Forum: Politik
Niederlage für Orbans Partei: Opposition gewinnt "Testwahl" in Ungarn
DPA

Die Partei des ungarischen Ministerpräsidenten Orban muss eine überraschend deutliche Wahlschlappe hinnehmen. Bei einer Bürgermeisterwahl, die als Stimmungsbarometer gilt, setzte sich die Opposition durch.

Seite 2 von 5
csapo-f 26.02.2018, 09:01
10.

Zitat von lathea
........mehr überzeugte Demokraten und Europäer geben würde, die eine bessere Integration Ungarns in der EU und weniger eine Rolle abseits der EU wollen. Ungarn war ein wunderbares Land, in das wir gern gefahren sind und in dem wir uns wohl fühlten, bevor Orban an die Macht kam. Heute fahren wir dort nur noch durch. Die Ungarn haben eine bessere Regierung verdient.
"Heute fahren wir dort nur noch durch."
Gehen wir mal davon aus, dass sie aus dem Westen kommen und durchfahren. Wohin? Rumänien, Ukraine, Russland, Serbien, Bulgarien, Türkei? Das sind genau die Länder, wo man sich echt wohlfühlen kann. Diese Länder hätten eine bessere Regierung verdient. Die Mehrheit der Menschen in Ungarn ist mit Orbán zufrieden. Orbán kam nicht an die "Macht", er wurde gewählt. Nicht von mir, aber von vielen anderen Menschen in Ungarn, die mit seiner Politik einverstanden sind. Warum darunter viele deutsche Journalisten und Kommentatoren "leiden", ist mir rätselhaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
koroview 26.02.2018, 09:09
11. Erfreulich, aber

kein richtige Hoffnung. Die Opposition ist keineswegs besser als Orban, zweitstärkste Kraft ist der noch mehr an der rechten Rand agierende "Jobbik", der ironischerweise jetzt von dem ehemaligen, seit einigen Jahren in Ungnade gefallenen Finanzier und grauen Eminenz von Orban unterstützt wird. Was Orbans Hetze gegen Flüchtlinge angeht, und das kann auch über die deutsche Verhältnisse applizieren, es ist nur deswegen so effektiv, weil die Realität über Flüchtlinge, Migration, Integrationsprobleme von beiden Seiten nach deren Ideologie verfälscht dargestellt ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schorri 26.02.2018, 09:22
12. Die Hoffnung wächst

Es ist noch zu früh zum jubeln.
Aber immerhin eine Hoffnung keim.
Die Hoffnung, dass das anständige Ungarn dem rechts-nationalistischen Treiben des Viktor Orban und seiner Genossen Einhalt gebietet.
Dass Fremdenhass -ausgrenzung in Ungarn nicht weiter geschürt werden kann.
Und, dass die rechts-nationalistischen Ungarn-Jubler in Deutschland auch erkennen müssen: Hetze als politisches Programm verfängt nicht mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
laracrofti 26.02.2018, 09:24
13. Sie haben Recht, heute

Zitat von csapo-f
"Heute fahren wir dort nur noch durch." Gehen wir mal davon aus, dass sie aus dem Westen kommen und durchfahren. Wohin? Rumänien, Ukraine, Russland, Serbien, Bulgarien, Türkei? Das sind genau die Länder, wo man sich echt wohlfühlen kann. Diese Länder hätten eine bessere Regierung verdient. Die Mehrheit der Menschen in Ungarn ist mit Orbán zufrieden. Orbán kam nicht an die "Macht", er wurde gewählt. Nicht von mir, aber von vielen anderen Menschen in Ungarn, die mit seiner Politik einverstanden sind. Warum darunter viele deutsche Journalisten und Kommentatoren "leiden", ist mir rätselhaft.
war ich gern durch Ungarn im Gegensatz zu Vor-Orban-Zeit. Damals waren ukrainische Banden unterwegs, rumänische und ungarische Zigeuner die Autos von der Autobahn abdrängten oder zum Stoppen brachten, und auf Rastplätzen sie dann ausraubten. Im Verbund mit korrupten Polizisten konnte man damals nur durchstarten, wenn man in einem teuren Auto saß. Heute, solange man die Verkehrsregeln einhält, hat man keinen Stress mehr auf Ungarns Straßen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Schuri2 26.02.2018, 09:56
14.

Das ist doch keine Terswahl in Ungarn. wenn iun Ungarn nicht der Viktor Orban als ministerpräsident gewählt werden würde, dann weh uns deutsche , denn dann verschwinden wir als nation in europa . Wir sollten schon mal uns bei moslems anmeldsen , denn weh denen die keine islamisten dann sein würden.Man mus heute ein vollidiot sein um den Kampf von Viktor Orban nich zu verstrehen und ihm nicht zu folgen. Oder sind die Gegner von Orban, von Herrn Soros finanzierte NGO's?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kdoenmez 26.02.2018, 09:57
15. Was für einen Logik bitte?

