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Neuseelands Premierministerin: Jacinda Ardern ernennt Minister für Abrüstung
DPA

Neuseelands Premierministerin hat ihre erste große Rede zur Außenpolitik gehalten. Nordkorea sei eine große Bedrohung, sagte Jacinda Ardern - und ernannte einen Minister für Abrüstung und Waffenkontrolle.

zweifelturm 27.02.2018, 03:04
1. Ardern als Vorbild

Merkel sollte sich an Ardern ein Beispiel nehmen. Nur - wo bekommt sie einen Minister für Abrüstung her? Einige werden sagen, dass vdLeyen das ja schon ganz gut hinbekommt. Es sollte aber doch schon ein Fachmann sein. Der EU täte ein Abrüstungskommissar auch ganz gut. Die Lobbyistenwalze muss man dann abkönnen. Bezeichnender Weise liegt aber Neuseeland am anderen Ende der Welt, weiter weg geht nicht.

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lawrenceofbavaria 27.02.2018, 04:12
2.

Ihre Rede beendete Ardern mit den Worten: "Unser Ansehen weltweit ist hoch: Wenn wir uns äußern, dann sind wir glaubwürdig; wenn wir handeln, dann tun wir das mit Anstand."
Glückliches Neuseeland. Eine Staatschefin, die (wie ihre Vorgänger) im In- und Ausland nur die besten Interessen ihrer Bürger verfolgt und vertritt. Von Wellington aus gesehen könnten Berlin und Merkelland genauso gut auf einem anderen Planeten liegen.

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lotharbongartz 27.02.2018, 07:09
3. Beste Entscheidung unseres Lebens

Wir sind vor sieben Jahren mit unseren vier Kindern nach Neuseeland ausgewandert. Ich bin jeden Tag dankbar dafür, hier leben zu dürfen. Jacinda hat Recht, alle Formen von Gewalt müssen überwunden werden, wenn wir als Menschheit weiterkommen wollen.

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Max Super-Powers 27.02.2018, 07:58
4.

Neuseeland befindet sich in der äußerst komfortablen Position, sich solche Haltungen erlauben zu können. Das ist zum einen die geographische Lage, die Bevölkerungszahl und nicht zuletzt auch die recht geringe (welt-)wirtschaftliche Bedeutung des Landes Schuld.

Natürlich ist es vollkommen illusorisch anzunehmen, dass der Mensch jemals ein friedliches Lebewesen würde, das nicht mehr aufeinander losgeht. Das war in mehreren zehntausend Jahren Menschheitsgeschichte nicht der Fall und wird es auch in Zukunft niemals werden. Aber naja, gönnen wir den Neuseeländern ihr kleines Utopia.

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fatal.justice 27.02.2018, 08:30
5. Fortunate New Zealand.

Die gesamte Welt wäre glücklicher, wenn sich alle Staaten dazu durchringen könnten, solcherart Staatsführungen zu installieren/wählen, welche dem Leben positiv zugewandt sind und einen humanistischen Idealismus vorleben, wie dies Frau Ardern bislang tat. Für die Bevölkerung der Inseln kann man sich nur freuen. Auch ein Grund dafür, dass die Zusammenarbeit mit neuseeländischen (auch australischen) Geschäftspartnern in aller Regel außerordentlich sympathischer Natur ist.

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