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New York: Die Hochburg der Trump-Gegner
DPA

Ausgerechnet in Donald Trumps Heimatstadt ist der Widerstand gegen ihn am größten: Angeführt vom Bürgermeister formiert sich in New York die linke Opposition des Landes.

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Plasmabruzzler 16.11.2016, 11:54
80. Wie süß

Die gezeigten US-Amerikaner wollen die Demokratie also nur dann, wenn die Wahl nach ihrem Gusto ausgeht? Eigenartiges Verständnis der Demokratie. Der Präsident wurde gewählt, es besteht kein Anschein des Wahlbetrugs und daher sollen die Protestierenden das Ergebnis akzeptieren. Verantwortlich dafür können Sie ja ihre Mitbürger machen.

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tttk 16.11.2016, 11:54
81.

Zitat von ackergold
Das sollten Sie dringend nochmal nachlesen. Also, in welchem Land kann derjenige mit weniger Stimmen Präsident werden - außer in den USA?
Aber Trump hat - aller Voraussicht nach - die Mehrheit der Stimmen. Das wird sich am 19. Dezember 2016 zeigen, wenn die Wahlmänner den Präsidenten wählen.

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Revisor 16.11.2016, 11:55
82.

Zitat von ackergold
Das sollten Sie dringend nochmal nachlesen. Also, in welchem Land kann derjenige mit weniger Stimmen Präsident werden - außer in den USA?
Und Sie sollten sich mal informieren, welche Absicht hinter dem Wahlmännersystem der USA steht. Sie ist sehr vernünftig, wie auch ein anderer Posten hier geschrieben hat.

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markus.v 16.11.2016, 11:55
83. Das ist doch mit

Zitat von reflektiert_ist_besser
es geht ja nur bedingt gegen Trump, vielmehr geht es gegen die undemokratische Gesinnung von Trump. Und aus seiner undemokratischen Gesinnung erwächst undemokratisches Tun. Darum geht es. Daher muss es heißen: Widerstand gegen Trump heißt nichts anderes als die Demokratie zu verteidigen.
deutscher Gesinnungspolitik nicht zu vergleichen.
Und im Amt ist er auch noch nicht, wiel will man da gegenseine
Politik demonstrieren? Oder gehts etwa doch um die eigenen
Pfründe und gegen die Person Trump?

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retterdernation 16.11.2016, 11:55
84. Der kognitive Prozess ...

braucht halt ein Ventil, wenn die Träume sich als Seifenblase erweisen! Da geht man dann gerne mal auf die Straße, um seinem Entsetzen Ausdruck zu verleihen. Das ist ein ganz normaler, gesellschaftlicher Prozess. Der in der Regel nicht von langer Dauerist, denn irgendwann hat man sich an das Unausweichliche gewöhnt und die Motivation sich dagegen zu wehren nimmt ab. Der Mensch will es halt manchmal rauslassen, den inneren Druck. Dann erzählt er oftmals Dinge, der sich einige Zeit später irgendwie dann anders darstellen oder auf einmal an Bedeutung verlieren! Solange Trump noch nicht Präsident IST, kann man auch von Vorurteilen der Protestierenden sprechen, die zu einer Art Hysterie führen ...

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pulverkurt 16.11.2016, 11:56
85. Unglaublich...

Zitat von Kasimir_Finsterbold
(...) Liebe protestierende Amerikaner! Trump ist euer neuer Präsident und ihr werdet ihn gefälligst auch als euren Präsidenten akzeptieren und er ist demokratisch in sein Amt gewählt worden. (...)
... zu welchen Anmaßungen sich hier manche Trump-Fans versteigen.

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tttk 16.11.2016, 11:56
86.

