer bis zur nächsten Wahl besonders lange. Für die Truppenbetreuung wäre Frau vdL sicherlich geeignet, so lange sie den Mund geschlossen hält.

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Mr.Arbogast 14.12.2013, 15:38
27. Wann ist jemand kompetent?

Hier ist man immer ganz schnell damit, Ministeranwärter als inkompetent abzuqualifizieren, nur weil sie über keinen dem Ministeramt anverwandten Ausbildungsweg oder, wie jetzt im Fall von Frau von der Leyen, über die Erfahrung eines Grundwehrdienstes verfügen. Ich halte das für einen Denkfehler. Natürlich sollte jemand, der ein Ministerium übernimmt, auch über Sachverstand verfügen, doch man sollte nicht aus den Augen verlieren, dass es in den Ministerium reichlich Sachverständige gibt, die dem jeweiligen Minister zuarbeiten. Außerdem darf man einem intelligenten und erfahrenen Politiker zutrauen, sich in eine schwierige Materie einarbeiten zu können. Ich persönlich bin zwar kein Parteigänger oder auch nur Befürworter von Frau von der Leyen, doch die nötige Intelligenz und Erfahrung, um dieses Ministeramt ohne grobe Schnitzer und durchaus auch mit Würde auszufüllen, traue ich ihr ohne weiteres zu. Und die Idee, eine Frau an die Spitze des Heeres zu stellen, finde ich äußerst spannend.
Und zu der Frage, ob sie denn gedient habe: Da die Wehrpflicht abgeschafft ist, wird die Zahl von in diesem Sinne erfahrenen Kandidaten für dieses Amt zukünftig ohnehin kontinuierlich zurückgehen, und zudem: Kompetenz hat nicht in erster Linie mit an der Universität erworbenem Fachwissen zu tun (sonst haben wir ein reines Kabinett aus "kalten" Technokraten), sondern ebenso mit Intelligenz, Phantasie und politischem Geschick - und von alldem ist das Fachwissen noch am ehesten nachträglich zu erwerben...

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metronomfahrer 14.12.2013, 15:38
28. Von der Leyen

ist Kraft Grundgesetz als Frau vom Dienst an der Waffe befreit, während sie nun Chefin von Männern wird, die wegen ihres Geschlechts dazu herangezogen werden können.

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Ford Prefect 14.12.2013, 15:38
29. Putzig!

Wäre ja auch albern hier jemanden einzusetzen der weiß, was er tut. Ich lasse meine Steuer demnächst auch einfach von meinem Schornsteinfeger machen, der ist doch sowieso einmal im Jahr da. Was für eine armselige Jobschacherei! Warum kommen da nicht Fachleute zum Einsatz, die bewiesenermaßen Ahnung von der Materie haben!? Und das gilt für alle andere Posten ebenfalls. Ich begreife es einfach nicht, das ist doch nur noch Machtklammerei.

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