Forum: Politik
Neuseelands Premier Jacinda Ardern: Frau, Mutter, Trösterin - und Macherin
Getty Images

Nach dem Terroranschlag in Christchurch versucht Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern, ihr Land zu einen. Und bringt mit ihrem Kabinett ein verschärftes Waffengesetz auf den Weg.

Seite 1 von 7
misterfreak 18.03.2019, 21:38
1. Ein Vorbild für alle Menschen

Das Verhalten der neuseeländischen Regierungschefin ist ein Beispiel für alle Menschen auf der Welt, nicht lediglich aller Frauen. Gleichwohl muss wohl erkannt werden, dass hierdurch deutlich wird, dass die Welt wohl gewinnen würde, wenn mehr Frauen (solche jedenfalls) Führungspositionen innehätten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pmf2 18.03.2019, 21:48
2. So what

Immer wieder komisch wie nach solchen Anschlägen Politiker zu Göttern hoch stilisiert werden und auf einmal an Popularität zulegen, nur weil sie besänftigende Worte sagen. Ich sage: es ist ihr verdammter Job , da gibt es nichts zu lobhudeln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
quark2@mailinator.com 18.03.2019, 21:49
3.

Vielleicht bin ich ja zynisch, aber bei ihr habe ich immer den Eindruck, daß sie genau weiß, wie sie die Dinge nutzen kann, um über die Medien gut rüberzukommen. Tut mir leid, aber ich nehme es ihr einfach nicht ab. Immer diese demonstrative (Schein)heiligkeit ... Sorry.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
markus.schewe 18.03.2019, 21:52
4. Es gibt sie noch

Es gibt sie noch diese seltenen Wesen, die glaubhaft Anteilnahme, Würde und Reife ausstrahlen. Jacinda Ardern. Endlich mal wieder ein Gesicht, das heraussticht unter diesen ganzen Fratzen postpubertierender Polit-Zombies, mit denen wir uns in der Welt-Politik tagtäglich auseinandersetzen müssen. Mein Gott, befreit diese Welt endlich von dieser Förmchenbande a la Trump, Putin, Erdogan und Co.! Ab in den Sandkasten mit Euch. Aber keine Sorge Jungs. Für Plastikpanzer, Schokoriegel und Pampers ist ausreichend gesorgt. Ihr könnt dann endlich in Ruhe Krieg spielen, während die Erwachsenen sich um die Welt kümmern. Ich finde, das wäre kein schlechter Deal. Für alle Seiten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
World goes crazy 18.03.2019, 22:03
5.

Zitat von quark2@mailinator.com
Vielleicht bin ich ja zynisch, aber bei ihr habe ich immer den Eindruck, daß sie genau weiß, wie sie die Dinge nutzen kann, um über die Medien gut rüberzukommen. Tut mir leid, aber ich nehme es ihr einfach nicht ab. Immer diese demonstrative (Schein)heiligkeit ... Sorry.
Naja sie ist dort mit mehreren Regierungsmitgliedern und mit mehreren Oppositionsangehörigen hingefahren. Dass die Medien (v.a. im Ausland) natürlich nur sie in den Fokus rücken, ist deren Problem. Aber Neuseeland ist nunmal so ähem...wichtig, dass wir uns da maximal eine bekannte Politikerin eintrichtern lassen sollen ;) Ihr restliches Handeln zeigt aber, dass sie eine konsequente, soziale und gute Politikerin ist, das was wir vielleicht auch mal an der Spitze des Landes brauchen, statt inkompetente Lobbyisten, Spalter und Nationalisten (Seehofer, Scheuer, KaliWHATEVERchek, vdL und eine AKK rückt gerade auch widerlich nach rechts).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rant.biden 18.03.2019, 22:10
6. Was sind die Ursachen?

Zu der Sympathie, die man der Premierministerin entgegenbringt, zu dem Entsetzen, dass einen befällt, wenn so viele Menschenleben einfach so vernichtet werden, gesellt sich das Grauen, mit ansehen zu müssen, dass es keine Stimmen zu geben scheint, die diese stetig zunehmenden Fälle von Wahnsinnstaten beenden wollen. Alles stürzt sich auf die Irren, niemand fragt nach den Ursachen des zunehmenden Irreseins. Aber die Intoleranz, das Postulat von der Zweitrangigkeit der Frauen, die Verachtung dem laizistischen Westen gegenüber, der Terror des Islam - und das alles gepaart mit der Ungeheuerlichkeit einer regierungsamtlichen Doktrin, der zufolge dies alles zu unseren westlichen Gesellschaften "gehöre" -, werden nur ein Ergebnis haben: zunehmende Wahnsinnstaten.

Es hat genügend Stimmen gegeben, die davor gewarnt haben. Aber die Linke weigert sich, auch nur einen Fußbreit nachzugeben, weil sie partei-, ideologie- und machtorientiert, also grundsätzlich faschistisch statt menschlich ist. Sie setzt die islamische Einwanderung durch, weil sie sich darüber definiert, den "Auftrag" zu haben, das Volk zu dirigieren. Infolgedessen protegiert sie die Schlepperbanden im Mittelmeer und kartätscht jegliche Gegenwehr gegen die islamische Zuwanderung sofort mittels des öffentlichen Prangers des Rassismus nieder.

Es scheint aussichtslos, zu hoffen, irgendetwas könne diese mediale Einheitsfront durchbrechen, es scheint aussichtslos, zu glauben, der um sich greifende Wahnsinn des in den Doublebind genommenen Menschen könne verhindert werden. In den USA haben die Menschen einfach jemanden gewählt, der der despotischen Faktenmacht demagogischer Medienetablierten gar nicht mehr mit Argumenten zu widerstehen versucht, sondern einfach "alternative" Fakten erfindet und stur behauptet - die offensichtliche Ursächlichkeit linker Propaganda wird aber auch hier nonchalant geleugnet.

Es gibt in diesem "Spiel" nur eine Partei, die nachzugeben hat, die nachgeben kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
isar56 18.03.2019, 22:12
7. So wirklich

weiß ich die Betroffenheit und Authentizität von Frau Ardern nicht einzuschätzen.
Merkel kann es jedenfalls nicht - weder authentisch, noch aus Berechnung. Immerhin ist sie gelegentlich „betroffen.“

Beitrag melden Antworten / Zitieren
holger.heinreich 18.03.2019, 22:18
8. Bitte ....

Statt an Menschen zu erinnern hat ein Symbol einer gefährlichsten und blutgierigsten Religionen dieses Planeten getragen. Wer Sympathie für Religionen zeigt, hat in der Politik nichts verloren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cucaracho_enojado 18.03.2019, 22:21
9. @2 pimpf2

Ja nee - is' klar ... Aber prinzipiell Beleidigungen erhalten 'ist halt auch der Job'? PS: Ich glaube, es ging um die 'Inhalte'. Aber das könnte Ihnen auch entgangen sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7