Forum: Politik
New York: Die Hochburg der Trump-Gegner
DPA

Ausgerechnet in Donald Trumps Heimatstadt ist der Widerstand gegen ihn am größten: Angeführt vom Bürgermeister formiert sich in New York die linke Opposition des Landes.

Seite 11 von 36
marcw 16.11.2016, 12:03
100.

Zitat von AlexZatelli
"The elections are rigged", President-Elect Donald Trump Gegen getürkte Wahlen muss man kämpfen, mit allen legalen Mitteln. Trump selber hat sogar den Einsatz von Waffen angedeutet (!), um ein unliebsames Ergebnis zu korrigieren.
Mit Halbwahrheiten überzeugen Sie niemanden.

Beitrag melden
movfaltin 16.11.2016, 12:03
101.

Warum denn? Demokratie heißt nicht notwendigerweise, dass die relative Mehrheit gewinnt. Sondern dass die entscheidende relative Mehrheit gewinnt. Und hier trennt sich die Spreu vom Weizen demokratischer Wahlsysteme. Das US-System ist etwas arg veraltet (aber dafür gespickt mit locker manipulierbarer moderner Technik wie Wahlmaschinen, trotz oder wegen derer Wähler stundenlang anstehen müssen - das Schlechte beider Welten kombiniert, das Wahlmännersystem aus der Pferdekutschenzeit und die Wahlmaschinen aus der Postdemokratie).

Beitrag melden
markus.v 16.11.2016, 12:04
102. Sie beschweren

Zitat von Xantos73
scheint auf vollen Touren zu laufen. Ich weiß nicht was ich davon halten soll. SPON bezieht klar Stellung gegen Trump mit diesem und diversen anderen Artikeln, schießt somit aus allen medialen Rohren die Ihm zur Verfügung stehen. Andere Zeitungen tun es ihm gleich. Man möchte meinen Europa und allen voran Deutschland steht in einem medialen 3-Fronten-Krieg. Trump kommt vom .....
sich über die Medien, und im selben Atemnzug machensie das
Gleiche ohne das es ihnen auffällt.

Beitrag melden
stonecold 16.11.2016, 12:04
103.

Zitat von ackergold
Das sollten Sie dringend nochmal nachlesen. Also, in welchem Land kann derjenige mit weniger Stimmen Präsident werden - außer in den USA?
https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrheitswahl#/media/File:Charter88_UK-Wahlergebnisse.jpg
"Es ist möglich, dass die stimmenmäßig zweitstärkste Partei die größte Fraktion stellt oder sogar die absolute Mehrheit der Sitze erhält. Letzteres war beispielsweise der Fall 1951 in Großbritannien, 1978 und 1981 in Neuseeland und 1998 in Québec. Dies ist möglich, wenn der Wahlsieger in bevölkerungsreichen Wahlbezirken knappere Ergebnisse erzielt und daher die Summierung der abgegebenen Stimmen ein anderes Bild ergibt als die Auszählung nach geltendem Wahlrecht. Im Extremfall kann es vorkommen, dass eine Partei knapp die Hälfte aller Stimmen und die relative Mehrheit erringt und dennoch bei der Sitzverteilung leer ausgeht. Regionalparteien können weitaus stärker vertreten sein als landesweit antretende Parteien mit wesentlich mehr Stimmen."
https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrheitswahl#Eindeutige_Mehrheiten_im_Parlament

Und bevor der Einwand kommt- nein, es gibt außer den USA kein anderes Land auf der Welt, in der der mit weniger Stimmen US-Präsident werden kann. Es gibt jedoch, wie Sie sehen, durchaus Länder, in denen das Wahlrecht und/oder der Stimmbezirkszuschnitt dafür sorgt, dass der stimmenmäßig Unterlegene zum Sieger wird.

Beitrag melden
kuac 16.11.2016, 12:04
104.

