Forum: Politik
Notlage in Athen: Der Griechenland-Fluch

Die Krise in Griechen will einfach kein Ende nehmen: Kurz vor dem EU-Gipfel sorgt Athens dramatische Lage für Nervosität in der Bundesregierung. Kanzlerin und FDP wollen nichts von zusätzlichen Hilfen wissen - aber können sie die harte*Linie wirklich durchhalten?

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BlogBlab 27.01.2012, 18:11
30. Holt euch das Geld anderswo!

Wenn Griechenland Finanzhilfen braucht, soll es doch erst einmal die vielen hundert Milliarden hinterzogenen Steuern eintreiben, die ihre wohlhabenden Staatsbürger auf schweizer Bankkonten und anderswo gebunkert haben. Erst wenn deren Konten leergeräumt und alle vereinbarten Sparmaßnahmen und Reformen durchgesetzt sind, sollte sich Deutschland überhaupt erst wieder mit der endlosen Tragödie dieses Chaotenstaates befassen. Sollte sich Griechenland weigern, diese Maßnahmen umzusetzten, muss es den Austritt aus der Eurozone zur Folge haben.

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cato. 27.01.2012, 18:12
31.

Zitat von sysop
Die Krise in Griechen will einfach kein Ende nehmen: Kurz vor dem EU-Gipfel sorgt Athens dramatische Lage für Nervosität in der Bundesregierung. Kanzlerin und FDP wollen nichts von zusätzlichen Hilfen wissen - aber können sie die harte*Linie wirklich durchhalten?
Natürlich kann Frau Merkel das durchhalten, wenn sie denn wollte. Es kann Deutschland keiner zwingen Geld zu geben, die Zeiten Versailles und die Zeiten der Besatzung Deutschlands sind vorbei. Auch unterstelle ich einfach mal, dass man in Deutschland keine Farbenrevolution anzetteln kann. Insofern einfach abwarten, dann löst sich das Problem von selber, denn die PIIGS brauchen neues Geld, wenn sie es von der EU nicht bekommen, werden sie ihre eigenen Währungen einführen und es drucken. Und wenn die EZB gegen unseren Willen die Gelddruckmaschienen anwirft, nun die neue D Mark soll ja bereits gedruckt sein.

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Progressor 27.01.2012, 18:12
32. *uuih*

Zitat von localpatriot
Ich schaue gerade eine Zusammenfassung dieser Gesamtverschuldung an - Quelle BIS Eurostat, leider ist das Jahr nicht angegeben, aber ich gehe davon aus dass es 2010 ist. Hier als % des BIP: Griechenland Staat 132%, Firmen 65%, Haushalte 65% Gesamt 262% Deutschland Staat 77%, Firmen 100%, Haushalte 64%, Gesamt 241% Spanien Staat 72%, Firmen 193%, Haushalte 91%, Gesamt 356% Italien Staat 129%, Firmen 128%, Haushalte 53% Gesamt 320%
Ich suche seit Jahren nach solch einer Aufstellung. Aber ich bräuchte Zeitreihen dazu. Würden Sie bitte nochmal nachsehen und evtl. verlinken?

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Spiegelkritikus 27.01.2012, 18:13
33. Die Griechen kriegen die Krise,

Zitat von sysop
Die Krise in Griechen will einfach kein Ende nehmen: Kurz vor dem EU-Gipfel sorgt Athens dramatische Lage für Nervosität in der Bundesregierung. Kanzlerin und FDP wollen nichts von zusätzlichen Hilfen wissen - aber können sie die harte*Linie wirklich durchhalten?
wenn nicht bald weitere Milliardenpakete nachgeschoben werden. Sie wollen schliesslich ihren korrupten, gigantisch aufgeblähten Staatsapparat am Leben erhalten, wozu sind sie denn in den Euro eingetreten?

