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Nordkorea-Konflikt: Donald Trump droht, Jimmy Carter will vermitteln
REUTERS

US-Präsident Donald Trump warnt erneut in Richtung Pjöngjang, die USA seien "auf alles vorbereitet". Einer seiner Amtsvorgänger bietet sich für eine Vermittlungsmission nach Nordkorea an: der 93-jährige Jimmy Carter.

timofine 23.10.2017, 05:23
1.

Er (Trump) sagte: "Wir sind so vorbereitet, das würden Sie nicht glauben." Und weiter: "Sie wären schockiert, wenn Sie wüssten, wie gut vorbereitet wir sind, wenn wir es sein müssen."
Wenn ich Trumps Worte einmal mehr ganz bewusst lese, diese Aussage und Intention in Bezug auf das höchste Amt der Erde und dessen Würde betrachte, dazu die momentane politische Lage auf dieser Welt miteinbeziehe, bleibt mir nichts anderes übrig als festzustellen, dass niveauloses, grobmotorisches und undifferenziertes Verhalten und Sprech an den Tag gelegt wird. Kinder verhalten sich klüger als der aktuell amtierende US-Präsident... wenn dies alles nicht so ernst und bedrohlich für unsere Demokratie wäre, könnte ich nur noch lachen...

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laufmichel 23.10.2017, 06:59
2. Es ist dringend an der Zeit

dass DT von seines Amts enthoben wird, bevor er und seine ihm treu ergebenen Wasserspeier unsere Erde unbewohnbar machen.

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latimer 23.10.2017, 07:55
3. Netter Versuch

Sicher, der koreanische Diktator ist eine klare Bedrohung für die Welt. Aber auch Jimmy Carter wird keine positive Wende herbeiführen. Denn die zweite Bedrohung für den Weltfrieden sitzt zur Zeit im White House. Und die ist auf Krawall und Dominanz gebürstet und wird jeden Erfolg, und sei er noch so klein, sofort zerstören.

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fischmops 23.10.2017, 08:00
4. Die Superlativschleuder

Vielleicht sollten wir beginnen ein Wörterbuch Trumpism - Deutsch einzurichten. Erinnert sich noch irgendjemand an auch nur irgendeinen Inhalt seiner grössten Rede in der Historie, die er in Polen gehalten hat? Übersetzung müsste sein: belangloses Gelaber. "Wir sind so vorbereitet, das würden sie nicht glauben" hiesse demnach: wir sind komplett unvorbereitet. Halten wir uns an seinen Rat und glauben es einfach nicht. Seine Superlative nutzen sich ab, seinen Worte folgen keine oder wirre Taten. Er wird als das in die Geschichte eingehen, was er ist: ein Laberhansel.

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rainer_daeschler 23.10.2017, 10:21
5. In den Rücken getwittert

Ein riskantes Vorhaben für Jimmy Carter. Kaum sitzt er in Pjöngjang am Verhandlungstisch, muss er damit rechnen, dass Donald Trump, kurz nachdem er in Washington aus dem Bett gestiegen ist, ihm twitternd in den Rücken fällt.

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Kleinklein2 23.10.2017, 13:10
6. Guter Mann

Es ist unwahrscheinlich, dass Carter etwas erreicht, aber bei der Bedrohungslage ist es immerhin einen Versuch wert.

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