Zitat von muellerthomas
....Und wieso darf man in einer Demokratie nicht demonstrieren?
Doch schon. Aber nur gegen das "Establishment" und nicht gegen DT. Er hat damit nichts zu tun.

Beitrag melden
movfaltin 16.11.2016, 12:04
105.

Zitat von ktomy69
Wenn man sich wehrt, kann man das mit demokratischen Mitteln tun. Die Wortwahl ist vielleicht etwas zu hart aber Kampf heisst ja nicht gleich brennende Reifen und Barrikaden ...
"Trolle bezahlt von Putin und AFD"? Sie alter Verschwörungstheoretiker!

Beitrag melden
pulverkurt 16.11.2016, 12:04
106. Meine Güte...

Zitat von Plasmabruzzler
Die gezeigten US-Amerikaner wollen die Demokratie also nur dann, wenn die Wahl nach ihrem Gusto ausgeht? Eigenartiges Verständnis der ......
... langsam ist es wirklich zum Verzweifeln, wie hier nach 10 Seiten Diskussion immer noch Trump-Fans angewackelt kommen, die den Protestierenden mangelndes Demokratieverständnis unterstellen. Also noch einmal: Niemand der Protestierenden zweifelt das Wahlergebnis an. Es gehört aber zum Wesen einer Demokratie, dass in Demonstrationen friedlich protestiert werden kann. Ist doch gar nicht so schwer, oder?

Beitrag melden
markus.v 16.11.2016, 12:05
107. Stimmt,

Zitat von Barxxo
Den amerikanischen Durchschnittsbürger, der darum kämpft, seine Familie durch zu bringen, dürfte dieser Sturm im Wasserglas, die Aufregung einer kleinen, privilegierten Minderheit, kaum interessieren. Ob New York weltoffen ist oder nicht, juckt diejenigen, die keine 1000$ pro Monat für 10 qm bezahlen können, überhaupt nicht.
für die sind das Luxusproblemchen. Die haben wahrlich andere Sorgen. Ob die deswegen Trump gewählt haben? Ich denke schon.

Beitrag melden
chk23 16.11.2016, 12:05
108.

Zitat von Plasmabruzzler
Die gezeigten US-Amerikaner wollen die Demokratie also nur dann, wenn die Wahl nach ihrem Gusto ausgeht? Eigenartiges Verständnis der Demokratie. Der Präsident wurde gewählt, es besteht kein Anschein des Wahlbetrugs und daher sollen die Protestierenden das Ergebnis akzeptieren. Verantwortlich dafür können Sie ja ihre Mitbürger machen.
Und US-Amerikaner, die mit dem Ausgang der Wahl (bei der ja eindeutig mehr Wähler für Clinton gestimmt haben) und der politischen Richtung die Trump vorgibt nicht zufrieden sind, dürfen also nicht vom ureigenen demokratischen Grundrecht zu Demonstrieren Gebrauch machen? Sagen Sie den Pegidas und ihren Ablegern auch regelmäßig, sie sollen bitte zuhause bleiben und die gewählte Kanzlerin gefälligst akzeptieren?

Beitrag melden
denn76 16.11.2016, 12:08
109.

Zitat von Kasimir_Finsterbold
Das lustige ist, dass diese Menschen behaupten, Sie hätten Angst, dass Donald Trump gegen Minderheiten vorgehen würde. Und dafür gibt es sogar wieder einen ganz aktuellen Beweis, dass er das tun würde. Vor wenigen Tagen sagte er z.B. mit Blick auf Angriffe und Pöbeleien gegen Minderheiten folgendes: "Ich hasse es, so etwas zu......
Sie haben ein erschreckendes Demokratieverständnis. Ich habe in einer Demokratie immer das Recht zu demonstrieren, ich habe nichts "gefälligst zu akzeptieren".
Während der Wahl gegen Minderheiten hetzen, um dann wenn das Chaos gross ist sagen "Hört auf damit". Sehr überzeugend.

Beitrag melden
Seite 11 von 36
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!