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Nordkorea-Gipfel: Will Kim Trump austricksen?
AP

Donald Trump muss fürchten, dass ihn Nordkoreas Diktator Kim Jong Un beim Atomgipfel über den Tisch zieht. Nun schlägt der US-Präsident neue Töne an.

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Pfaffenwinkel 08.06.2018, 14:44
10. Die Frage ist doch,

wer intelligenter ist: Trump oder Kim. Viele werden mir zustimmen: Wahrscheinlich Kim. Deswegen wird er in diesem "Duell" auch die Nase vorne haben.

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C.Rainers 08.06.2018, 14:45
11. Sie wollen nicht ernsthaft

Zitat von unumvir
Können wir uns darauf einigen, dass zukünftig nur noch Reporter zu dem Thema schreiben, die zumindest "Art of the Deal" gelesen haben? Natürlich wird dieses Treffen nicht mit einem Schlag alle Probleme lösen. Natürlich ist es nur ein erster, aber wichtiger, Schritt einer langfristigen Entwicklung. Natürlich fehlt auf beiden Seiten das Vertrauen, das erst langsam aufgebaut werden muss. Natürlich ist ein Scheitern jederzeit möglich. Natürlich wird es Rückschläge geben und vermutlich wird jede der beiden Seiten noch mindestens einmal den Verhandlungstisch verlassen, um später daran zurückzukehren. So läuft das Spiel .. und im Gegensatz zu den Medien haben weder Trump noch die Kenner der Materie zu irgend einem Zeitpunkt etwas anderes gesagt.
daß man sich mit deisem Pamphlet von diesem Möchtegern-Unternehmer auseinander setzt??
Man kann sich lieber darauf einigen alle Äüßerungen von Trump zunächst als blanken Unsinn abzutun, bis der im Laufe des Tages seinen Blutzuckerspiegel hochgeburgert hat und von Fox News instruiert wurde, was er zu twittern hat

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Mister Stone 08.06.2018, 14:47
12.

Donald Trump muss fürchten, dass ihn Nordkoreas Diktator Kim Jong Un beim Atomgipfel über den Tisch zieht.

Wieso muss er was "fürchten"? Trump versucht offensichtlich, das Treffen irgendwie doch noch absagen zu können und Kim die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben. Leider - aus Trumps Sicht - und klugerweise - aus Sicht der ganzen Welt - hat sich Kim trotz massiver Erniedrigungen nicht provozieren lassen. Die USA und ihre westlichen Verbündeten sind es, die (besonders seit dem 2. Weltkrieg, und ganz besonders nach dem Zerfall der Sowjet-Union) am laufenden Band Staaten destabiliseren, die nicht den "westlichen Werten" folgen. Sie stürzen Regierungen, Zetteln mit Milliarden von Dollars Rebellionen an, führen Angriffskriege, erzwingen RegimeChanges und nehmen dabei hundertausende tote Zivilisten in Kauf. Alles für den Weltfrieden?

Nicht Trump muss fürchten, sondern die Welt und der Weltfrieden müssen sich vor den USA fürchten.

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Kopflaus 08.06.2018, 14:49
13. nicht nur "unklar" sondern schlicht egal

Schön, dass der Autor am Ende doch noch auf den Punkt kommt: Es geht ins keinster Weise darum, was erreicht wird, sondern darum, wie man das Erreichte verkauft. Und Nichts als viel zu verkaufen oder kalt für warm usw., das kann Trump wie kein anderer.
Schön, dass mein Browser "Trump" als Rechtschreibfehler unterstricht - ich hoffe das bleibt noch lange so :-)

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tretertruppe 08.06.2018, 14:49
14. Wider besseren Wissens

Verträge, Abkommen, Regeln, Vereinbarungen sind unter Trump absolut wertlos. Wer so viel bricht, ignoriert, zerstört und attackiert darf niemals an einen Verhandlungstisch. Kim muss davon ausgehen, dass alle neuen Vereinbarungen wertlos sind, und damit das Treffen reine Zeitverschiebung ist. Solange Trump offiziell die USA vertritt, muss die USA isoliert werden, da es keinerlei Vertrauensbasis mehr gibt. G 6 und eine NATO ohne USA könnte der Welt mehr Frieden und Freiheit und Wohlstand bringen.

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philosophus 08.06.2018, 14:52
15. Everything under control !...

