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Niedersachsen-Wahl: McAllister setzt auf Last-Minute-Schub für FDP
Peter Steffen

Er ist populär, die CDU in Umfragen stärkste Kraft. Und doch droht David McAllister bei der Niedersachsen-Wahl der Machtverlust. Im Interview erklärt der Ministerpräsident, warum er noch an seinen Partner FDP glaubt - und er im Wahlkampfendspurt auch auf Hilfe von Peer Steinbrück hofft.

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honkitonk 09.01.2013, 13:21
10. Recht hat er

Wenn man die beiden Spitzenkandidaten vergleicht, kann man nur CDU oder vielleicht FDP wählen.
Die SPD braucht einen Denkzettel, damit sie einen vernünftigen Bundeskanzlerkandidaten aufstellt.

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ulijoergens 09.01.2013, 13:21
11.

McAllister verwechselt Glauben und Hoffnung.
Bei der FDP hilft nur Hoffnung. An die Unterstützung durch Steinbrück darf er sicher glauben, womöglich sogar vertrauen.

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PaddyO 09.01.2013, 13:21
12. Bemerkenswert

Bemerkenswert wie Herr McAllister es schafft zwar auf jede Frage etwas zu sagen, aber auf die wenigsten zu antworten.

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MrBrutus 09.01.2013, 13:25
13. Phänomen FDP

Zitat von sysop
Er ist populär, die CDU in Umfragen stärkste Kraft. Und doch droht David McAllister bei der Niedersachsen-Wahl der Machtverlust. Im Interview erklärt der Ministerpräsident, warum er noch an seinen Partner FDP glaubt - und er im Wahlkampfendspurt auch auf Hilfe von Peer Steinbrück hofft.
Auch wenn alle frohlocken, die FDP hat ihre Klientel-Wähler, die in den Umfragen nie berücksichtigt werden, die aber dann bei der richtigen Wahl die Grundlast von 3-4% immer erbringen.
Daher gehe ich mal stark davon aus, dass die FDP ohnehin dabei sein wird, Umfragen hin oder her...

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greensphere 09.01.2013, 13:29
14. Wahlkompass, welche Parteien haben welche Position

Hier mal vorbeischauen, die Aussagen der Spitzenkandidaten als Orientierungshilfe

http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/wirtschaft_und_umwelt/wahlkompass_niedersachsen_greenpeace.pdf

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rabula_raser 09.01.2013, 13:30
15. Sturmerprobt und erdverwachsen, ja so sind die Niedersachsen - I

Wer aber einmal mit ganz nüchternem Blick die Realsituation in diesem großen Flächenland betrachtet, dem wird ein Schreck in die Glieder und ein Schauer des Entsetzens über den Rücken fahren.

-Bodenzerstörung durch finanzspekulationsgetriebene landwirtschaftliche Intensivwirtschaftsgroßkonzerne.
-Bodenzerstörung und Grundwasservergiftung durch exzessiven Anbau monokulturelle Energiepflanzen für die finanzspekulationsgetriebene Biogaskraftwerksanlagen, die mit Multimilliarden von Steuersubventionen zu Gunsten einer kleinen Clique von Günstlingen der speziell in Niedersachsen hoch entwickelten Klientel- und Lobbygruppenvertretungsparlamentarieren in CDU, FDP und SPD in fast schon systemisch-krimineller Weise begünstigt werden.
-Entvölkerung der ländlichen Räume aufgrund der immer extremistischeren Ausdünnung der schulischen, medizinischen und versorgungstechnischen Infrastruktur durch immer extremistischer Begünstigungen von zentralen Großeinzelhandels- und Outletzentren.
-Ständisch-feudalistische Seilschaftsstrukturen, wie sie am Muster der Hannoveraner Erbfreunde, zu denen die Zirkel um Schröder, Wulff, Funke, dem Hasselmann-, dem Tönnies- und dem Wesjohann-Clan u.n.v.a.m. hinzu zu rechnen sind, bilden den zentralen Kern der real-existierenden systemischen Monopolwirtschaftsstrukturen, die faktisch jeden neuen Wettbewerber mittels geeigneter Instrumentalisierung der Seilschaftsverbindungen etablierter Unternehmer zu den heute höchst dubiosen Kreditwirtschaftsorganisationen (moderne Bezeichnung: Bankster) liquidieren und aus dem Land schon wieder ein Planwirtschaftssystem gemacht haben. Natürlich das moderne Finanzkapitalplanwirtschaftssystem, das in seiner real-existierenden Entfesselung die gleichen asozialen und feudalterroristischen Konsequenzen hervor bringt.

