Forum: Politik
Neugegründete Partei "En Marche": Mucken gegen Macron
AFP

Es rumort bei "La République en Marche!": Die Basis der französischen Regierungspartei wehrt sich gegen die autoritäre Führung durch Emmanuel Macron.

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albertaugustin 16.11.2017, 22:01
20. Bitte nicht vergessen

Macron, das zeigen schon die Bussi-Bussi-Kontakte mit der Bundeskanzlerin, weiss genau wer das stärkste Land in der EU ist, Deutschland und der Schlaumeier-Napoleon aus Paris weiss natürlich auch wo die Milliarden hocken, natürlich auch in Deutschland, und da ist es nur richtig sich mit diesem monetär stärksten Nachbarn gut zu stellen, wer weiss wann "Paris" den deutschen Dagobert Duck anzapfen will, Frankreich könnte mal vielleicht ein Kandidat wie Griechenland werden und Deutschland kann wieder mal Zahlmeister spielen.

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frenchie3 16.11.2017, 22:03
21. Wer lange fragt geht lange irr

Nur so kommt man hier voran. Jeder Franzose will daß sich endlich alles ändert - nur nicht wenn es ihn was kostet. Wer es dann allen Recht machen will kann es gleich lassen

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raphaela45 16.11.2017, 22:16
23. Herr Macron

...und die Verquickung neoliberaler mit "linken" Interessen werden in einem Achse des Guten-Text sehr gut erläutert (vorsichtshalber ohne Link). Er heißt "Die Linke schanzt den Euro-Eliten Macht und Vermögen zu"
Aufschlußreich zum Thema neoliberale Netzwerke und Umverteilung ist auch "Die Anstalt" vom 7. November (gibt´s noch in der Mediathek).

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melnibone 16.11.2017, 22:48
24. Verbannt ihn ...

Elba, St. Helena ... Berlin Hellersdorf, Brüssel Molenbeck ...
Es fehlt bei den Macrons oder Kurzens oder bald Spahns an Aussage und Empathie
Diese schneidigen neuen europäischen Möchtegernfürsten sind sozial inkompetent.
Inkontinent.
Die wissen nichts über ihr Volk.
Außer das nächtliche Wasserlassen.

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hansriedl 16.11.2017, 22:49
25. Die Franzosen

haben das geringere Übel gewählt und nun wird ihnen Übel. Beim nächsten Antreten zur Präsidentschaftswahl wird LePen ihr Ergebnis wieder toppen. Als Franzose würde ich mir denken ich hätte gleich Le Pen wählen können.
Der neoliberale Heiland entzaubert sich. Da haben die Medien ganze Arbeit geleistet, einen neoliberalen Banklobbyisten als linken Reformer zu verkaufen. Inkl. dem Standard.

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Schwarzer Luxemburg 17.11.2017, 23:23
26. Young Leader der French-American-Foundation

Der im Mai 2017 gewählte französische Präsident und Partner der Rothschild & Cie Banque, Emmanuell Macron, absolvierte im Jahre 2012 das Young-Leader-Programm der privaten US-französischen Eliteorganisation French-American-Foundation France. Übrigens gemeinsam mit Edouard Phillipe, den Macron am 15. Mai zum neuen französischen Premierminister ernannte.

Bereits Macrons Vorgänger Francois Hollande war Absolvent des Young-Leaders-Programmes der FAFF. Hollande war übrigens in einem YL-Jahrgang (1996) mit dem amtierenden obersten EU-Währungskommissar Pierre Moscovici.

Ein Blick auf die Young-Leaders 2016 zeigt, dass sich in dieser Eliteorganisation die üblichen Protagonisten aus Militär, Rüstung, Finanzwirtschaft und Politik begegnen. So sind z.B. der Executive Direktor von Airbus, der Europa-Vize-Präsident von Boeing, zwei Navy-Angehörige des US-Verteidigungsministeriums und ein Redenschreiber der Weltbank Teil des YL-Programms. 2014 waren u.a. YL: ein NATO-Major, eine Dame von Standard & Poors sowie der Oberkommandant der französischen Verteidigungskräfte.

Vorstandsvorsitzender der French-American-Foundation France war von 2010 bis 2015 der Monegasse Jean-Luc Allavena. Allavena ist seit 2007 Partner in Leon Blacks Hedgefond Apollo Management Group.
Ehrenpräsident der French-American-Foundation France ist der ehemalige J.P. Morgan & Cie - CEO Phillipe Lagayette.

Vizepräsident und Gründervater der French-American-Foundation France ist James Lowenstein. Lowenstein war Botschafter, NATO-Insider und ist seit 2008 Director des ACP Capital Ltd.

