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No-Deal-Brexit: Brüssels Angst vorm harten Bruch
Stephanie Lecocq/ EPA-EFE/ REX

Können sich Europäer und Großbritanniens Premier doch noch auf einen Brexit-Deal verständigen? Vertrauen in Boris Johnson hat man in Brüssel keines mehr - wird man die Briten also ohne Deal ziehen lassen?

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neue_mitte 13.09.2019, 09:39
100.

Zitat von Bagger
PM ist genau auf dem richtigen Weg , warum sagt die EU nicht , wenn ihr geht aber dann ohne Deal ! Ist doch ganz einfach ! Ha ha weil der Schaden immens wäre für die EU -und sie einen globalen Spieler verlieren. Mag sein das sich alle in der EU freuen wenn es erstmal bergab geht in GB aber wenn einer in der Lage ist das zu meistern, dann wohl Uk - wie sich die Presse auf jeden negativen Fall stürzen wird um allen zu zeigen nur gemeinsam geht es - dies ist armselig - wenn sie aber frei sind von dem Joch und erfolgreich sind und dann andere überlegen - oh das scheint wohl doch besser zu sein, na das geht garnicht, denn dann kann die EU zu machen , also gilt immer uk soviel wie möglich Steine in den Weg legen damit es ein Desaster wird, aber uk ist nicht Holland, Luxemburg , Schweden oder Deutschland sie haben sich über hunderte von Jahren gehalten- sie wissen was Freiheit für einen Wert hat und kämpfen dafür - mögen die schadenfreuer sich freuen die Zeit wird es zeigen, denn sie haben Eigenschaften die andere nicht haben - für einen no Deal- god Save the Queen and uk and he will
Da prustet es mir doch den 2. Morgenkaffee heraus. Das ist aber mal ein netter Einblick in die Gedankenwelt eines rechten Nationalisten, der im 21. Jhd. immer noch glaubt, dass allein zu sein besser ist.

Sie haben aber schon mitbekommen, wie viele Firmen sich bereits von der Insel abgesetzt haben und es am 01.11. noch werden, wenn der no-deal Brexit stattfinden sollte? Das UK ist jetzt schon wirtschaftsmäßig ein Pflegefall, was soll es dann erst ohne den bisherigen Haupt-Absatzmarkt EU werden? Was hat das UK denn für den Weltmarkt zu bieten, auf dem sie dann allein kämpfen werden?

Es ist putzig, wie 100 Jahre Geschichte an einem Menschen vorübergehen können und dieser denkt, es sei noch 1919 und das Empire regiert und "Britannia rule the waves." Und es ist putzig, dass jemand glaubt, ein kleiner Wirtschaftszwerg wie GB könnte gegen China, die USA und die Rest-EU irgendwie bestehen.

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neckargirl1 13.09.2019, 09:41
101.

Zitat von floedy
Ich finde, Sie hätten den Artikel schreiben sollen??
Ich finde sie sollten den Artikel mal lesen.

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die-metapha 13.09.2019, 09:48
102. Eben - ganz einfach....

Zitat von Bagger
PM ist genau auf dem richtigen Weg , warum sagt die EU nicht , wenn ihr geht aber dann ohne Deal ! Ist doch ganz einfach ! Ha ha ....
Und was genau hat jetzt die EU damit zu tun, dass Johnson - als PM - durch ein vom Britischen Unterhaus angestoßenes Gesetz und auf dessen Grundlage zu einem Deal mit der EU verpflichtet wurde?
Haben Sie die letzten beiden Wochen wirklich nicht mitbekommen, wer hier diesen "No-Deal" verhindern möchte?
Die EU ist seit mehreren Wochen im neutralen Modus und betont, dass es entweder das von May ausgehandelte Abkommen geben wird oder eben den "No-Deal"

Johnson wurde nun per Gesetz dazu verpflichtet, eine - für GB bessere Lösung in Bezug auf den Back-Stop bis zum 19.10.2019 auszuhandeln oder einen erneuten Antrag auf Fristverlängerung bei der EU zu stellen.
Vielleicht sollten Sie sich einfach nochmal etwas updaten bevor Sie da inhaltlich und im Zusammenhang etwas völlig falsches von sich geben.

