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NS-Entschädigungen für Griechenland: Das reiche Deutschland wirkt peinlich
REUTERS

Mit juristischen Winkelzügen argumentiert die Bundesregierung gegen Entschädigungs-Zahlungen an Griechenland. Diese Position seht beispielhaft für den feindseligen Kurs Berlins gegenüber Athen. Es braucht ein klares Signal der Versöhnung.

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mikado17 17.03.2015, 14:31
10.

Einer geht noch! Soweit wir dann doch Zahlen wollen, entstehen uns als Rechtsnachfolger neben den Pflichten auch Rechte, so kann dann auch das Thema Vertreibung i.V.m. Landrückgabe wieder aufleben!

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captainpetrov 17.03.2015, 14:33
11. differenzieren

Man muss die Hilfe differenzieren. Einfach Geld an die griechische Regierung zu überweisen geht eher weniger. Damit würde man einen Präzedenzfall erzeugen. Den Kredit zurückzahlen ist etwas anderes. Und das Jugendwerk ist auch eine gute Idee. Ich finde die Idee gut, weil die Entschädigung dann nicht in einer korrupten Bürokratie versickert. Und es könnte dazu beitragen, hier Lehrstellen zu besetzen. Und das Opfer entschädigt werden sollen ist auch nicht schlecht. Hauptsache die griechische Bürokratie bekommt das Geld möglichst nicht in die Finger und man kann verhindern, dass groß angelegt geschummelt wird. Man denke nur an die Insel der Blinden auf der in Wahrheit niemand blind war...

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audaxaudax 17.03.2015, 14:33
12.

Hier wollen sich mal wieder einige Hinterbänkler auf Kosten des Steuerzahlers profilieren. Warum stellen die nicht ihre gut gefüllten Parteikassen zur Verfügung?

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syracusa 17.03.2015, 14:34
13. volle Zustimmung

Zwar steht laut FAZ sogar die rechtliche Einordnung des "Zwangskredits" auf äußerst wackligen Füßen (einen Kreditvertrag gab es nie, sondern nur eine auf unsicherer Datenbasis stehende Ermittlung durch Nazi-Deutschland), aber wir sollten hier nicht kleinlich sein und diese Schuld tilgen.

Der rechtliche Status der Reparationsforderungen ist was anderes. Hier sollten wir alleine eine ethische Verantwortung anerkennen, die keinerlei Rechtswirkung auf eventuelle Forderungen anderer Staaten haben kann. Ich empfehle die Einrichtung einer großzügig ausgestatteten Stiftung, die einerseite die wenigen verbliebenen griechischen Opfer des Naziregimes entschädigen oder wenigstens unterstützen soll, die andererseits ein soziales Hilfswerk in Griechenland einrichtet, und die außerdem durch Förderung von Städtepartnerschaften, Schüleraustausch u.ä. die Völkerfreundschaft fördert.

Gerade beim letzten Punkt gibt es auch in Deutschland viel Nachholbedarf, um die bösartige Griechenlandhetze der Blödzeitung unschädlich zu machen.

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observatorius 17.03.2015, 14:35
14. Danke Gesine Schwan!

Endlich mal eine Stimme, die sich der ekelhaften Hetze des Boulewards und anderer MSM entgegenstellt. Wenn Deutschland politik nur noch mit Schäubles Schulmeisterlicher Austeritätsbelehrung gleichzusetzen ist, wird der Schaden - auch ökonomisch - für ganz Europa und damit auch für Deutschland unermesslich.
Geiz und Hetze sind dabei Europa zu vergiften.

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Becks0815 17.03.2015, 14:35
15. Ganz einfach

Entschädigt diejenigen die noch am Leben sind direkt aber zahlt nicht der griechischen Regierung irgendwelche Fantasiesummen.

Dann ist das Ganze vom Tisch und die Betroffeenen sehen Geld was sie ansonsten nicht tun würden.

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sioux 17.03.2015, 14:35
16.

Die NS-Verbrechen können mit keinen Geld dieser Welt "beglichen" werden.

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arnulf123 17.03.2015, 14:36
17. Schade

Der Kommentar zeigt, dass Frau Schwan immer nur Verständnis für die anderen hat aber nicht für das eigene Land. Warum gründet Sie so etwas nicht mit eigenem Geld und der Unterstützung wohlgesonnener Kreise? Manchmal ist es besser selber etwas zu tun, als nur auf politische Lösungen hinzuweisen. Zeit, Geld und Kontakte dürfte Sie als Privatier genügend haben.

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mistermister 17.03.2015, 14:36
18. Das einzig peinliche

an dieser Diskussion ist dieser überflüssige Gast-Kommentar.
Wieder wollen Linke-Gutmenschen, den heutigen deutschen Steuerzahler, mit weiteren Milliarden belasten. Einzelne Politiker können gerne ihr vom STAAT (=Bürger) bezogenes "Einkommen" den Griechen spenden. 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges und nach unzähligen Verträgen und bereits geleisteten Reperationszahlungen kommen immer wieder neue Forderungen auf. Es muss Schluss damit sein. Alle Schulden sind abgegolten. Kein deutscher käme auf die Idee Reperationen von Frankreich wegen Napoleon einzufordern.

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Ober_Gumbo 17.03.2015, 14:36
19. 1960 alles erledigt

Man muss sich vor Augen führen, dass Deutschland nach dem Krieg etwa 4 Billionen für Schäden bezahlt hat - auch an Griechenland.
In Form von Auslandsgold (alleine das unvorstellbare Werte), Auslandsvermögen, Patenten, Schutzrechten, Industrieanlagen, Rohstoffen etc.

Griechenland hatte 1960 nochmals eine Extrawurst gebraten bekommen - und weitere 150 Millionen kassiert. Damals unfassbar viel.
Wie oft soll das Thema noch aufgewärtm werden ? in zwei Jahren - wenn GR wieder pleite ist - nochmal ?

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