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Nordkorea-Gipfel: Will Kim Trump austricksen?
AP

Donald Trump muss fürchten, dass ihn Nordkoreas Diktator Kim Jong Un beim Atomgipfel über den Tisch zieht. Nun schlägt der US-Präsident neue Töne an.

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spon-facebook-10000284048 08.06.2018, 18:04
40. Was Verträge mit den USA wert sind,

erleben gerade die Iraner und auch die Europäer. Die Iraner haben die Anreicherung eingestellt, das ist bewiesen. Jetzt können sie sich die Verträge aufs Klo hängen. Da sind sie in guter Gesellschaft, die Handelsabkommen zwischen Europa und den USA hängen da bereits.

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claus7447 08.06.2018, 18:23
41.

Zitat von der_Pixelschubser
Der Beitrag ist in meinen Augen irreführend und tendenziös. Wir sollten uns bei dieser ganzen Geschichte eines vor Augen halten: mitnichten ist es Kim, der mit einer Politik der Expansion und der Destabilisierung die Welt ins Chaos zu stürzen droht. Kim hat kein Interesse daran, irgendwem in irgendeiner Form zu schaden. Stattdessen muss sich die NATO (allen voran die USA, aber gleich im Anschluss daran Großbritannien und Frankreich) den Vorwurf der geschwürartigen Ausbreitung und der permanenten Aggression insbesondere in Richtung Osten gefallen lassen. Wenn Autor Nelles also die Frage stellt, ob es hier um eine Trickserei Kims geht, wenn er also den Oberchaoten Trump als den moralischen Sieger in diesem Schmierentheater darstellt, dann ist das eine tendenziöse und durch kein sachliches Argument gestützte Vorverurteilung. Machen wir uns nichts vor – die Regierung Kim hat sicher genügend Probleme auf der Soll-Seite – aber das macht die Regierung Trump dadurch nicht um einen Hauch besser!
Die geschwürartige Ausbreitung der NATO wurde bereits von andern foristen richtig gestellt. Dass die NATO wie die EU sich im fallen Ukraine sicher sehr ungeschickt angestellt hat, will ich noch durchgehen lassen, die Frage wäre dann aber erlaubt was wäre die Alternative gewesen.

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Aber was will Kim? Ersten sicher überleben. Der Machterhalt steht un NK an erster Stelle. Danach kommt das überleben der dortigen Nomenklatur. Sehr problematisch. Eine Wiedervereinigung schließe ich aus. Hoffnung wäre, ein halbwegs friedliches Nebeneinander. Aber ob Donald, der nich zuhören kann, beratungsresistent ist und nur Deals machen will, Kim gewachsen ist bezweifle ich massiv. Daher rudert das Weiße Haus schon massiv zurück hinsichtlich eines Ergebnisses. Ich befürchte am 14.6. wird es heißen: außer Spesen nix gewesen.

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HaraldSchicke 08.06.2018, 18:36
42. Kim Jong-un

wird sich von Trump nicht über den Tisch ziehen lassen. Er hat Vorleistungen geliefert, also sind die USA am Zug. Und wenn die nicht liefern, gibts ja noch Russland und China. Die wissen genau, dass sie in Nordkorea ein gutes Geschäft machen können.

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le.toubib 08.06.2018, 18:45
43. Ein Positivum gibt es doch:

Zitat von Ossifriese
So ist es. Bei diametral entgegenstehenden Sicherheitsinteressen kann es keinen Kompromiss geben, denn Nordkorea will seine Atomwaffen behalten - aus Gründen der äußeren und der inneren Sicherheit - und Trump bzw. die USA wollen die weghaben. Selbst die Reduzierung auf eine geringe Zahl wäre inakzeptabel für die US-Amerikaner. Also, worüber wird geredet werden?
Nach Jahrzehnten der Eiszeit wird zumindest schon mal miteinander gesprochen! Ist allerdings alleine das von Trump deshalb noch geschassten Aussenministers Rex Tillersons Verdienst und nicht das des derzeitigen POTUS' ...

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le.toubib 08.06.2018, 18:53
44. Nicht einmal das ist sicher!

Zitat von Ossifriese
[...] denn Nordkorea will seine Atomwaffen behalten - aus Gründen der äußeren und der inneren Sicherheit - und Trump bzw. die USA wollen die weghaben [...]
Nordkorea könnte, wie bisher auch, unter den Nuklearschild Chinas flüchten, seine Atomwaffen zerstören und zeigen, wie friedlich es doch wäre!

Deutschland fühlt sich ja auch ohne eigene Kernwaffen unter dem Schutz der Force de frappe jahrzehntelang sehr wohl ...

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Emderfriese 08.06.2018, 19:43
45. Adenauer

Zitat von le.toubib
Nordkorea könnte, wie bisher auch, unter den Nuklearschild Chinas flüchten, seine Atomwaffen zerstören und zeigen, wie friedlich es doch wäre! Deutschland fühlt sich ja auch ohne eigene Kernwaffen unter dem Schutz der Force de frappe jahrzehntelang sehr wohl ...
Zwangsweise. Es gab schon intensive Bemühungen um eine atomare Bewaffnung der Bundeswehr in den 50er und 60er Jahren durch die Bundesregierungen unter Adenauer. Glücklicherweise ist es dazu nie gekommen.

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