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New York: Die Hochburg der Trump-Gegner
DPA

Ausgerechnet in Donald Trumps Heimatstadt ist der Widerstand gegen ihn am größten: Angeführt vom Bürgermeister formiert sich in New York die linke Opposition des Landes.

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Elrond 16.11.2016, 11:25
40. Ich glaube

Zitat von darthmax
wir kämpfen bis zum letzten Atemzug... ein Stadtrat...gegen einen gewählten Präsidenten. Hört sich nicht sehr demokratisch aufgeklärt, freizügig und offen an. Ich verstehe den Frust, dannaber hätte die demokratische Partei eben einen anderen Kandidaten aufstellen müssen,
Sie verstehen das falsch. Jeder hat das Recht, auf die Straße zu gehen, um für seine Überzeugung zu demonstrieren. Das IST Ausdruck von Demokratie und freiheitlichem Denken, wenn Menschen auf der Straße ihre Meinung FREI äußern können. Schlimm genug, dass es in vielen anderen Ländern dieser Erde nicht so ist. Herr Trump muss sich das gefallen lasen, genauso, wie wir jeden seiner Schritte mit Argusaugen verfolgen werden. Das hat er sich jetzt selbst zuzuschreiben. Wer in einem Wahlkampf so hetzt, darf im Amt selbst dann keine Gnade erwarten. Man sollte Trump das jederzeitige Rücktrittsrecht ermöglichen, damit er seinen jetzt schon starren Blick wieder verliert.

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willi1848 16.11.2016, 11:26
41. Widerstand...

...hat überhaupt nichts mit Antidemokratie zu tun, sondern ist - im Rahmen der Gesetze - gerade ein Zeichen dafür, dass Demokratie funktioniert! In einer Demokratie für die eigenen Positionen kämpfen zu dürfen zeichnet diese ja gerade aus - auch wenn es dem Präsidenten vielleicht nicht passt! Unterwerfung ist Zeichen von Diktaturen! Ein wachsames, kämpferisches Amerika ist jetzt gefragt. Alles Gute! Also ran!

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markus.v 16.11.2016, 11:26
42. Das ist völlig irrelevant,

Zitat von rapetepap
Da Clinton nach heutigem Stand über 1.000.000 Stimmen mehr erhalten hat (und diese Differenz wird sich wohl noch vergrößern), ist die Bezeichnung "demokratisches Wahlergebnis" meiner Meinung nach eher anzuzweifeln. Anderseits sind die Regeln einer US-Wahl .....
es wurde nur das bestehende us-amerikanische Wahlsystem verwendet, sonst gar nichts. Auch da gibt es Verlierer und Gewinner.
Das hat nämlich durchaus seine berechtigung, sonst würdenbevölkerungsschwache Staaten, ständig überstimmt werden
und hätten nichts mehr zu melden. Die krasse Überdehnung eines solchen Systems haben wir in
der EU, wo Malta und Luxemburg Deutschland überstimmen können.

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instant feedback 16.11.2016, 11:27
43.

New York ist nicht Amerika. Dieser Spruch trifft auch in diesem Fall wieder zu. Man sollte sich mal diese Karte ansehen, wo die Wahlergebnisse nach Landkreis (county) dargestellt sind. Dann erkennt man erst, wie winzig die blauen Flecken in den USA sind, wo Clinton gewonnen hat. Einer dieser kleinen Flecken ist eben New York City. In den Landkreisen von New York State hat ja weitgehend Trump gesiegt, was man gar nicht erkennt, wenn man nur das Ergebnis des ganzen Bundesstaats betrachtet.
http://www.nytimes.com/elections/results/president

Auf einer anderen Karte lässt sich ablesen, wo überall Trump die Stimmen für die Republikaner im Vergleich zur letzten Wahl erhöht hat. Diese Fläche ist fast über das ganze Land verbreitet:
http://www.bbc.com/news/election-us-2016-37889032

Aus der beigefügten Statistik geht auch hervor, dass für Trump die Mehrheit der: 1. Männer (53%) 2. Wähler/innen über 45 Jahre (53%) und 3. Weißen (58%) gestimmt haben.

