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Nordkoreakonflikt: Trump sagt Treffen mit Kim Jong Un ab
AP

Eigentlich wollten sich Donald Trump und Kim Jong Un am 12. Juni in Singapur treffen. Doch nun hat der US-Präsident dem nordkoreanischen Machthaber abgesagt. Der Grund: Pjöngjangs "offene Feindseligkeit".

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wiseguyno1 24.05.2018, 19:22
90. Wes Brot ich ess, des Führerkult ich besing'...

Zitat von Klapperschlange
....eine Autostunde von NY entfernt. Es wohnen dort nur Reiche und sehr Reiche. Überwiegend stehen sie hinter Trump und rechnen mit einer Wiederwahl in etwa 36 Monate. Innenpolitisch hat er noch größere Probleme, aussenpolitisch macht er weiterhin alles richtig. Also, wenn er weiterhin keine großen Fehler macht, bleibt er auch weiterhin ein geliebter und akzeptierter Präsident.
Schon klar, solange man schön selbst an der Politik des GröPraZ "mitschmarotzen" kann, ist Trump der geliebte Führ... eh Präsident, der 'alles richtig macht'.
Gloria Viktoria, Trump siegt an allen Fronten!

Den gleichen peinlichen Duktus pflegen übrigens die Hofschranzen und Speichellecker aller ehemaligen und/oder aktuellen Diktatoren, wie zB damals beim 'deutschesten Österreicher aller Zeiten' oder auch ... ja, stimmt: dem "geliebten Führer" Kim Jong und dessen Thronerben.

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irobot 24.05.2018, 19:25
91.

Zitat von Reinhold Schramm
Die Finanz und Monopolbourgeoisie, insbesondere der nordamerikanischen Rüstungs- und Waffenproduzenten, die amerikanischen Dividenden-Multimillionäre und Erbschafts-Milliardäre, die nordamerikanischen Konzernvorstände und deren Aktiengesellschaften, aber auch die amerikanischen Gewerkschaften und ihre ideologisch weichgespülte Arbeiterklasse, so auch in der Metallindustrie und in der Bomben- und Waffenproduktion, die wollen keinen Frieden. Ein Frieden würde nicht nur die Profite der Eigentümer und den Bonus der Vorstände gefährden, sondern auch „die Arbeitsplätze“, Sonderprämien und Pensionsfonds nachhaltig gefährden. Vor Jahren zeigte mir im Martin-Gropius-Bau Berlin eine Mitarbeiterin ihre Familienfotos, über das ‘schöne’ Familienhaus und das besonders große spritfressende Geländefahrzeug ihres Sohnes. Dabei strahlte sie voller Freude und im mütterlichen Stolz, über den (bescheidenen) Wohlstand ihres Sohnemanns. Sie erzählte von der Berufstätigkeit ihres Sohnes in einer Bombenfabrik im amerikanischen Bundesstaat Arizona. Das auch ihr Bomben produzierender Sohn ein „Produzent des Todes“ ist, das beunruhigte sie keineswegs, so sichert er doch damit, als Arbeiter, nicht nur die Dividende der privaten Eigentümer der Fabrik, sondern auch seinen materiellen Wohlstand und Konsum. Jeder Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten gehört zur politischen Administration der Finanz- und Monopolbourgeoisie. Insbesondere Trump und sein Stab, auch zur politischen Administration der Waffenproduzenten der USA. Insofern besteht auch hier ein Interesse an einem ‘kontrollierten und konventionellen Krieg, möglichst unterhalb eines nuklearen Weltkrieges. Profit und Dividende, auch über Massenmord an stets Unschuldigen, bleibt das Primat der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik in den Vereinigten Staaten von Amerika.
Glauen Sie wirklich, was Sie da von sich geben? Wenn die USA auch nur ein kleines Bömchen auf Nordkorea abwerfen, brechen die Aktienmärkte ein und wenn das eskaliert, erwischt es auch noch die Realwirtschaft. Aonsten empfehle ich Ihnen mal eine Fortbildung zum Thema Volkswirtschaft. Dann würden Sie nicht solch verqueren Behauptungen aufstellen.

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g.eliot 24.05.2018, 19:31
92. War es tatsächlich Trump, der abgesagt hat?

