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Nordkoreanische Abgesandte in Südkorea: Kims Rote Armee
DPA

Sportler, Musiker, Jubelchöre: Hunderte Nordkoreaner reisten zu Olympia in Pyeongchang. Für Südkorea eine Herausforderung. Während im Norden weiter Menschen leiden, nutzt Diktator Kim Jong Un die Gelegenheit für Propaganda im Süden.

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kajoter 11.02.2018, 14:54
10.

Zitat von StefanXX
Langsam geht mir diese politische Instrumentalisierung des Sports gegen Nordkorea und diese einseitige Berichterstattung wirklich auf den Zeiger. Ja Kim Jong-Un ist ein schlimmer Herrscher und ja Nordkorea ist ein - nach westlichen und meinen persönlichen Maßstäben - schlimmes Land. Aber glaubt der Author denn in anderen - auch westlichen Ländern - leiden Menschen nicht? Wenn kein Land mehr fröhliche Sportler zu Olympia schicken dürfte, in dem Menschen leiden, dann können wir uns olympische Spiele künftig sparen weil es dann keine Athleten mehr gibt. Genauso das Thema Gesprächsangebot von Kim Jong-Un. Was ist so schlimm daran es einfach mal anzunehmen?? Nein da wird es zunächst abgelehnt weil erst irgendwelche Rahmenbedingungen aufgestellt und geklärt werden. Was ist dabei einfach mal miteinander zu reden? WO ist da das Problem? Langsam kann man wirklich den Eindruck bekommen der Westen ist auch gar nicht an einer Entspannung der Lage interessiert .. leider ...
Theoretisch könnten Sie Recht haben. Aber nennen Sie mir bitte ganz praktisch ein zweites Staatsoberhaupt, das mit einer adäquaten Grausamkeit über sein Land herrscht. Dagegen wirkt Russland wie eine lupenreine Demokratie, der Iran wie eine selige Glaubensinsel und die Türkei wie ein Musterbeispiel an Rechtstaatlichkeit. Nordkorea sprengt alle Vorstellungskraft und daher kann man wohl kaum anders berichten, als man es tut.

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spon-facebook-10000523851 11.02.2018, 15:03
11. Frage mich

wie viele Angehoerige und Bekannte der NK Delegation derzeit unter Beobachtung stehen oder gar in einem "Staatshotel" untergebracht sind, um die Rueckkehr der Delegation zu bewirken. Denen wurde bestimmt die Liste derer uebergeben, die bei "Ueberlauf" in einem Arbeitslager unterkommen.

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hwmueller 11.02.2018, 15:16
12. Der Spiegel macht den Trump!

Statt sich zu freuen, wie dieses zarte Plänzlein der Annäherung gedeiht, wird aus allen Rohren dagegen ge-trumpelt! Das erinnert mich an die bürgerliche Presse in den Jahren vor 1914. Ja, bei den postbürgerlichen Meinungsmacher schleicht sich langsam das Geschäft Konfliktverschärfer ein. Was hier wohl vergessen wurde: ein Trump-Bashing. Vielleicht jener: der böse dumme Trump hat die Nordkoreanr in die Hände der Südkoreaner getrieben.

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sven2016 11.02.2018, 15:18
13.

Was für ein alberner Artikel.

Ähnlich berichtwn Sie gelegentlich über afrikanische Länder, so dass man sich wieder mal überlegen fühlen kann und die armen Menschen in einem der Trumpschen Sh*tholes kurzzeitig bedauert.

Schauen Sie nach, wie viele andere Staaten mit fragwürdigen Regimen und scheußlichen Lebensbedingungen teilnehmen - unkommentiert.

Vielleicht auch zu südkoreanischen Firmen, die großartig an den Sonderwirtschaftszonen in Nordkorea verdienen.

