Forum: Politik
New York: Die Hochburg der Trump-Gegner
DPA

Ausgerechnet in Donald Trumps Heimatstadt ist der Widerstand gegen ihn am größten: Angeführt vom Bürgermeister formiert sich in New York die linke Opposition des Landes.

Seite 13 von 36
richardheinen 16.11.2016, 12:14
120.

Bei einer Wahlbeteiligung von 58,1% der Wahlberechtigten landesweit kann ich nur sagen: selbst schuld. Es wäre ein Leichtes gewesen, Trump zu verhindern. Man muss nur seinen Hintern Richtung Wahllokal bewegen und sein Kreuzchen machen. Aber viele waren dazu zu faul und reiben sich jetzt - genau wie die Briten vor einigen Monaten beim Brexitvotum - entsetzt die Augen. Die Botschaft, dass Demokratie Herrschaft der Mehrheit bedeutet, hat sich offensichtlich immer noch nicht rumgesprochen. Das krude Wahlsystem der USA hat auch seinen Teil beigetragen. Clinton hat mehr Wählerstimmen, Trump mehr Wahlmännerstimmen.

Beitrag melden
denn76 16.11.2016, 12:14
121.

Zitat von tttk
Es gibt auch gegen eine Wahl ordentliche Rechtsmittel. Nachzählung, Wahlbeschwerde etc. Dass eine Wahl im vornherein nicht ......
Al Gore hat dies NACH der Wahl getan, weil es dort Unstimmigkeiten gab. Vorher zu behaupten die Wahl wäre gefälscht, wenn man denn nicht gewinnt, ist sicher nicht demokratisch.

Beitrag melden
Hermes75 16.11.2016, 12:14
122.

Zitat von shechinah
Sind das nicht die selben Leute, die noch vor der Wahl von Trump gefordert hatten, das Wahlergebnis ohne wenn und aber anzuerkennen? Sowas gilt natürlich nur, wenn das Ergebnis in ihrem Sinne ausgefallen wäre. Doppelstandard DeLuxe.
Ein prominenter Amerikaner nannte 2012 das Wahlmännergremium eine "Katastrophe für die Demokratie". Er beschwerte sich über Twitter in schärfsten Tönen, dass es nicht sein könnte, dass jemand die Präsidentschaft gewinnt, der weniger Wählerstimmen als sein Konkurrent habe. Das war 2012 und der Schreiber war Donald Trump.

Nachzulesen bei Twitter, oder hier:
https://www.washingtonpost.com/politics/2016/live-updates/general-election/real-time-updates-on-the-2016-election-voting-and-race-results/trump-in-2012-the-electoral-college-is-a-disaster-for-a-democracy/

Und noch einmal ausführlich hier bei Youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=HChMTC5gBJs

Clinton hat bei der Wahl mehrere Hunderttausend Stimmen VORSPRUNG vor Trump gehabt und trotzdem verloren.
Trump hat genau von der Regelung provitiert, die er vor 4 Jahren öffentlich und in den schärfsten Tönen verurteilt hat.

Mit Donald Trump hat Heuchelei ein völlig neues Niveau erreicht!

Beitrag melden
kuac 16.11.2016, 12:15
123.

Zitat von tttk
Es gibt auch gegen eine Wahl ordentliche Rechtsmittel. Nachzählung, Wahlbeschwerde etc. Dass eine Wahl im vornherein nicht bedingungslos ......
Zitieren Sie doch bitte hier die Aussage von Al Gore, wo er vor der Wahl gesagt hatte, dass er das Ergebnis der Wahl nicht akzeptieren würde.

Beitrag melden
Flint007 16.11.2016, 12:18
124. Die Verteufelung des Donald Trump.

Es gab eine Zeit da hat Trump Wahlkampf gemacht und wurde von vielen Kritikern so hingestellt, als sei er verrückt und ein absolutes Desaster für die Demokratie und deren Werte. Die Medien haben Hillary in hohen Tönen gelobt und quasi ihre Präsidentschaft schon angekündigt. Nur leider sind das alles Wunschgedanken westlicher Medien gewesen. An der Wahl zum Präsidenten der vereinigten Staaten nehmen nun mal Amerikaner teil und nicht wir Deutschen. Die Mehrheit in Amerika hat entschieden, dass dieses Land wohl von Trump besser regiert werden kann und da bringt es auch gar nichts sich darüber aufzuregen. Die Demokratie hat nicht durch die Wahl von Donald Trump verloren noch sind die Folgen dieser Wahl überhaupt nicht abzusehen. Die Demokratie verliert aber durch Menschen die sich z.B. durch gewalttätige Proteste nicht mit dem Ergebnis der Wahl zufrieden geben.

Beitrag melden
kuac 16.11.2016, 12:18
125.

Zitat von markus.v
denn gegen seine Politik zu demonstrieren wär eine andere Sache. Aber er ist ja nichtmal im Amt.
Die politische Richtung hat er schon vorgegeben. Und sie ist bei Putin, Erdogan, Assad und Ku-Klux-Klan wohlwollend aufgenommen worden.

Beitrag melden
brazzo 16.11.2016, 12:18
126.

Großdemonstrationen im ganzen Land? In New York waren es knapp 1000 Leute und in anderen Städten eher noch weniger. Jedes Sonderangebot von Apple bringt da mehr Leute auf die Straße.

Beitrag melden
Ontologix II 16.11.2016, 12:19
127.

Zitat von shechinah
Doppelstandard DeLuxe.
Heißt das bei uns nicht: Mit zweierlei Maß messen? Ich kenne einen doppelten Whiskey, aber was soll ein Doppelstandard sein?

Beitrag melden
denn76 16.11.2016, 12:19
128.

Zitat von duff-man
Ich erinnere immer wieder gerne, dass diese Menschen Trump für seine Aussage, er werde später entscheiden, ob er den Ausgang der Wahl annehme, ordentlich geißelten nach dem Motto, er müsse dem Ausgang zustimmen, egal wie dieser ist. Jetzt machen die ....
Hat mit Heuchlerei wenig zu tun.
Trump hatte gesagt er würde das Ergebnis nicht anerkennen wenn er die Wahl verliert, die Wahl wäre dann gefälscht. Er hat dann, wie so oft, die Aussage noch etwas relativiert, aber letztendlich hat er vorab behauptet die Wahlen sind gefälscht .
Die Wahl wurde nun anerkannt, Clinton und Obama haben ihn zur gewonnenen Wahl gratuliert. Das jetzt Menschen gegen ihn auf die Strasse gehen ist ihr gutes Recht in einer Demokratie, was daran widerlich ist wissen wohl auch nur Sie und die anderen Trump Fans.

Beitrag melden
horstenporst 16.11.2016, 12:20
129.

Zitat von KingTut
Selbstverständlich gibt es am Wahlausgang nichts zu deuteln. Deswegen darf man trotzdem seine Erwartungen an die neue Administration in Washington äußern und an konkreten Sachverhalten Kritik üben. Alle diesbezüglichen Artikel haben ihre Berechtigung in einem demokratischen Rechtsstaat!
Am Ausgang dieser "Wahl" gibt es so einiges zu deuteln. http://www.thelondoneconomic.com/uncategorised/donald-trump-was-right-the-election-was-rigged-in-his-favour/15/11/

Beitrag melden
Seite 13 von 36
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!