Denn welchen Sinn macht sonst der erste Satz des letzten Absatzes:
Quote If you Change your mind having to do with thismost important summit, please do not hesitate to call me or write.Unquote

Die Formulierung setzt doch eher den Fall voraus, dass es Kim Jong Un war, der abgesagt hat.
??

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descartes 24.05.2018, 19:32
93. @Francois s. #63

"Wenn ich mir einige Medienberichte ansehe, oder Politiker anhöre, dann könnte man fast meinen das dem so ist. Sehr erschreckend."
Nun ja, man wählt immer das kleinere Übel und Unberechenbarkeit gehört definitiv zum grössten Übel bei internationalen Verhandlungen. Unberechenbarer als DJT ist noch nicht mal der kleine Kim.

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Pfaffenwinkel 24.05.2018, 19:35
94. Trump ist und bleibt unberechenbar

Die Welt kann m.E. erst wieder aufatmen, wenn er endlich in Rente geht.

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charly25 24.05.2018, 19:41
95.

Zitat von Andraax
Sicher sind beide (Trump und Kim) keine Leuchten der Diplomatie, aber die meisten Foristen erkennen klar, wer den größeren Mist verbreitet. Das hat nicht mal mehr mit politischer Gesinnnung zu tun, gesunder Menschenverstand reicht.
the majority is never right.
ist ja auch einfacher und angenehmer, die Mehrheitsmeinung zu uebernehmen. dann liegt man immer richtig und fuehlt sich bestaetigt. eigene Meinung zu haben ist viel zu anstrengend. koennte ja die Mehrheit anderer Meinung sein. ohje

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M. Vikings 24.05.2018, 19:50
96. Wer weiß das schon.

Zitat von g.eliot
Denn welchen Sinn macht sonst der erste Satz des letzten Absatzes: Quote If you Change your mind having to do with thismost important summit, please do not hesitate to call me or write.Unquote Die Formulierung setzt doch eher den Fall voraus, dass es Kim Jong Un war, der abgesagt hat. ??
Man fragt sich einfach zu häufig,
welchen Sinn seine Äußerungen machen.

Vielleicht war des Satz auch gar nicht an Kim gerichtet,
sondern an die Öffentlichkeit.

Nach dem Motto, Kim ist Schuld, er muss sich bewegen,
wir haben alles versucht.
Es gibt bestimmt Leute die ihm das abnehmen.

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g.eliot 24.05.2018, 19:50
97. "Let Trump be Trump!"

Zitat von Ossifriese
Als ich das Schreiben an Kim las, dachte ich nur, welch ein kindliches Geschreibsel. Wie soll man so einen Text ernst nehmen?
Richtig. Daher weiß man auch ziemlich genau, dass das Schreiben von keinem professionellen, erfahrenen Diplomaten verfasst wurde, sondern von Trump höchstpersönlich. Schriftverkehr zwischen Staatsoberhäuptern zeigt nie solch einen plumpen, persönlichen Ton auf.
Aber dafür wird er ja von seinen Fans geliebt!

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Andraax 24.05.2018, 20:02
98.

Zitat von charly25
the majority is never right. ist ja auch einfacher und angenehmer, die Mehrheitsmeinung zu uebernehmen. dann liegt man immer richtig und fuehlt sich bestaetigt. eigene Meinung zu haben ist viel zu anstrengend. koennte ja die Mehrheit anderer Meinung sein. ohje
Da braucht man nichts übernehmen. Das fällt jedem, der ein bisschen denken kann, von alleine auf.
Die Rolle einsamen Streiters gegen das falsch gepolte Establishment zieht bei diesem offensichtlichen Blödsinn, den der POTUS verbreitet nicht mehr. Als wenn man jemand ob seiner einzigartigen Sichtweise auf die Welt bewundern würde, weil er erzählt die Welt ist eine Scheibe.

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hosenmatz15 24.05.2018, 20:03
99. Was für ein Brief...

Als ich den Brief des POTUS gelesen habe war ich dann doch sehr verwundert über die Art und Weise des Schreibens und die doch sehr unprofessionellen Formulierungen an einigen Stellen. Bislang ging ich davon aus dass das Niveau in diplomatischen Kreisen höher ist. In meiner Firma würde ich mich das nicht trauen...

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