Der besondere Charme besteht darin, die Realpolitik von Kohl, Genscher, Lambsdorf, Waigel, Schröder, Fischer, Merkel, Münteferung und Westerwelle/Rösler mit dem zu vergleichen, was in dem Buch "Wohlstand für alle" so beeindruckend ausgeführt wurde.

Nach diesem Vergleich, wird jeder verstehen können, dass der Verfasser dieses Buches, nach Massgabe der heutigen Macht- und Herrschaftskaste ein Staatsfärder sein muss, weil er aber auch alles kritisiert und ablehnt, wes die Apologeten der Neuen Sozialen Marktwirtschaft verkünden. Da dieser Mann aber Ludwig Erhard heisst, scheint mir doch der Kern der Wahrheit darin zu liegen, dass wir mit der Neuen Sozialen Marktwirtschaft nichts anderes angedreht bekommen haben als die Finanzspekulations- und -anlagenbetrugswirtschaft des modernen Kannibalkapitalismus, der in den USA schon seit dem Jahre 2005 als neues Gesellschafts- und Wirtschaftssystem von der Citigroup Corp., N.Y. unter den Begriffen "Plutonomy, Plutocracy, und Plutocrats" gepuscht wird.

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HäretikerX 09.01.2013, 13:31
16. Was bleibt Ihm auch sonst..

..aber wie heißt es so schön: Wer noch Hoffung hat, ist nur schlecht informiert!
Obwohl.. man muss auch mit dem "gesunden Menschenverstand" rechnen.
;-)

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die-dicke-aus-der-uckerm. 09.01.2013, 13:32
17. Mc Schwätz kann sich werfen an wen er will.

Zitat von cheechago
Das werden wir ebenfalls von Merkel erleben. Die Möwenpicksteuer-Partei mit ihrem Marktradikalismus wirft immer noch das Schauer-Menetekel des gängelnden Staats an die Wand: Weniger Staat , mehr Freiheit: Wenn jeder an sich denkt ist an alle gedacht. McAllister's Machstreben kennt eben keine Grenzen. Der Mann muss gestoppt werden.
Der undemokratisch bestimmte MP ( Mappusle läßt grüßen ) wird sich am Wahlsonntag auch strampelnd auf den Boden werfen können.
Weg, wecker, weg vom Fenster.

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joboxer 09.01.2013, 13:32
18. ...

Zitat von mio84
Als bald Niedersachse kann man mit MC Allister jedenfalls rein gar nichts anfangen, ein wirklich blasser Ministerpräsident.
stimmt - insbesondere dann, wenn man diesen sensationell charismatischen kandidaten von der spd, keil ... beil ... teil oder so ähnlich zum vergleich heranzieht.

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RioTokio 09.01.2013, 13:34
19.

Zitat von cheechago
Das werden wir ebenfalls von Merkel erleben. Die Möwenpicksteuer-Partei mit ihrem Marktradikalismus wirft immer noch das Schauer-Menetekel des gängelnden Staats an die Wand: Weniger Staat , mehr Freiheit: Wenn jeder an sich denkt ist an alle gedacht. McAllister's Machstreben kennt eben keine Grenzen. Der Mann muss gestoppt werden.
Wieso "marktradikal"?
Die FDP unterstützt unsere soziale Marktwirtschaft und hat was gegen Gängelung von Privatleuten in Wirtschaftsfragen.
Politiker sind eben nicht die besseren Unternehmensführer, im Gegenteil.

Die FDP hat in langen Jahren der Regieungsbeteiligung mitgeholfen unser Land zu einem der wirtschaftlichsten und sozialsten dieser Erde zu machen.
Insofern ist Ihr seltsames Propagandawörtschen "marktradikal" unpassend. Eine Partei mit rd. 60.000 Mitgliedern ist auch nicht umzubenennen nach einer Firmenspende.
Das ist lächerlich...

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