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Neues SPD-Machtzentrum: Zwei gegen den Untergang
DPA

Als erste Frau seit 153 Jahren übernimmt Andrea Nahles den Vorsitz der SPD. Gemeinsam mit dem wahrscheinlichen Vizekanzler Olaf Scholz soll sie die Partei aus der Krise führen. Nicht alle Genossen sind glücklich.

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leidernein 08.02.2018, 12:58
1. Na ja

Ob mit Frau Nahles an der Spitze die SPD in vier Jahren weiterhin relevant sein wird, bleibt mehr als fraglich. Nun denn, Reisende soll man nicht aufhalten!

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ex_Kamikaze 08.02.2018, 12:59
2. Neoliberale Seeheimer

wie Scholz sind der Untergang der SPD.
Die SPD hat nur eine Berechtiguing als Partei der Arbeitnehmer, im Verbund mit Gewerkschaften und Betriebsräten. Aber eben nicht als Kapital-Steigbügelhalter.
Das kann die CDU besser.

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tmhamacher1 08.02.2018, 13:01
3. Wortbrecherpartei

Wie soll man den Untergang einer Partei aufhalten, die jedes Wort, das sie gibt, bricht?

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hans-rai 08.02.2018, 13:03
4. Scholz hat beim Parteitag minimale...

...Zustimmung bei seiner Wahl (so um 60%, glaube ich) bekommen. Und ausgerechnet er soll nun die SPD mit Nahles, die auch nicht jeder mag, aus der Krise führen. In Hamburg hat Scholz ohnehin schon abgeloost. Erstaunlich, welche Wege man gehen kann, um eine Partei völlig unglaubwürdig beim Wähler zu machen.

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mullertomas989 08.02.2018, 13:04
5. Das ist gut

Andrea Nahles ist eine offenbar sehr fleißige Arbeiterin, mit viel Herzblut, die sich außerhalb von Ministerämtern gut um die Erneuerung der Partei kümmern kann. Vielleicht macht es Sinn, dafür auch noch den Fraktionsvorsitz abzugeben. Olaf Scholz kann nun noch deutlich mehr zeigen, was er drauf hat. Finanzpolitisch hat er bereits gute Erfahrung, zudem ist sein Politikstil, die wichtigen Dinge optimistisch anzugehen (anders als Merkel), überall gefragt!

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shoper34 08.02.2018, 13:04
6. Langstrumpf

Pippi Langstrumpf haut ab jetzt den Bayern auf die Fresse bis es quietscht.
Schulz konnte sie empfehlen, weil er sie krawallig findet, sie am lautesten schreit, die derbsten Beleidigungen austeilt, so schön das Pippilangstrumpflied im Bundestag gesungen hat.
Aber zu sagen, sie wird es, weil mal eine Frau ran muss, das ist schon peinlich. Und dann führte er ihr Aussehen-jünger und weiblicher-an. Ganz toll. Warum ist Schulz&Scholz das nicht schon vor 1 Jahr klar gewesen?

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wburger271 08.02.2018, 13:07
7. die Crux mit dem kleineren Übel

Es war die Wahl zwischen Pest und Cholera: Neuwahlen würden nur einen Gewinner kennen – die AFD. Also rauft man sich zusammen und versucht irgendwie die nächsten 3,5 Jahre die AFD von einer Regierungsbildung fernzuhalten. Da gilt dann wieder der Satz, daß die Angst ein schlechter Ratgeber ist. Martin Schulz Vita hätte der SPD trotz allem gut gestanden, an Nahles klebt nicht so sehr die Agenda 2010. Der Rest ---naja--! Ansonsten bleibt mal wieder die Einsicht, dass sich gottlob das kleinere Übel durchgesetzt hat….

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Sonia 08.02.2018, 13:08
8. Leider haben wir keine Wettbüros in Sachen Parteien

die SPD wird spätestens 2021 unter 10 % rutschen, also in eine ziemliche Bedeutungslosigkeit. Was Schulz "abgezogen" hat ist eigentlich kaum zu fassen; auch in Sachen Gabriel. Ein ungutes Gespann Nahles und Schulz. Aber, vielleicht begreifen die Herrschaften der SPD eigentlich, was sie angerichtet hat und, dass die Bürger nicht so dämlich sind u. sich mit Brosamen abspeisen lassen, während Schulz & co. sich Posten sicherten. Vielleicht hat Merkel alles aus Kalkül so geschehen lassen u. die CDU wird ihr einmal dankbar sein, dass sie es letztlich war, der Gier der SPD um jeden Preis mit Ausrede "Bundespräsident habe es verlangt ..." die Plattform zu bieten, damit die SPD in den nächsten Regierungen endlich keine Rolle mehr spielt. Wer links ist, kann ein Original wählen, bürgerlich die CDU oder FDP, nationalistisch-rechts die AFD und die Grünen werden weiterhin die Polithostessen bleiben, die sich jedem anbieten, wenn auch für sie dabei was abfällt.

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kizfonis 08.02.2018, 13:09
9.

Zitat aus dem Artikel: Der Mann, der für Gerhard Schröder die Agenda 2010 verteidigte, sei "nicht gerade ein Vorreiter einer Umverteilungspolitik", spottet ein Genosse vom linken Flügel. - 59-Prozent-Scholz ist DIE paradoxe Personalie mit Blick auf das Schlagwort "Erneuerung der ?PD". Mit ihm steht weiterhin das "S" der Partei (ich ersetze es lieber durch ein Fragezeichen) für "Seeheim" oder "Schröder" und nicht für "Sozial".

Norbert Sinofzik, Rheinstadt Uerdingen

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