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Nordkoreakonflikt: Trump sagt Treffen mit Kim Jong Un ab
AP

Eigentlich wollten sich Donald Trump und Kim Jong Un am 12. Juni in Singapur treffen. Doch nun hat der US-Präsident dem nordkoreanischen Machthaber abgesagt. Der Grund: Pjöngjangs "offene Feindseligkeit".

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gandhiforever 24.05.2018, 20:18
100. Initiative

Zitat von g.eliot
Denn welchen Sinn macht sonst der erste Satz des letzten Absatzes: Quote If you Change your mind having to do with thismost important summit, please do not hesitate to call me or write.Unquote Die Formulierung setzt doch eher den Fall voraus, dass es Kim Jong Un war, der abgesagt hat. ??
Trumo hatte mal was gelernt, naemlich das derjenige, der die Initiative ergreift, im Vorteil ist.

Er hat allerdings nicht gelernt, dass ein Treffen auch richtig vorbereitet werden muss.

Und, weil er zeigen wollte, wie klug er dennoch ist, hat er das Treffen abgesagt, weil er Kim Jong Un zuvor kommen musste.

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g.eliot 24.05.2018, 20:39
101. New Jersey...

Zitat von Klapperschlange
....eine Autostunde von NY entfernt. Es wohnen dort nur Reiche und sehr Reiche. Überwiegend stehen sie hinter Trump und rechnen mit einer Wiederwahl in etwa 36 Monate. Innenpolitisch hat er noch größere Probleme, aussenpolitisch macht er weiterhin alles richtig. Also, wenn er weiterhin keine großen Fehler macht, bleibt er auch weiterhin ein geliebter und akzeptierter Präsident.
Wie Camden, New Jersey? Gilt als ärmste Stadt der USA. Haben Sie die Leute auch dort schon gefragt?
Auf Wikipedia finden Sie unter dem Heading "Culture" die afroamerikanische und hispanische Kultur an erster und zweiter Stelle.
Hey, aber diese Menschen interessieren Trump doch nur, wenn es Wahlkampf gibt, gell.

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ezet 24.05.2018, 21:46
102. Xi: Tausche Nordkorea gegen Taiwan

Man darf nie vergessen, dass hinter Kim China die Fäden 100% in der Hand hält. Bin überzeugt, dass China ausserordentlich strategisch denkt und das Ziel, die abtrünnige Provinz Taiwan irgendwie zurückzuholen, unbeirrt verfolgt. Vielleicht sogar mit dem Plan Nordkorea gegen Taiwan.

Kim bekommt laufend Instruktionen von China, wie er Trump reizen und ködern soll, während China im Hintergrund inoffiziell sondiert, ob so ein Tausch in Washington denkbar ist.

Es geht sicher nicht um eine sofortige Übernahme der Kontrolle Taiwans durch China, sondern nur um ein Papier, auf dem steht, das Taiwan eigentlich zu China gehört. Integriert wird erst in ein, zwei Generationen, derweil unter Chinas bewährter Führung Nordkorea als nächstes Billiglohnland für alle zum Segen wird.

So gesehen, ist ein Scheitern dieses «Gipfels» logisch, denn so ein «Megadeal» verträgt auch für den grössten Dealmaker im WH keinen Schnellschuss. Also lässt China Kim wieder Galle speien und den US Präsidenten vergraulen, während dieser brav zurückgeifert. So platzt dieser Gipfel, der unter diesen Aspekten ohnehin mit den falschen Akteuren stattgefunden hätte.

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gandhiforever 24.05.2018, 22:46
103. Der 2. Wohnsitz

Zitat von g.eliot
Wie Camden, New Jersey? Gilt als ärmste Stadt der USA. Haben Sie die Leute auch dort schon gefragt? Auf Wikipedia finden Sie unter dem Heading "Culture" die afroamerikanische und hispanische Kultur an erster und zweiter Stelle. Hey, aber diese Menschen interessieren Trump doch nur, wenn es Wahlkampf gibt, gell.
Klapperschlange versteckt sich eher in einer dieser gated communities in Morris County, off Route 23.

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tinosaurus 25.05.2018, 09:16
104. Verstörend

Zitat von kuac
Feige ist der angeblich größte Dealmacher Trump auch noch. Kein Mut zum verhandeln. Immer nur Befehle erteilen funktioniert nicht immer.
Es ist schon verstörend, wie lange er die Welt mit Chaos und Unverständnis beeindruckt und in Atem hält. So hat er auch schon als Geschäftsmann oft genug versagt. Langsam müssten doch auch seine treuen Anhänger nachdenklich werden. Bis jetzt hat er ja keinen einzigen bemerkenswerten Deal zustande gebracht, dafür aber bereits viel Schaden angerichtet. Man kann nur hoffen, dass er keinen Krieg anfängt und bald endgültig entmachtet wird.

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gandhiforever 25.05.2018, 13:32
105. nicht koordiniert

In Trumps Administration moechte jeder sein sueppchen kochen, wobei das Kochen natuerlich nicht koordiniert wird.
Und so war es auch gestern.

Bolton brachte Trump dazu, den tollen Brief zu schreiben, Pompeo wusste nichts davon.
Da sollte es einen nicht verwundern, wenn die nichts zustande bringen. Nicht einmal die Koordination klappt.

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Faceoff 25.05.2018, 15:45
106. Breaker, nicht Maker

Zitat von Klapperschlange
....eine Autostunde von NY entfernt. Es wohnen dort nur Reiche und sehr Reiche. Überwiegend stehen sie hinter Trump und rechnen mit einer Wiederwahl in etwa 36 Monate. Innenpolitisch hat er noch größere Probleme, aussenpolitisch macht er weiterhin alles richtig. Also, wenn er weiterhin keine großen Fehler macht, bleibt er auch weiterhin ein geliebter und akzeptierter Präsident.
Aha - na und: Soweit ich informiert bin, hat ein Reicher in den USA genauso viele Stimmen, wie ein Armer. Also was wollen Sie uns damit sagen? Und im Staat New York hat Trump die Präsidentschaft sowieso nicht gewonnen, sondern der Mittlere Westen hat dafür gesorgt, dass Trump ohne Stimmen-Mehrheit in´s Weiße Haus einziehen konnte. Wie es um das Trump-Lager steht, konnte man bei der Nachwahl in Pennsylvania sehen: In einem Republikaner-Wahlkreis, in dem Trump bei der Präsidentenwahl noch 20 Prozent Vorsprung hatte, gewann (hauchdünn) ein Demokrat.

Trump bezeichnet sich doch selbst als Deal-Maker - also von "Maker" kann nach 1,5 Jahren überhaupt keine Rede sein, aber von "Breaker". Ich hoffe, das bleibt so und Trump wird in 2,5 Jahren zurück in´s Golf-Resort geschickt.

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