Zitat von csapo-f
"Heute fahren wir dort nur noch durch." Gehen wir mal davon aus, dass sie aus dem Westen kommen und durchfahren. Wohin? Rumänien, Ukraine, Russland, Serbien, Bulgarien, Türkei? Das sind genau die Länder, wo man sich echt wohlfühlen kann. Diese Länder hätten eine bessere Regierung verdient. Die Mehrheit der Menschen in Ungarn ist mit Orbán zufrieden. Orbán kam nicht an die "Macht", er wurde gewählt. Nicht von mir, aber von vielen anderen Menschen in Ungarn, die mit seiner Politik einverstanden sind. Warum darunter viele deutsche Journalisten und Kommentatoren "leiden", ist mir rätselhaft.
In dem anderen Länder (Rumänien, Ukraine usw,) wurden auch gewählt. Nicht von mir, aber von vielen anderen Menschen in dem Ländern, die mit der Politik einverstanden sind. Warum leiden Sie? Die Logik von Ihnen muss ja auch in anderen Länder gelten, oder?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
moe.dahool 26.02.2018, 10:02
16. Oh Schreck

Zitat von laracrofti
Heute, solange man die Verkehrsregeln einhält, hat man keinen Stress mehr auf Ungarns Straßen.
Nööö, dafür hat man böse Stress, wenn man Kritik an Orban & Partei äußert. Kann Ihnen ja völlig egal sein, solange Sie Ihr Schnitzel am Balaton heiß und fettig serviert bekommen. Immer schön die Augen zu machen, und nur den eigenen, kleinen Horizont vor Augen behalten, dann klappt's auch mit dem kleinen Diktator im Nachbarland (fast). Mal ganz unabhängig davon, der von Ihnen genannte Punkt, die Straßen seien nun frei von Ganoven, ist für mich kein Indikator für ein funktionierendes, freies und demokratisches System. Im Argentinien der Achziger, im ehemaligen Yugoslawien, oder ganz nahe - in der DDR - war man auch sicher vor Straßenräubern. Dafür hatte man seine Schnauze zu halten, sonst ist man in dunklen Kellerlöchern auf ewig verschwunden. That's the price y've to pay. Im übrigen ist der Begriff "Zigeuner", insbesondere in Ihrem Kontext, schnell rassistisch zu verstehen, zumal es kaum empirische Belege für Ihre Behauptung geben dürfte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spadoni 26.02.2018, 10:05
17. Gut so!

Nun geht es diesem Rassisten ednlich and den Kragen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gatoalforno 26.02.2018, 10:10
18. Das wäre genauso so,

als ob ein Kandidat von CDUCSUSPDLINKEGRÜNEFDP die knappe Mehrheit gegen die AfD erringen würde und das als schwere Wahlniederlage der AfD verkaufen würde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
csapo-f 26.02.2018, 10:55
19.

Zitat von schorri
Es ist noch zu früh zum jubeln. Aber immerhin eine Hoffnung keim. Die Hoffnung, dass das anständige Ungarn dem rechts-nationalistischen Treiben des Viktor Orban und seiner Genossen Einhalt gebietet. Dass Fremdenhass -ausgrenzung in Ungarn nicht weiter geschürt werden kann. Und, dass die rechts-nationalistischen Ungarn-Jubler in Deutschland auch erkennen müssen: Hetze als politisches Programm verfängt nicht mehr.
Wenn Sie die Ablehnung von "illegaler Masseneinwanderung", die übrigens Deutschland zum Ziel hat, Ungarn nur ein Durchgangsland ist, als "Fremdenhass bezeichnen, ist dass Ihre Sache, nur entspricht dies in keiner Weise den Tatsachen. In Ungarn sind seit Jahrhunderten Slowaken, Rumänen, Deutsche, Serben, Roma usw. beheimatet und haben politische und kulturelle Rechte, von denen sie in Deutschland nur träumen können. Sowohl Roma als auch Juden können frei ihre kulturelle bzw. religiöse Identität ausleben. Die größte "funktionierende" Synagoge in Europa steht in Budapest. Ist es vorstellbar, dass in Deutschland von der Jury und vom Publikum ein Roma zum großen Finale des "Eurovision-Gesangwettbewerbs" geschickt wird? Kaum vorstellbar. In Ungarn wurde mit Pápai Joci ein Roma nach Kiew geschickt. Beim Wettbewerb "Virtuosen" hat ein tunesisches Mädchen den ersten Platz belegt. Völlig normal. Weder die Nationalitäten, noch ausländische Touristen oder Sportler (sehr viele aus Afrika usw.) werden Ihre Aussage von "Fremdenhass" bestätigen können. Hier haben auch noch keine "Ausländerunterkünfte" gebrannt. Meine Verwandten in Ungarn sind mütterlicherseits alle Volksdeutsche. Alle leben hier und fühlen sich hier wohl. Niemand ist ins reiche Deutschland ausgewandert. Etwas stimmt mit ihrer Vorstellung nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 5