Die deutschen Politiker müssen endlich eingestehen, dass es ein riesen Fehler war, Griechenland aufzunehmen, und dass es keine Alternative zur gründlichen Korrektur dieses Fehlers gibt: Keine weiteren Hilfen mehr, Bankrott und Austritt des Landes aus der Euro-Zone, Einführung einer eigenen Währung, Abwerten und die notwenigen Reformen bei Staat und Wirtschaft im eigenen Interesse und in eigener Verantwortung umsetzen. Dabei sollte man sie mit Know-How logistisch unterstützen. Punktum!

Ansteckungsgefahr und Domino-Effekte sind nicht zu befürchten, weil die Gläubiger sich faktisch längst auf die Pleite eingestellt haben. Die Folgen sind also durchaus kalkulier- und überschaubar, auch wenn es zu kurzfristigen Turbulenzen an den Finanzmärkten kommen sollte.

Also Schluss mit Panikmache und Erpressung und eine saubere, konsequente Lösung im obigen Sinne realisieren!

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Wolfgang J. 27.01.2012, 18:15
34. Sonniges Gemüt...

Zitat von sysop
.. Zu unkalkulierbar wäre eine Pleite, zu unvorhersehbar die Folgen eines möglichen Ausscheidens Griechenlands aus der Euro-Zone...
Und wie für wie kalkulierbar halten die Verfasser die Kosten um die Pleite abzuwenden? Für wie vorhersehbar halten sie die Folgen eines euweiten Absturzes, wenn wir alle verfügbaren Mittel einer vergeblichen "Rettung" hinterher geworfen haben?
Seit dieser Woche komme ich da ins Grübeln: Offensichtlich weis tatsächlich kein Mensch wie lange die Griechenlandrettung dauern wird, was sie kosten wird, und ob wir sie überhaupt stemmen können. Es wird immer und immer wieder mehr gefordert weil etwas passiert ist was man nicht vorher gesehen hatte. JEDES Geldinstitut hätte da schon längst den Geldhahn zu gedreht, jeder andere würde sich beim Schuldner verleugnen lassen, aber hier haben wir es ja mit Experten zu tun... Ich frage mich nur : Expertern wofür? Unschärfe Relationen und kreative Buchführung?

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sacco 27.01.2012, 18:15
35.

Fluch? was für ein gewäsch.

die entwicklung in griechenland war vor jahren abzusehen, nur nicht von politikern und ihren schreiberlingen

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whitemouse 27.01.2012, 18:18
36. Grundsätzliche Fragen

Leider will offenbar niemand an die grundsätzlichen Fragen ran.

- Fakt ist, dass das kapitalistische Wirtschaftssystem seine Heilsversprechen mindestens genauso wenig wie das stalinistische Wirtschaftssystem erfüllen kann. Sollte man da nicht ein gemäßigt sozialistisches Wirtschaftssystem -Mischsystem von Staat in Bereichen wie Banken, Versicherungen, Energie u.a., Privatwirtschaftschaft in Kleinproduktion, Handwerk und Handel- einführen?

- Sollte man das Geldsystem ändern?

- Bei grundsätzlicher Beibehaltung des gegenwärtigen Wirtschaftssystems:

- Soll ein dauerhafter Regionalausgleich stattfinden? Sollen die Erfolgreichen die nicht Erfolgreichen subventionieren?

- Oder sollten Lände bei allzu großen Differenzen aus dem Euro ausscheiden, um über Abwertungen wirtschaftlich konkurrenzfähig zu werden?

- Sollte man die gesamte EU nicht kritisch überprüfen? Wir haben jetzt eine eng verbundene Union (Eurozone) und einen Randbereich, bei dem einige gern in der engeren Union mitmachen würden und andere (v.a.GB) das nicht wollen. Ein Anwärterstatus von Ländern, die gern mitmachen wollen, mag ja Sinn machen. Aber für Länder wie GB, die das nicht wollen, erscheint mir eine EU-Mitgliedschaft nicht sinnvoll zu sein, hier sollte man dann doch eher an eine privilegierte Partnerschaft denken.

