Forum: Politik
New York: Die Hochburg der Trump-Gegner
DPA

Ausgerechnet in Donald Trumps Heimatstadt ist der Widerstand gegen ihn am größten: Angeführt vom Bürgermeister formiert sich in New York die linke Opposition des Landes.

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kuac 16.11.2016, 11:39
60.

Zitat von markus.v
Wofür demonstrieren die dann gegenTrump? Seine Politik kanns ja kaum sein, denn er ist nichtmal im Amt.
Politik fängt schon mit den Äußerungen eigener Meinungen an. Davon gibt es schon reichlich von DT. Oder glauben Sie, dass DT sein Wort nicht hält?

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ackergold 16.11.2016, 11:39
61.

Zitat von Barxxo
Ob New York weltoffen ist oder nicht, juckt diejenigen, die keine 1000$ pro Monat für 10 qm bezahlen können, überhaupt nicht.
Das ist sicher richtig. Aber Trump tut ja auch überhaupt gar nichts, um die Situation dieser Leute zu verbessern. Ich denke nicht, dass er Wohnbauförderung etc. im Sinne hat, weil das wäre ja "kommunistisch".

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ktomy69 16.11.2016, 11:40
62.

Zitat von Barxxo
Den amerikanischen Durchschnittsbürger, der darum kämpft, seine Familie durch zu bringen, dürfte dieser Sturm im Wasserglas, die Aufregung einer kleinen, privilegierten Minderheit, kaum interessieren. Ob New York weltoffen ist oder nicht, juckt diejenigen, die keine 1000$ pro Monat für 10 qm bezahlen können, überhaupt nicht.
Sie kennen New York mit den ganzen verschiedenen Schichten nicht?
Daher würde ich mir diesen Kommentar sparen.

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Fragen&Neugier 16.11.2016, 11:40
63. Sind

"Das jüdische Trauerzeremoniell, das sieben Tage dauert, gilt diesmal aber keiner Person, sondern einer Idee - ihrem Amerika".
Es gibt Schlimmeres, als den "Tod" einer Idee einer Idee. "Unser Amerika" ist tot! Ist das eine Idee? Ist es eine Idee, dass die USA nur mit Hillary Clinton die USA der New Yorker wären?

" Ideen (sind) unwandelbare, nur geistig erfassbare Urbilder, die den sinnlich wahrnehmbaren Phänomenen zugrunde liegen." (Wikiedia).
Die New Yorker waren und sind immer etwas Spezielles in ihrem Selbstverständnis, ihre Idee der USA: New York ist die USA, der ganze Rest provinzielles Hinterland.
Der Schwiegersohn von Donald Trump soll jüdischer Herkunft sein und grossen Einfluss auf den President-elected haben, im Gegensatz zum Restwesten, wurde die Wahl von Donald Trump in Israel begrüsst.

Ein Funken Hoffnung sollte also auch für diese eine Idee Beweinenden bestehen.

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boje 16.11.2016, 11:41
64. Mehrheit ist Mehrheit?

Nur weil man eine Wahl gewonnen hat, darf man tun und lassen was man will. Die Opposition hat immer eine wichtige Kontrollfunktion und darf sie natürlich auch kundtun. Zuerst natürlich immer im Rahmen der bestehenden Gesetze. Brexit ist auch so eine Albernheit. Eine einfache Mehrheit für so eine elementare Entscheidung spaltet die Briten. Für den Brexit haben ohnehin nicht mal ansatzweise die Mehrheit der Bürger gestimmt (absolut). Allerdings auch nicht dagegen. Eine sichere Mehrheit (zweidrittel) hätte dann auch locker Wiederholungsabstimmung überstanden. Denn, warum sollte eine Wiederholung des Referendums undemokratisch sein. Ein wirklicher Wunsch zum Brexit würde sich wieder und wieder im Ergebnis bestätigen lassen.

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Cardio84 16.11.2016, 11:41
65.

NYC ist aber nicht nur eine "freizügige, aufgeschlossene, weltoffene Hochburg" sondern auch das Weltzentrum des Raubtierkapitalismus und der Finanzzocker. Die Mietpreise in Manhattan sind mittlerweile so hoch, dass hier nur noch die Upper Class leben kann. Dass Clinton genau in dieser Stadt ihr bestes Ergebnis erreicht hat sagt eigentlich alles darüber aus wessen Kandidatin sie gewesen ist und warum sie für den Durchschnittsamerikaner eben nicht wählbar war.

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kuac 16.11.2016, 11:42
66.

Zitat von tttk
Nein, das tut seine Aussage eben nicht. Er hat nur gesagt, wenn er gewinnt, akzeptiert er die Wahl. Er hat nicht gesagt, dass er die Wahl nicht akzeptieren werden, falls er nicht gewinnt. Er hat sich dort lediglich Optionen offen gehalten. Clinton hat ja auch nicht gesagt, dass sie die Wahl akzeptieren werde, sollte sie verlieren.
Sie haben die letzte Debatte nicht angeschaut. Sonst hätten Sie es gewusst.

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reflektiert_ist_besser 16.11.2016, 11:43
67. genau auf die Finger schauen

Zitat von jojack
Die beste Möglichkeit, den Schaden zu begrenzen ist es dafür zu sorgen, dass in vier Jahren mehr Trump-Gegner wählen gehen.
das sehe ich anders. Wenn man jetzt vier Jahre die Hände in den Schoss legen würde, hätte das nix mit Demokratie zu tun. Jetzt gilt es die Demokratie Tag für Tag zu schützen und sobald Trump die demokratischen Regeln versucht zu untergraben, die zu erkennen und zu bekämpfen.

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w.diverso 16.11.2016, 11:43
68. Also, ich mag Trump auch überhaupt nicht,

aber man sollte schon auf dem Teppich bleiben. Er sicher viel mehr versprochen als er je halten können wird. Wahrscheinlich hat er seine Wähler richtig eingeschätzt und bemerkt, dass er ihnen jeden Blödsinn verkaufen kann, solange der mit ihren Vorurteilen zusammenpasst. In der Realität wird er ganz anders agieren müssen, das weiß er sich gut genug. Wenn die USA schon einen ferngesteuerten Präsidenten wie George W. Bush ausgehalten hat, dann sollte auch ein Trump vier Jahre zu schaffen sein. Natürlich sollte man auf alle seine Vorhaben kritisch reagieren die bedenklich sind, aber die muss er erst einmal deklarieren. Bis jetzt hat man nur gehört, dass alles ganz anders ist als noch vor ein paar Wochen.

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Die Happy 16.11.2016, 11:43
69.

Kann nicht sein, das muss die angebliche "Lügenpresse" sein.
Mario Barth hat doch bewiesen, dass dort keine Demos sind.

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