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neckargirl1 13.09.2019, 09:53
103.

Zitat von Bagger
PM ist genau auf dem richtigen Weg , warum sagt die EU nicht , wenn ihr geht aber dann ohne Deal ! Ist doch ganz einfach ! Ha ha weil der Schaden immens wäre für die EU -und sie einen globalen Spieler verlieren. Mag sein das sich alle in der EU freuen wenn es erstmal bergab geht in GB aber wenn einer in der Lage ist das zu meistern, dann wohl Uk - wie sich die Presse auf jeden negativen Fall stürzen wird um allen zu zeigen nur gemeinsam geht es - dies ist armselig - wenn sie aber frei sind von dem Joch und erfolgreich sind und dann andere überlegen - oh das scheint wohl doch besser zu sein, na das geht garnicht, denn dann kann die EU zu machen , also gilt immer uk soviel wie möglich Steine in den Weg legen damit es ein Desaster wird, aber uk ist nicht Holland, Luxemburg , Schweden oder Deutschland sie haben sich über hunderte von Jahren gehalten- sie wissen was Freiheit für einen Wert hat und kämpfen dafür - mögen die schadenfreuer sich freuen die Zeit wird es zeigen, denn sie haben Eigenschaften die andere nicht haben - für einen no Deal- god Save the Queen and uk and he will
Haben sie im Geschichtsunterricht gepennt? GB hat seit 1945 fast alle seine Kolonien verloren, war Ende der 1960er Jahre wirtschaftlich am Boden, kann sich nur durch den amerikanisch russischen Sieg über Nazideutschland definieren und kann es bis heute nicht verwinden, das der Kriegsverlierer Deutschland mächtiger ist als die Insel.
Deutschland hat nach dem Krieg alles richtig gemacht, kontinuierlich die Wirtschaft aufgebaut, ist Mitgleid in einem starken Wirtschaftsbund und eines der sozialsten Länder der Welt.
GB hat kontinuierlich seine Wirtschaft abgebaut, will aus dem größten Wirtschaftsbund der Welt austreten und ist ein sehr unsoziales Land.
Bis jetzt ist es immer GB gewesen, die um eine Verlängerung gebeten haben. Warum hätte den die EU diese verweigern sollen? GB kann morgen austreten, ohne das die EU etwas dagegen hätte. Aber anscheinend wollen die Briten doch nicht raus.

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amon.tuul 13.09.2019, 10:34
104. Wer konkret

steckt eigentlich wirklich so erwartungsvoll und strategisch planend hinter dem Brexit? Ich meine dabei nicht die Propagandagläubigen sondern kühl politisch kalkulierende Strategen.
Wer sieht wohlüberlegt Vorteile in Brexit selber sowie in damit heraufbeschworener Eu Schwächung?

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floedy 13.09.2019, 10:47
105. neckargirl 101

Falls Sie mit "sie" mich meinen, hätte ich den Artikel nicht gelesen, wäre mir nicht aufgefallen, dass Ihre Einlassungen zum Thema den Gegenstand deutlich erhellender behandeln. Mensch, das war ein Kompliment! Aber mein Smiley ist wohl nicht rübergekommen?

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thobie2 13.09.2019, 11:30
106.

Zitat von jan2118
Was mir gerade in den Sinn kommt ist, das die EU eigentlich gegenüber GB nachgeben MUSS. Der Grund warum ist ganz einfach. Die EU will den backstop, damit es keine harte Grenze gibt. Johnson schafft Fakten, indem er ohne Deal Austritt aber keine Mauer hochzieht. Das müsste dann die EU bzw. Irland machen, wenn sie es ernst meinen. Damit riskiert die EU den Krieg in Irland. Das wird die EU nicht machen. Also hat Johnson dann den Austritt ohne zollabkommen und ohne Mauer. Ein no Deal brexit heißt ja nicht, dass GB einer Mauer bauen muss. Im Grunde ist die EU in einer schwachen Position.
Unsinn. Das hätte die EU-Skeptiker gerne.

