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New York: Die Hochburg der Trump-Gegner
DPA

Ausgerechnet in Donald Trumps Heimatstadt ist der Widerstand gegen ihn am größten: Angeführt vom Bürgermeister formiert sich in New York die linke Opposition des Landes.

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fx33 16.11.2016, 12:08
110. Demokratie ist das nicht...

Zitat von omop
Auch wenn es schwer fällt, demokratische Wahlergebnisse sind zu respektieren, auch wenn das in die ideologischen Betonköpfe der angeblich so liberalen,weltoffenen "we are one world-community" in New York nicht rein will.
Demokratie ist das nicht, wenn man der Meinung ist, dass die Wahlverlierer fortan nicht mehr ihre Meinung sagen dürfen. Selbstverständlich dürfen die das. Die dürfen demonstrieren und protestieren, denn das ist die Demokratie und nicht die Diktatur der Mehrheit (die in diesem Fall nicht mal gegeben ist, sondern nur das Wahlsystem machte DT zum Gewinner).

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markus.v 16.11.2016, 12:09
111. Von welcher

Zitat von pierrotx
sind hier offensichtlich gut vertreten. Da wird aber etwas bewusst oder unbewusst durcheinander geworfen. Bei den. Der Versuch die Kritiker von Trump mundtot zu machen mit dem Verweis sie wären undemokratisch erinnert ein wenig an Trumps .....
Politik reden sie da? Er ist doch noch gar nicht im Amt.

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Kasimir_Finsterbold 16.11.2016, 12:09
112.

Zitat von ackergold
Wenn in NY in manchen Stadtteilen über 90% die Clinton gewählt haben, wozu dann ein anderer Kandidat? Die Mehrheit hat die Clinton gewählt, sie war nur ungünstig verteilt. Das gibt es in keinem anderen Land der Welt. Klar, das Wahlrecht ist so gemacht, aber daraus folgt eben nun mal auch, dass NY die Clinton als ihre Präsidentin gewählt hat. Der Widerstand ist daher moralisch auf jeden Fall berechtigt, zumal Trump ja die auch in NY geltenden Bürgerrechte attackiert.
Das was Sie hier reden, ist Unsinn. Auch in Deutschland gibt es Gegenden wo nur 10% CDU gewählt haben, aber trotzdem haben landesweit die meisten für die CDU gestimmt. Dass in New York nur 18% für Trump stimmten, ist also ein Argument, das nicht funktioniert und auch nicht funktionieren kann. Und wenn die New Yorker sich nicht damit abfinden wollen oder das nicht verstehen, dann können Sie ja versuchen, sich von den USA abzuspalten oder sich dafür einzusetzen, zukünftig ein eigener souveräner Staat zu werden. Bis dahin aber ist New York ist nur ein kleiner Teil eines großen Landes und hat sich den Gesetzen dieses Landes zu fügen wie auch jede andere Region oder Stadt in den USA!

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reflektiert_ist_besser 16.11.2016, 12:10
113. sie können es noch 100 wiederholen ...

Zitat von Kasimir_Finsterbold
Dann beweist es jetzt, dass ihr es wirklich seid und akzeptiert das Ergebnis dieser Wahl. Andernfalls habt ihr es bis auf alle Zeit mit eurer Glaubwürdigkeit verspielt!
ist es so schwer zu verstehen? Ich versuch es nochmals ... geben sie sich bitte auch mal etwas Mühe dies zu verstehen.
Das Ergebnis der Wahl hat keiner (ich wüsste jedenfalls niemanden) angezweifelt. Noch in der Wahlnacht hat Clinton Trump zur Wahl gratuliert. Und auch sonst hat niemand die Wahl angezweifelt. (Ob das bei umgekehrtem Ausgang auch so gewesen wäre, mag zurecht bezweifelt werden, zumindest hat Trump dies vor der Wahl angekündigt). Die Anerkennung des Wahlergebnisses gehört zu den demokratischen Gepflogenheiten.
Allerdings werden die Ansichten und erste Taten von Trump (ja, er ist noch nicht Präsident, trotzdem hat er bereits jetzt informell die entsprechende Macht) bewertet und gegebenenfalls kritisiert ... sowas nennt man Demokratie. Und da darf man auch Aussagen und Ankündigungen vor der Wahl kritisch sehen. Wenn jetzt alles ganz anders sein soll und alles nicht so gemeint war ... dann kann man es gleich ganz sein lassen. Und sobald Trump demokratische Regeln verletzt wird man gegensteuern müssen. Es gilt die Demokratie zu verteidigen, bevor es soweit ist, wie es sich heute in der Türkei darstellt. Oder halten sie die Türkei heute für demokratisch, obwohl Erdogan demokratisch gewählt wurde?

