Forum: Politik
Nordkorea trifft Russland: Warum Kim jetzt lieber mit Putin verhandelt
KNS/ KCNA/ AFP; DMITRY ASTAKHOV / RIA NOVOSTI/ AFP

Kim Jong Un und Wladimir Putin treffen sich zum ersten Mal. Die Gipfelshow im Osten Russlands nutzt beiden - und ist vor allem eine Botschaft an Washington.

nanonaut 24.04.2019, 22:35
1. passt

Zwei Anführer, denen Macht alles, Moral nichts bedeutet. Besser für Kim als Trump. Putin wird weder durch Kongress, Presse oder Gerichte kontrolliert. Passt!

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steinbock8 24.04.2019, 22:47
2. Die USA

begegnen anderen Staaten, jedweder Couleur mit Dummheit und Arroganz. Sie treten, besonders unter Trump, überall in der Welt, als Besatzer und Herren der Welt auf. Natürlich läßt sich nicht jeder dieses undiplomatische Gehabe bieten. Am Ende, auch durch Herrn Kim, läßt man die Amerikaner abblitzen.

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wolla2 24.04.2019, 23:48
3. Er hat ...

... Tramp schneller durchschaut, als so manche Politiker in Europa.
Ein kluger Schritt, sich mit Russland an einen Tisch zu setzen denn auf die USA kann nicht nur Nord Korea sich nicht mehr verlassen. Und wenn Japan schon darum bittet, zukünftig nicht mehr mit Außenminister Pompeo verhandeln zu müssen, weil er die diplomatischen Grundkenntnisse nicht beherrscht, kann man den Schritt Nord Koreas umso mehr verstehen. Es wird Zeit, den Petro$ zu ersetzen und mit ihm die derzeitige Weltordnung.

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Atheist_Crusader 25.04.2019, 09:12
4.

Zitat von steinbock8
Die USA begegnen anderen Staaten, jedweder Couleur mit Dummheit und Arroganz. Sie treten, besonders unter Trump, überall in der Welt, als Besatzer und Herren der Welt auf. Natürlich läßt sich nicht jeder dieses undiplomatische Gehabe bieten. Am Ende, auch durch Herrn Kim, läßt man die Amerikaner abblitzen.
...während Russland direkt andere Staaten besetzt und Nordkorea atomaren Tod und Vernichtung androht wärend es seine Leute auf Generatione nin Arbeitslagern zu Tode schindet.

Tun wir doch mal nicht so, als sei das hier gerechtfertigte Empörung über amerikanische Eskapaden. Hier haben sich zwei Diktatoren gefunden die beide der Überzeugung sind dass ihre Macht es ihnen erlauben sollte, mit Schwächeren so zu verfahren wie sie es wollen.

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steinbock8 25.04.2019, 11:07
5. zu 4

Ich wieder spreche nicht. Meine Einlassung ist jedoch die, daß Amerika auf der ganzen Linie versagt
und Herr Kim jetzt zu den Russen geht. Und das ist Weltweit kein Einzelfall. Die USA benehmen sich unter Trump wie der Elefant im Porzellanladen. Diplomatie gleich Null.

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sanfernando 25.04.2019, 12:24
6. Es wiederholt sich alles

Es war für politische Schlaufüchse schon in der Zeit des kalten Krieges eine beliebte und äusserst ergiebige Sportart, die Grossmächte (damals USA und Sowjetunion) gegeneinander auszuspielen. Wenn du von einem was willst, brauchst du nur mit dem anderen zu drohen. Lohnt sich! Das auszutesten will Kim nicht dem Erdogan allein überlassen

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mbockstette 25.04.2019, 14:37
7. Grundkenntnisse?

Zitat von wolla2
... Tramp schneller durchschaut, als so manche Politiker in Europa. Ein kluger Schritt, sich mit Russland an einen Tisch zu setzen denn auf die USA kann nicht nur Nord Korea sich nicht mehr verlassen. Und wenn Japan schon darum bittet, zukünftig nicht mehr mit Außenminister Pompeo verhandeln zu müssen, weil er die diplomatischen Grundkenntnisse nicht beherrscht, kann man den Schritt Nord Koreas umso mehr verstehen. Es wird Zeit, den Petro$ zu ersetzen und mit ihm die derzeitige Weltordnung.
Aber auf Russland kann man sich verlassen, nicht wahr?

Zitat: "1994 hat die Ukraine sich verpflichtet, seine Atomwaffen an Russland zu übergeben, im Tausch gegen Sicherheitszusagen aus Moskau, den USA und Großbritannien – Zusagen, auf die Kiew nun pocht, da offenbar von Moskau angestachelte russische Nationalisten versuchen, die mehrheitlich von ethnischen Russen bewohnte Krim von der Ukraine abzuspalten. Das sah damals aus wie ein guter Deal. Die internationale Gemeinschaft profitierte, weil so verhindert werden konnte, dass es einen weiteren Atomwaffenstaat auf der Welt gab. Und Kiew bot sich die Gelegenheit, von Moskau die Anerkennung seiner Grenzen in einem völkerrechtlich relevanten Vertrag zu bekommen. Eine Win-win-Situation, so schien es".

Finden Sie nicht auch, dass es wird Zeit wird, dass diese Tatsache endlich mal zur Kenntnis genommen wird?

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ezet 25.04.2019, 15:01
8. Es geht keineswegs ums Ego von Putin und Kim

Zwischen Putin und Kim geht es um nichts anderes als die Wiederwahl Trumps zu einer zweiten Amtszeit. Beide sind sich bestimmt einig, dass Trump für sie ein einfacherer Gegner ist, als irgendein neuer Präsident. Kim hat den Trumpf in der Hand, der Trump zur Wiederwahl verhelfen kann: Einlenken im Atomstreit. Putin garantiert dabei Kim, dass er Trump so in der Hand hat, dass dieser ihm nichts antun wird. Was Putin in der Hand hat, wird er wohl nicht sagen, aber die Anzeichen sind offensichtlich, dass er etwas hat. Mit diesem Schachzug gibt es rundum nur Gewinner und der schlaue Putin hat dies sofort erkannt und genutzt:

1.Kim kann dabei auf Lockerungen der Sanktionen zählen.
2.Trump hat als Superman den Rocketman bezwungen und wird wahrscheinlich wiedergewählt.
3.Die Chinesen, die Nordkorea als longterm Pfand gegen Taiwan sehen, können sich aus der Konfrontation heraushalten und sich dem Wirtschaftgezänk mit den USA widmen.
4.Putin hat «seinen» Trump für weitere 4 Jahre und erntet weltweit Lob für seine Vermittlung.

Das ist meine Ansicht. Um mehr geht es im Moment in Wladiwostok nicht.

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