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Nicaragua: "Ortega will den Widerstand mit Feuer und Schwert brechen"
RODRIGO SURA/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Sergio Ramírez war einst enger Weggefährte von Nicaraguas Präsident Ortega - dann wechselte der Schriftsteller die Seiten. Hier erklärt er die Gründe für den blutigen Protest in seinem Land.

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johannes48 26.07.2018, 04:49
10. Genau so ist das!

Zitat von tommy_deux
Dass es sich bei Ortega und den Seinen und seinen Unterstützern/innen um demokratiefeindliche und gewaltverherrlichende Menschen handelt, hätte man spätestens seit den 90ern wissen müssen. Wo sind all die deutschen Linken und Marxisten, die dort einem Gewaltherrscher den Boden bereitet haben. Über 300 Tote, vor allem junge Menschen!! Und dann ist auch noch eine Frau stabilitätsgarantierend dabei. Toll!
Ich habe bereits einen beitrag geschrieben, aber die Redaktion kann offensichtlich nicht die wahren Gegebenheiten ertragen. Deshalb noch einmal: Ortega war und ist, wie bisher alle kommunistischen "Befreier", ein Terrorist! Was bei ihm und seiner, wohl nicht minder kriminellen Partnerin und Vize-Presidentin noch hinzukommt, dass sie zusammen, die Tochter seiner "Partnerin", ab deren 10 Lebensjahr sexuell mißbraucht haben! Ortega und seine "Partnerin" sind nichts anderes als zutiefst widerliche und verbrecherische kommunistische Terroristen! Aber die "Macher" des heutigen "Spiegels" sind nun mal pro-sozialistisch/kommunistisch und können daher die Realität des real existierenden Sozialismus/Kommunismus nicht ertragen!

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F.X.Fischer 26.07.2018, 08:11
11. Armut ist nicht Folge von Ausbeutung

Zitat von kurpfaelzer54
...wieder einmal ist ein sozialistisches Projekt welches voller Hoffnungen und mit vielen Opfern begann gescheitert und mutiert zur Diktatur. Die USA und Konservative und Neo-Liberale werden jubeln. Nach dem Drama in Venezuela dürfte auch das Beispiel Nicaragua erstmal abschreckend wirken. Dennoch dürfte die Forderung nach einer alternativen, antikapitalistischen Gesellschaft immer wieder neu von der Geschichte auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der triumphierende Kapitalismus hat ebenso versagt und taugt nicht als Alternative. Welche Lehren sind aus dem Scheitern zu ziehen?
Hunger, Mangel und der Kampf ums Überleben ist nicht Folge von Ausbeutung und Kapitalismus, sondern der Urzustand der Dinge!
Diesen zu meistern war eine Herausforderung für alle unsere Vorfahren auf allen Kontinentenen, zu allen Zeiten und in allen Kultruren! Dies bedeutete schon immer für jede nachwachsende Generation, sich durch Arbeit, Fleiß, Selbstdisziplin und Sparsamkeit dieser Herausforderung zu stellen und an sich zu arbeiten und bestimmten Regeln zu unterwerfen! Konfrontiert mit diesen lästigen "Spaßkillern" wird es auch in Zukunft für jeden Jugendlichen eine Versuchung zu sein, einer Utopie zu folgen, die die einfache Erfüllung aller Bedürfnisse verspricht und die Verantwortung hierfür auf den Staat weiterschiebt! Da ein Staat sowas auf Dauer nicht schultern kann, - wird man eine Gesellschaft dadruch immer wieder gegen die Wand fahren!
Jene Staaten, die sich in den eezten Jahrzehnten von Entwicklungs- zu Schwellen- oder Industrieländern entwickelt haben (Südostasien), schafften dies dadurch, dass sie ihren Fähigen und Mutigen Rechtssicherheit und Freiräume zu Entfaltung ihrer ökonomischen Tätigenkeiten gewährten! Daran sollte man sich ein Beispiel nehmen!

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acitapple 26.07.2018, 08:13
12.

Zitat von tosi01
haben die USA bzw. CIA ihre blutigen Hände/Pfoten wieder im Spiel. Es ist in vielen vielen Ländern nach dem gleichen "Strickmuster" abgelaufen. Wer nicht nach der Pfeife und dem Befehl der USA tanzt und bedingungslos den Befehlen folgt, der wird gnadenlos bekämpft. Hier ist alles erlaubt, scheiß was auf Demokratie oder Menschenrechte, wenn's denn der Profitmaximierung dient- Der Zweck heiligt die Mitte. Das ist reale US-Politik seit mehr als 70 Jahren.
Ach, dann ist Ortega also einer von den Guten, der Demokratie und Menschenrechte hochhält ? Deshalb darf er wohl auch die Opposition niedermetzeln "mit Feuer und Schwert". Natürlich nur zum Wohle des Volkes. Linke Regierungen haben ja ansonsten keine Probleme mit Oppositionellen, solange keine abweichenden Standpunkte vertreten. Zum Glück gibts die USA, denen man die Schuld in die Schuhe schieben kann. Kann ja nur der einzige Grund sein, warum schon wieder ein sozialistisches Experiment in die Hosen geht und natürlich wiederum die Zivielbevölkerung bluten muss. Liegt nicht etwa an der Schwachsinnigkeit einer verkorksten Idee und auch nicht daran, dass Machthaber, gleich welcher Richtung, gerne alles tun um an der Macht zu bleiben.

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rufuseule 26.07.2018, 09:53
13. Usa/cia?

Wohl das Interview nicht gelesen, was? Das Nachbarland Costa Rica, "die Schweiz Mittelamerikas" hat eine 10fache höhere Wirtschaftsleistung als Nicaragua! Und das ohne Sozialistische Revolution.

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mostly_harmless 26.07.2018, 11:30
14.

Zitat von tommy_deux
Dass es sich bei Ortega und den Seinen und seinen Unterstützern/innen um demokratiefeindliche und gewaltverherrlichende Menschen handelt, hätte man spätestens seit den 90ern wissen müssen. Wo sind all die deutschen Linken und Marxisten, die dort einem Gewaltherrscher den Boden bereitet haben. Über 300 Tote, vor allem junge Menschen!! Und dann ist auch noch eine Frau stabilitätsgarantierend dabei. Toll!
Bis in die 90er war in Nicaragua die von den USA finanzierte Terrorgruppe namens "Contras" aktiv, die mit Todesschwadronen das ganze Land terrorisierte und zigtausende Menchen auf dem Gewissen hat. Bei allem, was von Ortega dort angerichtet wurde: Es schadet auch hier nicht, bei der Wahrheit zu bleiben. Aber es scheint - das beweisen IMHO die Beiträge hier - dass DIESE Toten für gewisse Kreise keine Rolle spielen.

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adal_ 26.07.2018, 14:42
15. Grundsätzl. ist immer der Ami schuld, speziell, wenn nix dafür spricht

Zitat von tosi01
Mit allergrößter Wahrscheinllchkeit haben die USA bzw. CIA ihre blutigen Hände/Pfoten wieder im Spiel.
Ja, ne ist klar. Die 360 Toten gehen klar aufs Konto der CIA, weil sie unbewaffnete Demonstranten mit Satellitenstrahlen dazu angestiftet hat, gegen Ortega zu demonstrieren, dem natürlich nix anderes übrig blieb als schießen zu lassen, oder?

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