Also nochmals:
Wahl anerkennen: natürlich
Aussagen und Tun kritisch beobachten: natürlich
gegen demokratiegefährdende Taten wehren: unbedingt.

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KingTut 16.11.2016, 12:11
114. Meinungs- und Pressefreiheit gilt auch nach der Wahl

Selbstverständlich gibt es am Wahlausgang nichts zu deuteln. Deswegen darf man trotzdem seine Erwartungen an die neue Administration in Washington äußern und an konkreten Sachverhalten Kritik üben. Alle diesbezüglichen Artikel haben ihre Berechtigung in einem demokratischen Rechtsstaat!

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markus.v 16.11.2016, 12:11
115. Ach die armen Medien,

Zitat von reflektiert_ist_besser
richtig ist: er hat das Amt noch nicht angetreten. Trotzdem hat er natürlich schon heute Einfluss und Macht. Und wenn er dann in dieser Position z.B. die Presse und deren Vertreter versucht einzuschüchtern, dann respektiert er .....
haben sich verspekuliert was die Wahl betrifft und stehen jetzt entkleidet da.Nein, hier wird übel nachgetreten.
Als ob gerade die starken Medien Schutz bedürfen würden.
Ein guter Witz.

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denn76 16.11.2016, 12:11
116.

Zitat von Plasmabruzzler
Die gezeigten US-Amerikaner wollen die Demokratie also nur dann, wenn die Wahl nach ihrem Gusto ausgeht? Eigenartiges Verständnis der Demokratie. Der Präsident wurde gewählt, es besteht kein Anschein des Wahlbetrugs und daher sollen die Protestierenden das Ergebnis akzeptieren. Verantwortlich dafür können Sie ja ihre Mitbürger machen.
Wer wohl ein eigenartiges Verständnis von Demoktratie hat. Meines Wissens gibt es noch ein Demostrationsrecht und die Meinungsfreiheit.

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Der Viertelvorzwölfte 16.11.2016, 12:12
117. Iwo

Zitat von reflektiert_ist_besser
wollen sie uns für dumm verkaufen? Trump wurde im TV-Duell vom Moderator konkret gefragt, ob er die Wahl anerkennt. Und das hat er abgelehnt. Später hat er dies in Wahlkampfauftritten abgeschwächt, indem er sagte, er würde die Wahl dann anerkennen, wenn er gewönne. Wenn das die geltende Grundlage für unser System ist, dann können wir die Demokratie einpacken.
Na, da sollten Sie aber das Video mal verlinken (suchen Sie nicht, es existiert nicht). Tatsächlicher Wortlaut:

Moderator: Werden Sie das Wahlergebnis anerkennen?
Trump: Wenn ich gewinne, ja.
Moderator: Und wenn Sie verlieren?:
Trump: Dann werde ich mir das genau ansehen.

Sie sind ja sicher des Googelns mächtig....:-)

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kuac 16.11.2016, 12:12
118.

Zitat von movfaltin
Das ist Wunschdenken und durch genau nichts belegt. Die Äußerung, die Wahl müsse erst stattgefunden haben, bevor er sich womöglich über Manipulationen auslassen könne, ist eine sehr einfache Wahrheit. Nichts anderes hat Trump behauptet. Er sagt ja wirklich viel Mist, aber diese Äußerung ist vollkommen in Ordnung. Wer etwas anderes erwartet ("ich akzeptiere diese Wahl auch, wenn sie durch .....
Auch Sie haben die letzte Debatte nicht gesehen oder nicht verstanden.

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Der Viertelvorzwölfte 16.11.2016, 12:13
119. Klar

Zitat von ackergold
Das ist sicher richtig. Aber Trump tut ja auch überhaupt gar nichts, um die Situation dieser Leute zu verbessern. Ich denke nicht, dass er Wohnbauförderung etc. im Sinne hat, weil das wäre ja "kommunistisch".
Wenn "Sie denken", muss es ja so sein.
Ist bei Ihnen schon Januar?

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