TRUMP : "Ja, ja." Die Vorbereitungen für das Gipfeltreffen in Singapur mit Nordkorea "laufen prima", versicherte Trump. "Alles bestens." Aber: Natürlich könne sich alles auch noch mal ändern. "Man weiß ja nie in dieser Welt." ===>> Danach zu urteilen, könnten die Gespräche der beiden ungefähr so lauten: DONALD: Sag mal Kim, bin ich denn der einzige Normale unter lauter Verrückten?
KIM: Du bist zwar normal Doland, aber leider Gottes, wer heute normal ist, ist nicht mehr normal.... DONALD: Ich würde es anders ausdrücken Kim: wer nicht verrückt ist, ist nicht normal!... KIM: Keine Sorge Donald, keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihnversteht... DONALD: Ich verstehe dich sehr gut, Kim...KIM: Ich dich auch Donald !... ===>> Man kann also absolut sicher sein ... everything under control !...

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undog 08.06.2018, 14:53
16. Nato Ausdehnung

Zitat von StefanXX
Können Sie die "geschwürartige Ausbreitung" der NATO in Richtung Osten bitte mal belegen? Soweit ist weiß sind die Staaten, die sich der NATO dort angeschlossen haben, souverän und haben dies aus freiem Willen getan. Wollen Sie diesen Staaten also das Recht absprechen eigene Entscheidungen zu treffen? Und die immer wieder aufgewärmte Mähr von der Zusage seitens der NATO dass es keine Osterweiterung gäbe, ist auch nachweislich falsch, das hat selbst Gorbatschow bestätigt dass es so eine Zusage nie gegeben hat. Nur weil irgendein Außenminister mal irgendwas in eine Fernsehkamera redet, ist das noch lange keine vertragliche Zusage. Im übrigen sollte man sich besser mal Gedanken machen woran es wohl liegt, dass Osteuropa absolut NULL Bock mehr auf Russland hatte und hat. Kann es evtl. daran liegen, dass es 45 Jahre lang von Russland unterjocht wurde? Russland hat diese Staaten doch durch seine aggressive Politik der Bevormundung und Gängelung erst in die Arme der USA und NATO getrieben.
Ja, jeder kann der Nato beitreten, jedoch ist diese ebenso frei, in dem neuen Mitgliedsland an seiner Nähe zu Russland keine Waffen aufzustellen. Hier spricht unser bester Aussenmnister:
https://www.youtube.com/watch?v=JXcWVTpQF3k

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muellerthomas 08.06.2018, 14:57
17.

Zitat von der_Pixelschubser
Stattdessen muss sich die NATO (allen voran die USA, aber gleich im Anschluss daran Großbritannien und Frankreich) den Vorwurf der geschwürartigen Ausbreitung und der permanenten Aggression insbesondere in Richtung Osten gefallen lassen
Was ein Unsinn. Polen, die baltischen Republiken und alle anderen sind der Nato freiwillig - und wie wir mittlerweile wissen völlig zu Recht - beigetreten. Die Ukraine hatte das Glück nicht.

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muellerthomas 08.06.2018, 14:58
18.

Zitat von mwroer
soweit mir bekannt ist Süd-Korea immer noch ein souveräner Staat u
ja, so wie Polen, Estland oder Rumänien auch. Daher konnten diese Staaten ja aus freien Stücken der Nato beitreten, ohne dass Russland das verbieten konnte.

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garfield 08.06.2018, 14:58
19.

Zitat von
Verspricht Kim glaubhaft, seine Atomwaffen abzugeben?
Mit Sicherheit nicht. Der ist doch nicht lebensmüde. Würde er dies tun und sich somit selbst entblößen, wie viel wären wohl bei so einem erratischen Gegenüber wie Trump, der mit einem Achselzucken aus einem fertigen Vertrag (Iran) aussteigt und ihn von heute auf morgen als für ihn nichtig erklärt, alle Verträge und Schwüre von amerikanischer Seite wohl wert?
Zitat von
Allein, dass sich der US-Präsident mit dem Nordkoreaner quasi auf Augenhöhe trifft, ist für Kim schon ein großer Erfolg.
Genau so ist das. Als Nicht-Atommacht, und "nur" mit einer der größten konventionellen Armeen der Welt hat niemand von westlicher Seite es für nötig befunden, mit einem nordkoreanischen Diktator zu sprechen. JETZT nimmt man die Führung ernst. Pech für Saddam und Gaddafi, dass sie keine Massenvernichtungswaffen im Wüstensand versteckt hatten, wie die USA die Welt glauben machen wollten. Hätten die USA ihrer eigenen Lüge geglaubt, wären beide vielleicht noch am Leben.
Und dass der Iran nun ohne den Schutz des Vertrages, der auch die USA band, wieder in die Atomaufbereitung einsteigen könnte, ist das dümmste Ergebnis, das Trump sich selbst bereitet hat. Könnte nicht mehr lange dauern, bis dann auch die iranischen Führer auf Augenhöhe heranwachsen. Ist es das, was Trump wollte?

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