Zitat von reflektiert_ist_besser
wollen sie uns für dumm verkaufen? Trump wurde im TV-Duell vom Moderator konkret gefragt, ob er die Wahl anerkennt. Und das hat er abgelehnt. Später hat er dies in Wahlkampfauftritten abgeschwächt, indem er sagte, er würde die Wahl dann anerkennen, wenn er gewönne. Wenn das die geltende Grundlage für unser System ist, dann können wir die Demokratie einpacken.
Es gibt auch gegen eine Wahl ordentliche Rechtsmittel. Nachzählung, Wahlbeschwerde etc.

Dass eine Wahl im vornherein nicht bedingungslos anerkannt wird, ist eher die Norm als die Ausnahme. Al Gore hat die Wahl ja auch nicht anerkannt und Nachzählung verlangt.

Wollen Sie nun damit sagen, dass Al Gore nicht demokratisch gesinnt ist?

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blitzunddonner 16.11.2016, 11:57
87. kein

Zitat von noch_ein_forenposter
dass man als Linker gegen Trump ist, aber wer für die Kriegstreiberin Clinton ist, ist jedenfalls nicht links. Abgesehen davon, dass dieser ganze "rechts-links"-Quark sowieso mittlerweile kompletter Unfug ist. Die Menschen haben Trump gewählt, weil sie ein "weiter so" unter Clinton nicht mehr wollen. Ob das besser ist, wird man sehen. Wie wäre es damit, das ganze Gejammer sein zu lassen und erstmal abzuwarten, welche Politik Trump wirklich macht?
kein "quark". wenn sie also die wahl hätten zwischen neoliberal und rassistisch-faschistisch, dann sähen sie keine unterschiedeund entschieden sich für faschismus? thx ...
die anittrump-bewegung ist zudem keine pro-hillary bewegung. ich vermute, sie wird deutlich "linker" sein als hillary.

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markus.v 16.11.2016, 11:57
88. Es wird

Zitat von ackergold
Wenn in NY in manchen Stadtteilen über 90% die Clinton gewählt haben, wozu dann ein anderer Kandidat? Die Mehrheit hat die Clinton gewählt, sie war nur ungünstig verteilt. Das gibt es in keinem anderen Land der Welt. Klar, das Wahlrecht ist so gemacht, aber daraus folgt eben nun mal auch, dass NY die Clinton als ihre Präsidentin gewählt hat. Der Widerstand ist daher moralisch auf jeden Fall berechtigt, zumal Trump ja die auch in NY geltenden Bürgerrechte attackiert.
kein separater Präsident für NY gewählt, sondern ein einheitlicher für
die USA. Und das Wahlsystem ist das bestehende nach dem
entschieden wird, wer Präsident wird. Aus fertig, es gibt kein anderes.

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movfaltin 16.11.2016, 11:58
89.

Zitat von kuac
HC hat die Wahl akzeptiert und DT gratuliert. Im umgekehrten Fall hätte DT auch das getan? Sicher nicht, seine Aussagen vor der Wahl belegen das.
Das ist Wunschdenken und durch genau nichts belegt.
Die Äußerung, die Wahl müsse erst stattgefunden haben, bevor er sich womöglich über Manipulationen auslassen könne, ist eine sehr einfache Wahrheit. Nichts anderes hat Trump behauptet.

Er sagt ja wirklich viel Mist, aber diese Äußerung ist vollkommen in Ordnung. Wer etwas anderes erwartet ("ich akzeptiere diese Wahl auch, wenn sie durch Manipulation zu 99% für Hinton ausfällt"), ist einfach hoffnungslos naiv gestrickt oder will Trump ums Verbiegen der Wahrheit einen Strick drehen - würde aber selbst wahrscheinlich genauso agieren: Erstmal sehen, was passiert, und dann anhand der Fakten bewerten. Ich weiß gar nicht, wie ein mündiger Mensch auf die Idee kommen kann, es gehöre sich anders. Undemokratische Wahlen gehören natürlich und durch alle angezweifelt und angefochten - und nicht aus einem falschen Verständnis von Demokratie heraus auf idiotische Weise mit einem Freibrief versehen.

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