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DerMittelfeldspieler 27.01.2012, 18:19
37. Kein Licht am Ende des Tunnel`s.

Zitat von sysop
Die Krise in Griechen will einfach kein Ende nehmen: Kurz vor dem EU-Gipfel sorgt Athens dramatische Lage für Nervosität in der Bundesregierung. Kanzlerin und FDP wollen nichts von zusätzlichen Hilfen wissen - aber können sie die harte*Linie wirklich durchhalten?
Wie bei all den vorangegangenen Äußerungen werden diese Weicheier dann doch einknicken und sich diesen Erpressern fügen. Keine unserer regierenden Parteien hat den Arsch in der Hose, sich dem zu widersetzen. Dazu fehlt eine Partei da oben, die auf nationale Souveränität setzt und nicht nur Multikultivierung im Kopf hat.
Vom Volk der "Dichter und Denker" zum Volk der "Dichter und Verschenker". Keinen Cent dürfte man diesen Ländern erlassen.
Aber nein!: Willkommen in der Fäkal-Union.

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Krux 27.01.2012, 18:19
38. Mehr desselben

Zitat von sysop
Die Krise in Griechen will einfach kein Ende nehmen: Kurz vor dem EU-Gipfel sorgt Athens dramatische Lage für Nervosität in der Bundesregierung. Kanzlerin und FDP wollen nichts von zusätzlichen Hilfen wissen - aber können sie die harte*Linie wirklich durchhalten?
Es gibt ein Rezept, mit dem man ziemlich sicher jede Problemlösung verhindert. Man wendet einen Lösungsansatz an, zum Beispiel mehr Geld und mehr Sparen und es hilft nicht. Und anstatt zu überlegen, ob vielleicht der Lösungsansatz falsch war, macht man einfach "mehr desselben", also mehr Geld ins System pumpen und noch mehr Sparmassnahmen beschliessen. Und wenn das auch nichts nützt, dann macht man noch mehr desselben. Aber weils eben die falsche Lösung ist, bringt es nichts.

Anderes Beispiel: Das Licht in der Küche geht aus. Also schraubt man eine neue Birne rein. Die funktioniert auch nicht. Also geht man los und kauft eine teurere Birne, in der Hoffnung, die hätte eine bessere Qualität und schraubt sie rein. Wieder bleibt es dunkel. Man variiert die nutzlose Lösung ein bisschen und kauft eine neue, noch teurere Lampe. Hilft wieder nichts. Man probiert es mit einer anderen Birnen-Marke. Nichts. Dabei hätte man statt dessen die Sicherung wieder rein schrauben sollen...

Mit Griechenland ist es dasselbe.

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chrimirk 27.01.2012, 18:20
39. Schon wieder?

Zitat von sysop
Die Krise in Griechen will einfach kein Ende nehmen: Kurz vor dem EU-Gipfel sorgt Athens dramatische Lage für Nervosität in der Bundesregierung. Kanzlerin und FDP wollen nichts von zusätzlichen Hilfen wissen - aber können sie die harte*Linie wirklich durchhalten?
Nicht mehr damit beschäftigen. GR. kommt selbst am besten aus dem Misthaufen raus.
Und die Schulden der Griechen, werden von denen NIE bezahlt! Wer das glaubt, ist naiv.
Im Gegenteil:
1. Alle GR. Schulden bis 01.04.2012 werden ein für alle mal denen geschenkt/annuliert/abgeschieben usf.
2. Als Dank dafür, erhält GR von der EU einen Anerkennungs-Bonus in Höhe von: 5 Jahre x 50 Mrd. €/a. Sollte es nicht reichen, wirtd nachverhandelt
3. Verbot aller anti-F oder Anti-D-Demonstrationen in GR kosten extra: 5 Mrd/Jahr und Land.

Na also. So macht man das, Frau Merkel. Wer es nicht glaubt, bitte in Athen nachfragen!

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