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New York: Die Hochburg der Trump-Gegner
DPA

Ausgerechnet in Donald Trumps Heimatstadt ist der Widerstand gegen ihn am größten: Angeführt vom Bürgermeister formiert sich in New York die linke Opposition des Landes.

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mostly_harmless 16.11.2016, 11:19
30.

Zitat von omop
Auch wenn es schwer fällt, demokratische Wahlergebnisse sind zu respektieren, auch wenn das in die ideologischen Betonköpfe der angeblich so liberalen,weltoffenen "we are one world-community" in New York nicht rein will.
Auch wenn es Ihnen vermutlich schwerfällt das zu akzeptieren: Auch nach der Wahl Trumps ist die Meinungsfreiheit in den USA nicht abgeschafft. Und es ist nach wie vor sowohl legal als auch legitim, NICHT begeistert von Trump zu sein.

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ackergold 16.11.2016, 11:19
31. Gebt nicht auf!

Zitat von darthmax
wir kämpfen bis zum letzten Atemzug... ein Stadtrat...gegen einen gewählten Präsidenten. Hört sich nicht sehr demokratisch aufgeklärt, freizügig und offen an. Ich verstehe den Frust, dannaber hätte die demokratische Partei eben einen anderen Kandidaten aufstellen müssen,
Wenn in NY in manchen Stadtteilen über 90% die Clinton gewählt haben, wozu dann ein anderer Kandidat? Die Mehrheit hat die Clinton gewählt, sie war nur ungünstig verteilt. Das gibt es in keinem anderen Land der Welt. Klar, das Wahlrecht ist so gemacht, aber daraus folgt eben nun mal auch, dass NY die Clinton als ihre Präsidentin gewählt hat. Der Widerstand ist daher moralisch auf jeden Fall berechtigt, zumal Trump ja die auch in NY geltenden Bürgerrechte attackiert.

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willi_der_letzte 16.11.2016, 11:20
32.

Zitat von markus.v
das amerikanische Wahlsystem in dem sich beideKontrahenten trafen. Ein anderes ist völlig irrelevant. Trump hat demnach die Wahl nicht nur knapp, sondernmit gutem Vorsprung gewonnen. Jetzt dagegen auf die Barrikaden zu gehen ist recht undemokratisch.
Auch damit sie es verstehen: Niemand geht gegen das Wahlergebnis auf die Strasse. Das Wahlergebnis wird anerkannt. Aber es kann ja wohl erlaubt sein, dem Präsidenten klar zu machen, dass man ohne nicht mag. Das steht jedem zu jeder Zeit frei. Das nicht anzuerkennen ist recht undemokratisch.

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ktomy69 16.11.2016, 11:21
33. Die Besserwisser (Trolle bezahlt von Putin und AFD) hier verstehen es immer noch nicht

Wenn man sich wehrt, kann man das mit demokratischen Mitteln tun. Die Wortwahl ist vielleicht etwas zu hart aber Kampf heisst ja nicht gleich brennende Reifen und Barrikaden ...

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observerlbg 16.11.2016, 11:21
34. Es tritt deutlich ein altes Problem zutage:

die Mehrheit der US-Bürger wohnen auf dem platten Land. In der Vergangenheit vermieden sie Bundeswahlen, weil, bewirkt ja nix! Jetzt hat es doch tatsächlich ein Dummschwätzer geschafft, diese Bürger zu begeistern. Und der gegnerische Kandidat hingegen konnte die sonst wahlaktive Stadtbevölkerung nur rudimentär animieren. Pech, nun bestimmt die Landbevölkerung, ja und auch die Hillbillies, die Marschrichtung. Glauben sie zumindest. Am Ende der Amtszeit von DT erleben wir ein einig US-Volk: alle sind dann frustiert und abgehängt. alle bis auf eine kleine Elite der Bestverdiener.

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walligundlach 16.11.2016, 11:22
35. Vor der Wahl wurden harte Urteile gesprochen über Trump

der nicht zugesagt hatte, das Votum anzuerkennen. Und man wußte auch schon, daß seine Wähler gewiß militant auftreten und die Gesellschaft spalten werden. Und nun? Nun werden jene geadelt, die genau das tun. Ich will nicht urteilen über das für und wider. Aber es ärgert mich doch, wie mit zweierlei Maß die selbe Sache beurteilt wird.

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ackergold 16.11.2016, 11:23
36.

Zitat von noch_ein_forenposter
Wie wäre es damit, das ganze Gejammer sein zu lassen und erstmal abzuwarten, welche Politik Trump wirklich macht?
Sie meinen, er hätte tatsächlich das ganze Volk angelogen und macht jetzt gar nicht, was er angekündigt hätte? So eine Art "Trumpilanti"?

Mein Herr, wenn man Hitlers Ankündigungen Ernst genommen hätte, dann wäre uns viel erspart geblieben. Es ist also durchaus angebracht, auch Trumps Ankündigungen Ernst zu nehmen ... und ggf. dagegen vorzugehen, wie es diese mutigen und aufrechten New Yorker jetzt noch tun können. Aus der Geschichte sollte man nun wirklich gelernt haben, dass man mit Widerstand nicht warten kann, bis es zu spät ist.

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Xantos73 16.11.2016, 11:23
37. Der mediale Krieg...

scheint auf vollen Touren zu laufen. Ich weiß nicht was ich davon halten soll. SPON bezieht klar Stellung gegen Trump mit diesem und diversen anderen Artikeln, schießt somit aus allen medialen Rohren die Ihm zur Verfügung stehen. Andere Zeitungen tun es ihm gleich. Man möchte meinen Europa und allen voran Deutschland steht in einem medialen 3-Fronten-Krieg. Trump kommt vom Westen, Putin von Osten und Erdogan vom Süden. Dieser Artikel hier hinterläßt den Eindruck die USA stehen vor einem inneren Konflikt, der im schlimmsten Fall in einem Bürgerkrieg enden könnte. Nennen wir das Kind doch beim Namen - der Krieg Arm gegen Reich nimmt an Dynamik zu. Die Briten haben der EU die rote Karte ausgestellt und man verhandelt hinter vorgehaltener Hand schon mit Trump. Erdogan läßt in ner Pressekonferenz mal eben den deutschen Außenminister falten und Putin? Der dürfte vor Lachen gerade nicht in den Schlaf finden. Düstere Wolken am Horizont, mir scheint da braut sich ein übles Unwetter zusammen. Und ehrlich gesagt wird mir langsam mulmig und da wird es mir nicht allein so gehen. Idealer Nährboden für Rattenfänger. Wenn die AfD einen charismatischen, eloquenten und intellektuell schlagfertigen Rädelsführer findet - das wird übel. Unsere Sonntags-Schönwetter-Politiker werden dem kaum was entgegen zu setzen haben.

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Barxxo 16.11.2016, 11:24
38. New York - weltoffen

Den amerikanischen Durchschnittsbürger, der darum kämpft, seine Familie durch zu bringen, dürfte dieser Sturm im Wasserglas, die Aufregung einer kleinen, privilegierten Minderheit, kaum interessieren.

Ob New York weltoffen ist oder nicht, juckt diejenigen, die keine 1000$ pro Monat für 10 qm bezahlen können, überhaupt nicht.

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wannbrach 16.11.2016, 11:25
39.

Das ' Establishment' kann ihre Niederlage nicht akzeptieren und muss nun befürchten Einschränkungen zu erfahren. Hillary war der Liebling der Wall Street und auch die Washington Post erklärte öffentlich ihre Unterstützung wie die meisten Zeitungen. Da zeigt sich wieder welch schlechten Verlierer sie alle doch sind.

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