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Novum in Deutschland: Die Zeichen stehen auf Grün-Schwarz in Baden-Württemberg
DPA

Eine gute Woche nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg wird eine grün-schwarze Regierung immer wahrscheinlicher. Das wäre ein Novum in Deutschland. Die Alternative ist aus Sicht beider Parteien wenig erstrebenswert.

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Lanek 23.03.2016, 13:21
30.

Zitat von bahnfan25
Für jeden, der sehen kann und sehen will, war schon bei der SWR-Elefantenrunde am 10.3., 3 Tage vor der Landtagswahl, klar, wohin das geht: Kretschmann trat mit grün/schwarz-gestreifter Krawatte auf. - Vergessen Fototermine wie im April 2015: Kretschmann mit rotem Rucksack und Schmid mit grünem Rucksack geschultert für den gemeinsamen Marsch zur Wahl.
Also die Hand ins Feuer legen würde ich jetzt nicht dafür, dass die Krawatte das alles aussagen muss.

Mal davon abgesehen, dass Kretschmann ursprünglich sogar einmal Schwarz-Grün für 2011 angepeilt hatte (nach den Sondierungen 2006, die aber von der CDU fallen gelassen wurden) - und sicherlich auch könnte mit der CDU - mit der SPD wird es für sie Grünen sicherlich leichter gewesen sein?

Es gibt nämlich sowohl bei dern Grünen die Fundis, als auch bei der CDU den ländlich-konservativen Flügel. Und dass die dann eben auch miteinander arbeiten sollen... ich stell's mir ja doch etwas schwierig vor.
Gerade ja auch, weil ein beträchtlicher Teil sicherlich Grün gewählt halt, um eben keine CDU zu haben. Oder umgekehrt.

Aber nun erstmal abwarten, was aus den Koalitionsverhandlungen wird. Sollte alles schiefgehen, muss Kretschmann halt eine grün-rote Minderheitsregierung bilden, die FDP sich nochmal umentscheiden und über eine Ampel verhandeln, oder die SPD umfallen und der CDU in die Regierung helfen. Neuwahlen wollen ja alle nicht.

Als jemand, der GroKos absolut nicht mag, aber Kretschmann gerne behalten würde, wäre für mich die Ampel hier die bessere Idee gewesen. Aber wer weiß, vielleicht wird die Kiwikoalition ja ein Erfolg.

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friedrich.grimm@gmx.de 23.03.2016, 13:23
31. Wohin geht die Reise?

Die kommenden 5 Jahre werden sicher interessante Jahre werden. Denn schließlich wurde vom neuen Koalitionspartner CDU, vor der Wahl, ein Politikwechsel gefordert. War doch der Politikwechsel vor 5 Jahren, den Grün/Rot vollzogen haben wichtig und richtig für das politisch verfilzte Bundesland BW. Und jetzt erklärt Herr Strobl großspurig "nicht um jeden Preis" koalieren zu wollen. Dabei würde Herr Srobl auch noch seine Großmutter verkaufen, um ja wieder mitmischen zu können. Herr Kretschmann hätte ganz gut auch eine, von der FDP tolerierte Minderheitsregierung installieren können. Die hätte dem Land nicht geschadet und hätte eine Kontinuität der bislang verfolgten Politik weitgehend gewährleistet.

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friedrich.grimm@gmx.de 23.03.2016, 13:26
32. Wohin geht die Reise?

Die kommenden 5 Jahre werden sicher interessante Jahre werden. Denn schließlich wurde vom neuen Koalitionspartner CDU, vor der Wahl, ein Politikwechsel gefordert. War doch der Politikwechsel vor 5 Jahren, den Grün/Rot vollzogen haben wichtig und richtig für das politisch verfilzte Bundesland BW. Und jetzt erklärt Herr Strobl großspurig "nicht um jeden Preis" koalieren zu wollen. Dabei würde Herr Srobl auch noch seine Großmutter verkaufen, um ja wieder mitmischen zu können. Herr Kretschmann hätte ganz gut auch eine, von der FDP tolerierte Minderheitsregierung installieren können. Die hätte dem Land nicht geschadet und hätte eine Kontinuität der bislang verfolgten Politik weitgehend gewährleistet.

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friedrich.grimm@gmx.de 23.03.2016, 13:32
33. Opposition lernen?

Zu kuac. Wenn eine Partei Opposition kann, dann die SPD. Dass die CDU in den ganzen 5 Jahren außer Polemik nichts konstruktives für das Land beigetragen hat, scheinen viele Wähler bis heute nicht zu begreifen. Die Situation war zu Zeiten von Rot/Grün im Bund ähnlich. Schließlich hält sich die als "bürgerlich" bezeichnete Partei CDU schon immer als die Regierungspartei schlechthin.

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a_robert 23.03.2016, 13:37
34. Das kann doch gar nicht sein!

Ja, die Schwarzen tun sich schwer mit diesem Wahlergebnis und der daraus entstandenen Situation.

Da war die grün-rote Landesregierung vor einiger Zeit für sie nur eine vorübergehende Randnotiz, die CDU in Wahlumfragen auch bei 41 % und die neuen Posten und Pöstchen waren wohl auch schon verteilt. Aber dann dieses Ergebnis!

