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Neuseeland: Wo Spitzenpolitiker keine Bodyguards haben
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Neuseeland galt als friedliches Land: Vor Kurzem lehnte es Premierministerin Jacinda Ardern noch ab, die Mitglieder ihrer Regierung unter Personenschutz zu stellen. Der jüngste Anschlag könnte das ändern.

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ingen79 16.03.2019, 09:29
1. Nach dem Fall des

Eisener Vorhangs 1990 dacht ich jetzt wird die Welt friedlicher. Leider ist dies nicht der Fall und jetzt hat es auch Neuseeland getroffen! Das macht einen ratlos.

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bernteone 16.03.2019, 09:45
2. warum sollte sich was ändern

in der Beziehung der Bevölkerung zu Ohren Politikern . Da scheint die Chemie noch zu stimmen . Nur weil ein durchgeknallter Rechtsradikaler Amok läuft werden die Neuseeländer sich ihren Lebenstil nicht nehmen lassen .von Europa undenkbar, hier sind die meisten Politiker so weit weg , in einer eigenen Welt und genau so regieren sie auch .

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j.s.mager 16.03.2019, 09:51
3.

Ich war eben auf Besuch in meiner zweiten Heimat. Als ich am Morgen des 19.2. in Auckland auf meinen Weiterflug nach Wellington wartete, lief ganz zwanglos der Außenminister Winston Peters vorbei, der ebenfalls auf dem Weg nach Wellington war - ohne Bodyguards oder Entourage. Wäre Schade, wenn das verloren gehen würde.

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nikaja 16.03.2019, 10:42
4. Studienobjekt

Wenn, wie gesagt es in NZ so friedlich zugeht und alles so paradiesisch erscheint, warum gibt es dann eine rechte Szene in NZ? Was wollen diese Leute? Haben sie ein Herrschaftsproblem, sind das Abgehängte, die sich von der Gesellschaft uebervorteilt sehen?
Da stellt sich wieder Mal die Frage, woher rechte Gesinnung kommt? Die bisherige Berichterstattung erscheint mir zu oberflächlich, als das es nur darauf hinausläuft ein vermeintliches Paradies sei zerstört worden.
Diese Gesinnungstaeter sind doch nicht erst seit gestern auf der Welt und in NZ zu Hause.

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Ontologix II 16.03.2019, 10:48
5. Ich kann mich noch erinnern ...

... als Willy Brandt in den frühen 70er Jahren durch die Münchner Fußgängerzone spazierte und von einem Mann angepöbelt wurde. Brandt hatte einen einzigen Leibwächter bei sich.
Die internationale Gewalt und die Flugzeugentführungen begannen mit Kuba und dem Münchner Olympiaattentat 1972.

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zynischereuropäer 16.03.2019, 10:53
6. @bernteone

Was für ein Blödsinn! Politiker sind auch nur Menschen, was Leute wie Sie allzu gern vergessen. Im Europa mit ein paar mehr Menschen gab es schlicht nie diese Kultur der Offenheit, weil es hier auch schlicht mehr Idioten gibt, die diese ausnutzen würden. Stellen Sie sich mal Merkel in Chemnitz etc ohne Personenschutz vor. Glauben Sie, dass der Pöbel ihre demokratische Wahl respektiert und ihre politischen Entscheidungen akzeptiert hätte, um das Gespräch über unterschiedliche Ansichten mit ihr zu suchen? Im Leben nicht! Ich hätte als Politiker auch keinen Bock mein Leben zu riskieren, zusätzlich zum ständigen beschimpft werden von Leuten, die vermutlich ihren Arsch selbst nicht hoch bekommen, sondern nur vom Rand weg rum plärren.
Politiker aller Couleur haben viele Fehler, aber sie sind genauso Menschen wie jeder andere auch.
Übrigens, solcherlei Offenheit gibt es in Ansätzen auch in Europa, den Niederlanden und Dänemark soweit ich weiß.

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räbbi 16.03.2019, 11:01
7.

Warum sollte es auch anders ein?
Neuseeland ist eine dünn besiedelte Insel (OK mehrere) mit knapp 5 Millionen Einwohnern am Ende der Welt.
Da brauchst du dir nix drauf einbilden, wenn du Minister für irgendwas bist...hier laufen die Gemeinderäte ja auch frei rum. ;)

Weil da mal einer Austickt würde ich auch nicht meinen ganzen Lebenswandel überdenken.

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pavel1100 16.03.2019, 11:12
8. Unterstellung

Zitat von nikaja
Wenn, wie gesagt es in NZ so friedlich zugeht und alles so paradiesisch erscheint, warum gibt es dann eine rechte Szene in NZ? Was wollen diese Leute? Haben sie ein Herrschaftsproblem, sind das Abgehängte, die sich von der Gesellschaft uebervorteilt sehen? Da stellt sich wieder Mal die Frage, woher rechte Gesinnung kommt? Die bisherige Berichterstattung erscheint mir zu oberflächlich, als das es nur darauf hinausläuft ein vermeintliches Paradies sei zerstört worden. Diese Gesinnungstaeter sind doch nicht erst seit gestern auf der Welt und in NZ zu Hause.
Es gibt vermeintlich Abgehängte die nicht gleich hingehen und wahllos unschuldige Menschen umbringen. Wie sie dafür Verständnis aufbringen können ist mir schleierhaft. Was soll mit der Gesellschaft in NZ denn nicht in Ordnung sein? Da unterstellen sie wohl etwas, für das sie gar keine Anhaltspunkte aufführen. Der Vorfall zeigt aus meiner Sich dass selbst der friedlichste nicht in Frieden leben kann, wenn es dem bösen (Nachbarn) nicht gefällt. Wir sollten vor allem die Unterstützer von Rassismus und Hass stärker bekämpfen. Da fällt mir unter Anderem das Reich der Finsternis ein, das auch unsere rechtsrationale Rassisten in Deutschland und Europa mit Geld, Personal und Verschwörungstheoriene unterstützt. Der m örderische Anschlag zeigt, wo das endet.

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three-horses 16.03.2019, 11:22
9. Die Zeit wo Bayern träumte.

Zitat von Ontologix II
... als Willy Brandt in den frühen 70er Jahren durch die Münchner Fußgängerzone spazierte und von einem Mann angepöbelt wurde. Brandt hatte einen einzigen Leibwächter bei sich. Die internationale Gewalt und die Flugzeugentführungen begannen mit Kuba und dem Münchner Olympiaattentat 1972.
70er Jahren durch das München...das war noch die Zeit, wo man in Umland von Bayern nicht wusste, der Krieg war vorbei. Dann konnten sich die Bayern die Radios aus Japan leisten und der Volksempfänger hatte ausgedient. Alles Frage des Geldes. Grundig war teuer.

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