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Kasimir_Finsterbold 16.11.2016, 11:27
44.

Ja, Trump ist wirklich tief gefallen. Vom einstigen TV-Entertainer ist er jetzt abgerutscht bis hinab auf den Präsidentenstuhl. Ein wahrlich tiefer "Fall". LOL

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muellerthomas 16.11.2016, 11:27
45.

Zitat von ackergold
Die Mehrheit hat die Clinton gewählt, sie war nur ungünstig verteilt. Das gibt es in keinem anderen Land der Welt.
Doch, überall da wo es ein Mehrheits- und kein Verhältniswahlrecht gibt.

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tttk 16.11.2016, 11:28
46.

Zitat von mjj
Sieht man sich die absoluten Zahlen an, so hat der Großteil des amerikanischen Volkes für Hillary gestimmt.
Das stimmt so nicht. Die USA hat rund 319 Mio. Einwohner. Gewählt haben nur ca. 126 Mio. Einwohner. Ein Grossteil ist gar nicht stimmen gegangen. Von den Wahlberechtigten hat nur ca. 1/4 für Clinton gestimmt (und nur ca. 1/4 für Trump).

Somit ist die Behauptung, ein Grossteil des amerikanischen Volkes habe für Clinton gestimmt, purer Unsinn.
Übrigens: Wieso reden Sie die Frau mit Vornamen an? Wollen Sie ihr dadurch weniger Respekt entgegenbringen? Ich nehme an, Sie sprechen Trump auch nicht mit Donald an.

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pierrotx 16.11.2016, 11:28
47. Die Freunde von Mr. Trump

sind hier offensichtlich gut vertreten. Da wird aber etwas bewusst oder unbewusst durcheinander geworfen. Bei den. Der Versuch die Kritiker von Trump mundtot zu machen mit dem Verweis sie wären undemokratisch erinnert ein wenig an Trumps Wahlkampf. Es geht also doch weiter. Tatsache ist, dass in guter demokratischer Tradition angekündigt wird, dass man gegen die Politik eines Präsidenten Trump sich wehren wird. Das war auch die Praxis der republikanischen Partei gegenüber Obama. Und das soll jetzt undemokratisch sein. Und nicht nur das? Auch Berichte darüber sollen unterbleiben??

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reflektiert_ist_besser 16.11.2016, 11:29
48. falsch ...

Zitat von markus.v
er hat sein Amt doch noch gar nicht angetreten. Also doch gegen den Präsidenten.
richtig ist: er hat das Amt noch nicht angetreten. Trotzdem hat er natürlich schon heute Einfluss und Macht. Und wenn er dann in dieser Position z.B. die Presse und deren Vertreter versucht einzuschüchtern, dann respektiert er eben nicht die Pressefreiheit, sondern gefährdet diese. Und solch undemokratisches Verhalten kann man, muss man kritisieren. Und nicht warten, bis es zu spät ist.

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omanolika 16.11.2016, 11:29
49. Kräftigere Selbstbeschäftigungstherapie

Die USA wird sich sehr viel mit sich selbst beschäftigen,
denn bei einem doch ja eben ausgesprochen kräftigen,
und geradezu erbitterten Widerstand im eigenen Land,
reicht man dem Rest der Welt nicht mehr so oft die Hand...

Ob das schlecht ist oder gut, wird sich zeigen,
aber jetzt kann man eigentlich nur schweigen,
und beobachten, was in einem Land passiert,
in dem der wohl umstrittenste Kandiat aller Zeiten regiert.

Trump ist, gelinde gesagt, für die USA und die Welt nicht gerade das Beste,
aber die Mehrheit wollte ihn wohl, da helfen leider auch keine Proteste...

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