Forum: Politik
Noch keine Lösung im Postenstreit: EU-Gipfel vertagt
Oliver Hoslet/REUTERS

Die Marathon-Sitzung der Entscheider brachte keine Lösung: Der EU-Gipfel in Brüssel muss nochmal in die Verlängerung. Am Dienstag soll geklärt werden, wie die europäischen Spitzenjobs künftig verteilt werden.

Seite 1 von 5
deltametro2 01.07.2019, 13:46
1. Die Visegrad Gruppe

soll aus der EU austreten wenn es ihnen nicht gefällt. Dies würde unter anderem die Unionsfinanzen erleichtern. Solange es keinen europäischen Bundesstaat gibt, ist das Konzept zum Scheitern verurteilt. Ich war von Anfang an gegen die Osterweiterung in die wir durch die USA drangsaliert wurden. Zwischen West und Osteuropa herrscht ein gewaltiger Kulturgraben. Ich gebe zu dass dies eine knee-jerk Reaktion meinerseits ist, aber ich kann mir nicht helfen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cosh 01.07.2019, 13:50
2. Unwürdiges Geschachere

Welch hohes Lied wurde vor der Europawahl von der Bedeutung dieses Urnenganges gesungen. Doch was danach passierte, ist nicht dazu angetan, Begeisterung für die EU zu wecken bzw. zu fördern. Im Gegenteil. Anscheinend fehlen stimmige Verfahrensregeln, anhand derer die Posten vergeben werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
michael_1976 01.07.2019, 13:54
3.

Was spricht dagegen , dass die beiden Herrn Juncker und Tusk in ihrem Ämtern bleiben? Sie machen das eigentlich gut. Mit den Briten haben sie auch korrekt verhandelt und nie nachgegeben. Wofür und wieso brauchen wir eine neue Spitze wenn die alte iiO. ist? Man könnte sich auch Herrn Barnier als KP vorstellen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deltametro2 01.07.2019, 13:59
4. Eignung

Dieser ganze Kuhhandel geht einem so langsam auf die Nerven. Es kommt einfach nicht darauf an welche Fahne, Volk oder Partei der Kandidat vertritt, sondern auf seine Eignung für den Posten (Sprachkenntnise, diplomatische Fähigkeiten, bisherige Erfolge und Kenntnis der Probleme die es für die Union zu lösen gilt).
Spoiler: Ich würde für Barnier stimmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
familylawyer 01.07.2019, 14:03
5. Das Spitzenkandidatenmodell

Das Spitzenkandidatenmodell ist damit erledigt, gleichgültig, wie die Postenschacherei jetzt noch ausgeht. Es zeigt sich einmal mehr, dass die EU nicht demokratisch sondern nur oligarchisch geführt wird und vielleicht auch führbar ist. Schade, von den Regierungschefs wird, wieder einmal dadurch, dass ganz offensichtlich hauptsächlich um Posten, weniger um Inhalte und schon gar nicht um den Wählerwillen diskutiert wird, das Vertrauen der Bevölkerung in eine demokratiefähige EU verspielt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ayanami 01.07.2019, 14:05
6. Visegrad

Die sabotieren die Postenvergabe auch, visegrad lustig sind. (Sorry, den konnte ich nicht liegen lassen.)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
khwherrsching 01.07.2019, 14:05
7. Persönliche Ambitionen von einigen?

Da spricht Macron in erster Linie von sich selbst!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ddcoe 01.07.2019, 14:08
8. Ohne Mehrheit ist niemand Wahlsieger

So einfach funktioniert Demokratie. Desshalb verstehe ich auch nicht, worauf die EVP einen Anspruch zu haben glaubt. Mit 24% der Sitze und ohne jede Option eine Mehrheit hinter sich zu versammeln hat die EVP Anspruch auf gar nichts und das drückt das jetzt diskutierte Personalpaket eben auch aus. Dabei ist die mangelnde Qualifikation von Weber noch gar nicht berücksichtigt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rosenrot367 01.07.2019, 14:10
9. Na ja.....

Zitat von deltametro2
Die Visegrad Gruppe soll aus der EU austreten wenn es ihnen nicht gefällt. Dies würde unter anderem die Unionsfinanzen erleichtern. Solange es keinen europäischen Bundesstaat gibt, ist das Konzept zum Scheitern verurteilt. Ich war von Anfang an gegen die Osterweiterung in die wir durch die USA drangsaliert wurden.
Rotgrün unter Schröder/Fischer sowie mit SPD- Günther Verheugen als EU-Erweiterungskommissar, wollten die Visegrad-Staaten + Rumänien und Bulgarien in die EU - die Wirtschaft und nicht die Amis hatten drangsaliert! Es herrschte die Meinung, dass die Osteuropäer nach 40 Jahren Sozialismus den idealen Absatzmarkt hergeben! Schröder und Fischer riefen damals sogar Abdullah Gül an, damit er schnell nach Brüssel kommen soll, damit man auch gleich die Türkei mit aufnehmen kann!! Zum Glück wollten die Türken nicht....
Und jetzt soll man Ihrer Mn. die Visegrad-Staaten einfach so rauswerfen???? Das wäre natürlich das Ende der EU - denn die Tendenz, die EU zu verlassen, würde um sich greifen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5