Ich denke, Wolf ist sich erst Tage später über die Konsequenzen des Ergebnisses klar geworden. Und natürlich hat nicht er die Wahl verloren, sondern die gesamte Partei. Was sagt mir solches Verhalten? Nach wie vor geht es den Herren Wolf oder Strobl nicht um das Wohl des Landes oder der Bürger, nein, es geht nur Macht und Pöstchen.

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a_robert 23.03.2016, 13:38
35. Das kann doch gar nicht sein!

Ja, die Schwarzen tun sich schwer mit diesem Wahlergebnis und der daraus entstandenen Situation.

Da war die grün-rote Landesregierung vor einiger Zeit für sie nur eine vorübergehende Randnotiz, die CDU in Wahlumfragen auch bei 41 % und die neuen Posten und Pöstchen waren wohl auch schon verteilt. Aber dann dieses Ergebnis!

Ich denke, Wolf ist sich erst Tage später über die Konsequenzen des Ergebnisses klar geworden. Und natürlich hat nicht er die Wahl verloren, sondern die gesamte Partei. Was sagt mir solches Verhalten? Nach wie vor geht es den Herren Wolf oder Strobl nicht um das Wohl des Landes oder der Bürger, nein, es geht nur Macht und Pöstchen.

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tempus fugit 23.03.2016, 13:40
36. Die Grünen,..

Zitat von koios
Herr Kretschmann hatte nie einen anderen Plan als Grün-Schwarz (G/S) in BW, denn damit ist er einer der Wegbereiter für diese Farbkonstellation auf Bundesebene. Die grünen Parteispitzen sind es nach 11 Jahren leid, die Oppositionsbank zu drücken, in 2017 will man endlich zurück an die Macht und die damit verbundenen Annehmlichkeiten. Mit der (bereits vor der LT-Wahl insgeheim angestrebten) Grün-Schwarzen-Koalition in BW wird das Wählervotum ad absurdum geführt: Da erklären die Wähler mit -12%, daß sie die CDU noch weiter von der Macht in BW entfernt sehen wollen – und bekommen sie in wenigen Wochen als Juniorpartner der Landesregierung serviert. Mehr Verachtung kann man "dem Souverän" kaum zeigen. Die Aussage "…eine Alternative zu Grün-Schwarz wären nur Neuwahlen. Doch die (CDU-)Fraktion sei sich einig, dass es dazu nicht kommen dürfe" unterstreicht nur noch die unverhohlene Verachtung für den Wähler. Zu dieser Verachtung kommt noch die dreiste Lüge hinzu: "Neuwahlen will man unbedingt vermeiden, denn das würde nur die AfD weiter stärken, so die Annahme". Um die AfD geht es hier nur am Rande. Tatsächlich wollen die etablierten Parteien den Steuer-Kuchen der Parteifinanzierung nicht mit weiteren Parteien teilen.
...mit Kretschmann an der Spitze haben vor 5 Jahren die Wahl gewonnen. Punkt.

Nach so 60 Jahren ...inger-Politik, zum Schluss mit der
Unpolitik nach Schema 'Erdogan' durch diesen unsäglichen Mappus - und nach 5 Jahren Grünen-Politik
mit Kretschmann haben die BWer erfahren dürfen, wie Landespolitik geht - transparent, glaubwürdig, bürgernahe.

Den Rest Ihrer etwas 'verunglückten' Ablässe sind kommentarunwürdig, da an den Haaren hergezogen.

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g_bec 23.03.2016, 14:21
37. Achso.

Zitat von MurkselsOpfer
Ausser der AfD machen alle Parteien exakt das, was merkel in berlin bestimmt. Es ist also egal, wer regiert in Deutschlands Bundesländern. Die AfD gibt Hoffnung, ja, aber sie muss stärker werden, damit wir wieder eine Demokratie echte werden. Der faschistoide Führungsstil der DDR Kanzlerin wird bald eine Ende finden und die Blockparteien aufgelöst.
Die Blockparteien werden aufgelöst? Ach so, zugunsten der NSafd bzw. SEafD.
Na, da sind wir aber beruhigt.

Davon abgesehen bin ich gespannt, ob Grün - Schwarz funktioniert. Wäre ein guter Testlauf für den Bund.

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schulsportverein 23.03.2016, 15:38
38. Ministerpräsidentwahl

Das war eine Ministerpräsidentenwahl. CDU Wähler haben Grün gewählt, damit Kretschmann Ministerpräsident bleibt. Daher ist Grün/Schwarz der Wille des Wählers, andere Mehrheiten gibt es nun mal nicht.

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willi441 23.03.2016, 15:51
39. Vakuum nach Kretschmann

Zitat von Freidenker10
Kretschmann wird nach dieser Legislatur sicherlich abtreten, dann darf die CDU wieder beweisen einen denkbar ungeigneten Kandidaten ins Rennen zu schicken! Teufel, Oettinger, Mappus schlimmer gehts nimmer, oder?
Die Nachfolge wird ein Riesenproblem , ich sehe keinen
der das Vakuum nach Kretschmann auffüllen kann.
Der einzige mögliche Kandidat meiner Ansicht wäre Ex-Finanzminister Schmidt , er müsste halt das Lager wechseln ,dann könnte er noch sein Image vom Biedermann weg, verbessern. Schmidt ist durch seine
ruhige Art, der meist unterschätzte Landespolitiker.

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