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Neues Kabinett: Zwölf Aufsteiger, vier Umsteiger, drei Absteiger
DPA

Das neue Kabinett von Kanzlerin Angela Merkel wartet mit einer bunten Mischung aus Neulingen und erfahrenen Kräften auf. Es gibt aber auch einige echte Verlierer. SPIEGEL ONLINE erklärt, was die wichtigsten Personalien bedeuten.

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Emil Peisker 15.12.2013, 15:49
1. 75,9% sind schon eine Welle...

Zitat von sysop
Das neue Kabinett von Kanzlerin Angela Merkel wartet mit einer bunten Mischung aus Neulingen und erfahrenen Kräften auf. Es gibt aber auch einige echte Verlierer. SPIEGEL ONLINE erklärt, was die wichtigsten Personalien bedeuten.
Mit dem Verteidungsministerium kann man keine Wählerstimmen holen, da hat sich bei der SPD keiner drum beworben.

Das Finanzministerium ist in der Hand eines echten Fachmannes, da ist es gut aufgehoben. Die Forderung, dass die SPD härter um dieses Ministerium hätte kämpfen sollen, übersieht, dass ein SPD-Minister keine wirklich kontroversen Entscheidungen hätte treffen können. Da ist die Kanzlerkompetenz nicht zu umgehen.

Letztlich hat die SPD mit ca. 25% der Wählerstimmen einen hervorragenden Kompromiss zustande gebracht. Das sahen auch die SPD-Mitglieder so. 75,9% sind schon eine Welle, die diese Regierung und auch die SPD durch diese Legislatur trägt.

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robin-masters 15.12.2013, 15:54
2. Gemischt

Von den Personen her sieht es ganz gut aus, von der politischen Richtung der GroKo ->mehr unnötiges für alle und alle müssen mehr bezahlen, den Staat noch mehr aufblähen... sieht es eher mau aus und momentan sieht es in den nächsten Jahren nach AfD aus. Auch wenn jetzt wieder Skandale in den Medien auftauchen.

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Knackeule 15.12.2013, 15:55
3. Prima, toll, unglaublich !

Die Entscheidung, ausgerechnet Urselchen von der Leyen zur Verteidigungsministerin zu machen, gefällt sicher allen Mitbürgern besonders, die wie ich für mehr Komik in der Politik plädieren.Auch Friedrich als neuer Agrarminister ist da ein guter Gag. Die neue Kabinettsbesetzung zeigt wieder mal, dass unsere Spitzenpolitiker zu allem, aber auch wirklich allem fähig sind. Spitzenpositionen in Wirtschaft und Verwaltung erfordern üblicherweise entsprechende Qualifikationen, Erfahrung und Einarbeitung. Nicht so bei unseren Politik-Leuchten. Die können alles und das sofort. Besonders gut ist auch die Besetzung mit Dobrindt als Verkehrsminister, der jetzt den Seehofer-Schmarren mit der Ausländer-Maut umsetzen muß. Dazu viel Glück und Erfolg !

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kleinholz 15.12.2013, 15:55
4.

Die SPD erkämpft sich also hart diverse bildungspolitische Zusagen (die allerdings alle wenig mit Bildung zu tun haben, jedoch de jure halt zufällig drunter fallen), aber die CDU und ihr kleiner Roboter halten das entsprechende Ministerium?
Übrigens: Genialer Schachzug mit dem Verteidigungsministerium. Die SPD wird um Wiedereinzug in den Bundestag kämpfen müssen, so schlecht wird es ihr nach der Regierungszeit gehen. Eine Frau als Verteidigungsministerin? Auch wenn Frauen nachweislich nicht besser oder schlimmer sind als Männer, ist Deutschland ein sehr rückschrittliches Land. Die Menschen werden die CDU für DIE Friedenspartei halten. Das war es dann mit den Grünen und der SPD gleichzeitig. Die CDU könnte sogar einen Krieg anzetteln und kämpfen, die Leute würden sagen: Eine Frau im Verteidigungsministerium? Was für ein süßer kleiner Krieg kann das sein?
Wie soll sich die SPD nur davon erholen

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Raschelsack 15.12.2013, 15:57
5. Restauration

Zitat von sysop
Das neue Kabinett von Kanzlerin Angela Merkel wartet mit einer bunten Mischung aus Neulingen und erfahrenen Kräften auf. Es gibt aber auch einige echte Verlierer. SPIEGEL ONLINE erklärt, was die wichtigsten Personalien bedeuten.
Das Kabinett steht für Restauration im großen Stil, dazu noch als GroKo präsentiert. Das sind Zeiten, in denen neue Parteien wachsen und reifen wie die Pilze. Was all der Jubel soll, fragt man sich, es ist ein erbärmliches Stückchen, was da nach bald 60 Tagen zu seinem Ende gekommen ist. Abstoßend finde ich - falls es den stimmt - die Sache mit der auf dem Handrücken ausgedrückten Kippe. Freude kommt nicht auf.

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haarer.15 15.12.2013, 16:01
6. In dieser Liste fehlt ...

... bei der Beschreibung die neue Verteidigungsministerin v.d. Leyen. Was ist sie nun ? Aufsteiger, Umsteiger oder doch eher Absteigerin ? Oder will man bewusst den Stellenwert dieses Amtes ausblenden ? Bei nüchterner und ehrlicher Betrachtung ist das Verteidungsministerium schon seit langen Jahren das Verlierer-Ressort par excellence. Daran ändert sich nichts. Auch das Budget wird kräftig abgespeckt.

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socrateased 15.12.2013, 16:03
7. Kritiklose Hofberichterstattung?

Zitat von sysop
Das neue Kabinett von Kanzlerin Angela Merkel wartet mit einer bunten Mischung aus Neulingen und erfahrenen Kräften auf. Es gibt aber auch einige echte Verlierer. SPIEGEL ONLINE erklärt, was die wichtigsten Personalien bedeuten.
Schon allein Formulierungen wie "zieht xyz ins Kanzleramt ein" klingen ein wenig zu sehr nach bloßer Bewunderung desjenigen, der einfach nur demnächst ein Büro in seinem zukünftigen Dienstgebäude BEziehen wird. Für mich klingt diese leicht schwärmerisch anmutende Art des Bouelevardpresse-Sprachstils - wie ohnehin schon sehr häufig in den letzten Monaten und Jahren in der deutschen Presse/Onlinemedien - sehr stark nach völlig kritikloser Hofberichterstattung.
"Spiegel Online", das könnt ihr bestimmt besser!

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Alias_aka_InCognito 15.12.2013, 16:04
8.

Zitat von sysop
Das neue Kabinett von Kanzlerin Angela Merkel wartet mit einer bunten Mischung aus Neulingen und erfahrenen Kräften auf. Es gibt aber auch einige echte Verlierer. SPIEGEL ONLINE erklärt, was die wichtigsten Personalien bedeuten.

Also ich weiß nicht mehr, wie ich das nennen soll, diese Zeit. in der wir leben.

Am nächsten kommt dem der Begriff Ochlokratie. Es gibt nur sehr wenige Herrschaftsformen, die unerträglicher sind.

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e.pudles 15.12.2013, 16:11
9. Gut geschleimt ist ganz gewonnen

Einmal mehr sind nicht Sach und Fachkompetenz gefragt. Nein man sieht hier wer hat genug geschleimt und wer hat sich getraut der Chefin oder dem Chef zu widersprechen. Da heisst es immer in Bayern gäbe es eine Spezi Politik. Stimmt nicht. Erwiesenermassen gilt dieses Phänomen auch oder erst recht für die Bundespolitik.

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