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karl-ecker 11.02.2018, 15:34
14. Er kanns aber auch machen, wie er will,

der "friedliebende Westen" hat an allem was zu meckern. Die beiden Machthaber der geteilten Koreas sollten miteinander verhandeln und sich nicht von Hegemonen aller Art in,s Zeug flicken lassen. Wenn auch vielleicht eine Wiedervereinigung nicht gelingen mag, so könnte jedoch der Waffenstillstandsvertrag in einen Friedensvertrag verwandelt werden. Dafür brauchen die keine Weltmächte. Alle Hereinreder haben dort nichts zu melden. Ich wünsche beiden viel Glück. Alle anderen Optionen führen über kurz oder lang nur zum Krieg. Kann für die Koreaner nicht wünschenswert sein.

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Sgt.Moses 11.02.2018, 15:35
15. Same procedure as every year

Wie kann man sich nur immerwieder so verarschen lassen???

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maicher 11.02.2018, 15:42
16. Nordkoreaner in Suedkorea

Wenn Nordkoreaner leiden sind wir ja nicht unbedingt daran unbeteiligt. Liftet die Sanktionen des Westens.

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omanolika 11.02.2018, 15:47
17. Trump-Bashing?

Zitat von hwmueller
Statt sich zu freuen, wie dieses zarte Plänzlein der Annäherung gedeiht, wird aus allen Rohren dagegen ge-trumpelt! Das erinnert mich an die bürgerliche Presse in den Jahren vor 1914. Ja, bei den postbürgerlichen Meinungsmacher schleicht sich langsam das Geschäft Konfliktverschärfer ein. Was hier wohl vergessen wurde: ein Trump-Bashing. Vielleicht jener: der böse dumme Trump hat die Nordkoreanr in die Hände der Südkoreaner getrieben.
Dass der Artikel nicht so fördert das Pflänzlein,
könnte, zugegebener Maßen, kaum klarer sein,
allerdings hat das mit Trump-Bashing nix zu tun,
sonst würde der Schreiber da ja ganz laut buhn,
wo US-Vizepräsident Pence lieber aus dem Raum geht,
als, dass er zu lange mit Nordkoreanern im Raum steht...

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AndreasKurtz 11.02.2018, 15:50
18. Niemals

wird Nordkorea von seinem Atomprogramm lassen, weil es dieses als einigen Schutz gegen 'Regieme-Change' nach US-Art begreift. Das sollten auch andere begreifen und sie sollten eigentlich dann auch folgern können, dass die auch hier angesprochenen schweren Lebensbedingungen im Norden durch die auch in Deutschland hochgejubelten Sanktionen nur eben dieses Leben noch schwerer machen, nicht aber ein Umdenken in der Verteidigungsfrage bewirken. Es sei denn, man hungert sie aus, wie Pence es ja auch offen sagt. Menschenverachtender geht nicht. Ansonsten die üblichen Plattheiten 'Tatsächlich dürfte es dem Regime darum gehen...' 'wie von vielen Experten vermutet wird...', 'So folgen auch die nordkoreanischen Wintersportler in Pyeongchang der Propaganda-Inszenierung' etc. statt Kim endlich mal ernst zu nehmen und diese Inszenierung als das zu sehen, was sie eher ist: Ein Angebot die Halbinsel zu entspannen, einen ehrlichen Dialog ohne Vorbedingungen zu beginnen, Frieden ohne Erpressung gelingen zu lassen. Im Übrigen: Es ist Südkoreanern bei Strafe verboten mit Nordkoreanern zu sprechen. Falls das zufällig passiert, muss es gemeldet werden. Man hat dann einen Eintrag beim Geheimdienst, in Südkorea wohlgemerkt.

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biesi61 11.02.2018, 15:51
19. "Zwar lehnte sie es ab, das Schiff der nordkoreanischen Jubeltruppe

für die Rückreise mit Öl zu betanken"

Wie albern ist das denn? Ein dummer Kniefall der Südkoreaner vor Herrn Trump!

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