Finanziers der Organisation sind Unternehmen aus Rüstungsindustrie, Energieindustrie, Großindustrie und Finanzindustrie: EADS, Lazard, Warburg Pincus, Paulson & Co.

Die 40-Jahr-Feier der French-American-Foundation wurde standesgemäß im Dezember 2015 im Schloss Versailles mit den Ehrengästen Valéry Giscard d’Estaing und Michael Bloomberg abgehalten.

Schade, dass derart einflussreiche, machtgenerierende Hintergrundorganisationen, die sich dem demokratischen Grundverständnis der meisten Menschen entziehen, so wenig mediale Aufmerksamkeit geschenkt wird.

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breguet 17.11.2017, 00:22
27. Also bitte,.........

...........jetzt macht mir nicht den neuen Lover von Angela kaputt. Vor einem Jahr ist ihr der Barack abhanden gekommen, dafür kam Macron der sich mit älteren Damen auskennt. Wenn der jetzt auch wieder geht, fürchte ich Altmeier muss ran, oder Seibert - OMG!

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HeikoMüller 17.11.2017, 00:53
28. Lasst ihn doch mal machen!

Frankreich muss ich bewegen. Macrons Idee ist allemal besser als was die letzen Jahre dort geschah. Und gemessen wird er bei der nächsten Wahl! Ohne eine tiefere Integration der EU sind die europäischen Nationen (incl. Deutschland) globale Zwerge. Ohne die USA, die mit Trump jeden Führungsanspruch der westlichen Welt aufgibt, sind wir bedeutungslos. Macron hat erkannt, das wir in Europa als EU zusammenwachsen müssen um in 10-20 Jahren noch einen Einfluß auf die Weltpolitik zu haben. Diese Erkenntnis würde ich mir auch in Deutschland wünschen. Die Jamaika-Verhandler streiten um Sandförmchen und setzen die Zukunft unseres Lande für eitle Parteiinteressen aufs Spiel. Es geht nicht um ideologische Siege, sondern um die Führungsrolle in Europe, die Deutschland aktiv wahrnehmen sollte!

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helgah 17.11.2017, 02:00
29. der "linksliberale" E.M.

Ich persönlich finde die Entwicklung in Frankreich zutiefst erheiternd.
Was konnte man in den deutschen Medien alles hören, sehen und lesen: Macron sei links-liberal, jubelten "Die Zeit", "der Spiegel" oder auch die "Süddeutsche Zeitung". Macron wurde als Messias, Lichtgestalt, als neuer Führer des Westens bejubelt.
Einfach herrlich, wie Macron nun seine größten Fans (die deutschen mainstream Journalisten und natürlich alle Claqueure in der SPD) durch die Bank enttäuscht.
Macron macht die egoistischste Staatspolitik, die man sich nur vorstellen kann. Nix da mit Europa "neugründen". 10.000 Flüchtlinge - PRO JAHR!!! Macron klärt das Flüchtlingsproblem in Afrika, teilt er mal eben mit - egal ob mit EU oder ohne.
Macron lässt Atomkraftwerke weiterlaufen, und schert sich nicht um die deutsche Energiewende. MAcron lässt sich für die Abschaltung von Kohlemeilern in homeopathischen Dosen sogar von Greenpeace bejubeln.
Macron will den für ausgestoßenes CO2 in Europa auf astronomische Höhen setzen, weil dann Frankreich konkurrenzlos billigen Strom hätte.
Macron verachtet die sozial Schwachen und die Migranten der Banlieus, und hofiert die Banker aus London oder alles anderen Reichen.
Macron sieht sich in der Tradition von Napoleon oder De Gaulle - aber eines ist Macron gewiss nicht und nie gewesen: LINKS LIBERAL!
Macron hat bestimmt ein ebenso problematisches Ego wie Trump (die Initialen SEINER Bewegung En Marche sind zufällig seine eigenen - Emanuelle Macron).
Aber Hauptsache die deutschen Medien lagen diesmal "richtig" und konnten für den guten Kandidaten mit dem guten Ergebnis jubeln.
Die Entwicklung der deutschen Medien stimmt mich bedenklich: für "die Gute Sache" wird jegliche kritische Berichterstattung unter den Tisch geschoben, Hillary, Macron und Van der Bellen und wie sie nicht alle heißen wurden heroisiert und deren Gegenkandidaten dämonisiert.
Und wenn dann der medial erwünschte Kandidat gewinnt, und die Realität bitter wird, dann hüllt man lieber den Mantel des Schweigens über vergangene Jubelarien und berichtet stattdessen neutral über grobe Fehlleistungen des einst gehypten Medienlieblings.
...und die Medien beklagen einen "Vertrauensverlust" - jaja, der Leser ist schuld, wie immer

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