Fakt ist Folgendes: UK will aus der EU ausscheiden. Mit dem Ausscheiden ist UK Drittstaat, wenn es keine Vereinbarung gibt. Die wird des nicht geben, weil UK nicht weiß, was es will. Wenn UK Drittstaat ist, entsteht eine Außengrenze, die geschützt werden muss. Über Meistbegünstigtenklauseln bleibt der EU keine andere Wahl. Sonst müsste man allen anderen Drittstaaten die gleichen Priviligien einräumen.
Die EU riskiert nicht den Krieg in Nordirland. Hier stellen Sie die Tatsachen auf den Kopf. Falls es wieder zu Kämpfen in Nordirland kommt, geht das allein auf das Konto von London. GB tritt aus und ist nicht in der Lage für Nordirland ein Modell einzugehen, das die Grenze überflüssig macht. Dass es das Problem Nordirland gibt, war der britischen Regierung von Anfang an klar.
Um es deutlich zu sagen: Wenn GB ohne Deal aus der EU ausscheidet und damit eine Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland entsteht, dann kann und muss es der EU ganz egal sein, was in Nordirland passiert. Nordirland ist britisches Hoheitsgebiet und ein Wiederaufflackern der Kämpfe muss GB verhinden. Das ist nicht mehr Sache der EU.

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droid84 13.09.2019, 11:30
107.

Zitat von neckargirl1
Da unterscheidet sich ihre "Erkenntnis" deutlich von meiner. Aber für sie sind wahrscheinlich Menschen wesentlich weniger wert (vor allem wenn diese aus dem Osten oder Süden kommen) als Waren.
Überhaupt nicht, die Menschen werden als billige Ware behandelt. Das ist mein Punkt. Nach und nach wandern Menschen aus dem Osten und Süden nach D, GB, FR etc. Für die Herkunftsländer ist das ein immenses Problem und die Arbeiter arbeiten meist für den Mindestlohn ohne wirkliche soziale Absicherung. Für ein paar Jahre mag das gut sein da die Löhne trotzdem höher sind, es zertört aber auch das soziale Gefüge. Gewinner sind doch nur die Großunternehmen.

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Equalizer 13.09.2019, 11:31
108. England hat den 2. Weltkrieg nie wirklich verstanden

Zitat von flytogether
Denen geht es nur ums schnöde Geld. Vorschläge zum Thema Handel und Zölle wollen sie machen. Verständlich, denn das verspricht monetäre Vorteile. Aber zum Thema Frieden (Grenze zwischen Nordirland und Irland) wartet die EU vergebens auf Vorschläge. GB hat es nie verstanden dass die EU eine Gemeinschaft ist um den Frieden in Europa zu wahren. Sie glauben als Insulaner dass dieses Thema sie nicht berührt. Sie wollen einfach nichts aus der Geschichte lernen.
Wenn man mal im Imperial War Museum in London war, dann kommt man zum Schluss das die Engländer glauben, sie hätten den Krieg im Alleingang gewonnen.
In Wirklichkeit war England nur kurz von einer Kapitulation entfernt, wie Churchill zugab.
Den Krieg gewonnen haben die USA. Schon damals war also UK angewiesen auf den Rest der Welt.
Und wegen dieser Fehlannahme glaubt vor allen Dingen die englische Bevölkerung, sie würden in der Welt alleine besser dastehen.

Man könnte auch sagen, sie glauben sie seinen Wichtiger als sie sind.

Obwohl ich England sehr mag, wünsche auch ich mir einen harten Brexit.
Einfach, damit England lernt wo es wirklich in der Welt steht:
Nicht über allem.

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thobie2 13.09.2019, 11:32
109.

Zitat von derhey
was passiert eigentlich, wenn die Briten am 31.10.19 einfach"aussteigen" und weder die EU noch die Briten noch Irland/Nordirland machen irgendetwas anders als bisher? Die Schiffe legen an und ab wie bisher, die LKW rollen werden sowohl in der EU als auch auf der Insel be- und entladen......
Dann muss die EU allen anderen Staaten dieser Erde, die Mitglied in der WTO sind bzw. mit denen man Freihandelsabkommen hat, die gleichen Privilegien gewähren. Nennt sich Meistbegünstigtenklausel. Wollen wir das wirklich?

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